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Die Altparteien und die Wutbürger

2. Oktober 2017

An und für sich könnte Frau/Mann bei der Beobachtung der Altparteien schmunzeln, insbesondere angesichts der verbalen Verrenkungen in Talkshows wenn es darum geht, das VOLK, den Wutbürger als AfD-Wähler überhaupt wahrzunehmen.

Dafür muss jeder Verständnis haben, weil seit Schröder/Fischer der Normalbürger kaum noch eine Rolle spielte, abgesehen von den „Geschenken“ vor und nach Wahlen. Gleichsam Brosamen für die „demokratische Passivität“, die von den Altparteien so geliebt wird.

Dass die (Wut-)Bürger in den NEUEN BUNDESLÄNDERN etwas länger brauchten um zu begreifen, dass sich in der politischen, „demokratischen“ Wirklichkeit der Altparteien sich niemand für sie interessiert, lag wohl daran, dass der Schock der gnadenlosen Auflösung ihrer Lebensbiografien und „Arbeitsplätze“ vieles überdeckte.

Bis heute haben die Wiedervereinten nicht begriffen, dass die gezielte Abwicklung der Wirtschaft der DDR mit der US-Absicht zu tun hatte, die guten ökonomischen Verbindungen zu den ehemaligen Comecon-Staaten, insbesondere Russlands als Rest-Nachfolger der ehemaligen Sowjetunion, aufzulösen!

Es liegt nahe, dass die übernommene Zielsetzung, nachdem HERRHAUSEN und ROHWEDDER durch Attentate „abgeräumt“ waren, im Kern übrig blieb. Die neuen BRD-Bürger hatten kaum eine Chance, in den neuen Bundesländern einen angemessen bezahlten Arbeitsplatz zu finden. Sie wurden – euphemistisch – mit dem Argument der „maroden DDR-Wirtschaft“ abgespeist; eine Chance zur Modernisierung oder Neuausrichtung der einst erfolgreichen Betriebe erhielten sie nicht.

Es blieb vielen jungen Ex-DDR-Bürgern nichts anderes übrig, als ihre Heimat zu verlassen und sich im WESTEN anzubieten. Bereits damals nutzten die Unternehmen die „günstige Lage“, um Löhne und Gehälter zu drücken.

Es hatte mehr als 25 Jahre gedauert, bis in Leipzig und Dresden die Bürger nach und nach verstanden hatten, dass sie erneut auf die Straße gehen müssen um den WESSI-Politikern klarzumachen, dass es auch noch das VOLK gibt. Der Ruf: „Wir sind das VOLK„, wurde dann als MINDERHEITSMEINUNG angesichts der BRD-Bevölkerung von mehr als 80 Millionen abgetan. Wer bei PEGIDA friedlich mitmarschierte, wurde sogleich als PACK, RECHTSEXTREMER oder gar NAZI in Teilen der Medien und der Altparteien abgestempelt.

Dabei ging es vielen Bürgern darum, dass sie seit der Wiedervereinigung auf die versprochenen „blühenden Landschaften“ (Helmut Kohl, CDU) warteten, die abgesehen von „Autobahnen“ und dem Straßenbild in den größeren Städten, nicht erkennbar wurden. Ganz im Gegenteil, immer mehr Bürger mussten ihre Heimat verlassen, weil es dort keine neuen Betriebsansiedlungen gab. Die MILCH und andere Nahrungsmittel kamen jetzt aus BAYERN, nachdem die ortsnahen Produktionen nach und nach eingestellt wurden bzw. die „Rosinenpicker“ wieder die neuen Bundesländer verlassen hatten.

Dass die „Daheimgebliebenen“ ihr Dasein kaum noch mit den prekären Arbeitsverhältnissen und den gewährten bzw. gekürzten RENTEN bestreiten konnten, interessierte die durchweg neoliberalen Parteieliten im Bundestag wenig. Ja und dann explodierten die MIETEN, auch nachdem die VERMIETER, die Wohnungskonzerne und die Finanzwelt das neue SPEKLATIONSOBJEKT entdeckten, um die quasi Wehrlosen nach dem Vorbild der Umverteilung von unten nach oben abzuzocken.

Hinzu kam die absurde „Schuldenbremse“, die neben dem normalen Preisauftrieb die Kommunen zwang, bereits im Vorfeld der Einführung nach zusätzlichen Einnahmequellen zu suchen und aufwändige Leistungen (Schwimmbäder, Bibliotheken, …) aufzugeben.

Jetzt suchen die Altparteien nach „Jamaika-Lösungen“. Allerdings kann aus den Parteiprogrammen wenig Rat entnommen werden, um auf die WUTBÜRGER eingehen zu können. Befürchtet wird ein weiterer Zulauf zur AfD, zumal die allzu oft geschwungene NAZI-Keule inzwischen abgestumpft ist. Die Altparteien wollen offenbar auch nicht verstehen, dass die unübersehbar beabsichtigte undemokratische Ausgrenzung der AfD im Bundestag auf die Eliten in den Altparteien selbst zurückfällt.

Wer als „Demokrat“ bereits bei den ersten PEGIDA-Märschen von RATTEN und PACK (Sigmar Gabriel, SPD) fabulierte bzw. gezielt provozierte, der verliert auf Dauer auch bei ansonsten nicht AfD zugeneigten Bürgern das Gesicht!

Es hat den Anschein, dass nach der „Migrations-Kontroverse“ in Politik und Bevölkerung jedem Wahlbürger klar wurde, dass es kaum POLITIKER in den Eliten der Altparteien gibt, die den Anspruch auf PERSÖNLICHE AUTORITÄT erheben könnten. Die Erkenntnis, sie pöbeln wie Pack und sind offenbar selbst Pack, dürfte so manche Wahlhand zur AfD geführt haben.

Und ausgerechnet eine Ex-DDR-Bürgerin, die ehemalie FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, Angela Merkel, jetzt Bundeskanzlerin (CDU), wüsste nach eigenem Bekunden nicht, was sie hätte anders machen sollen! Ein Armutszeugnis, einfach nur Mittelmaß. Denn die Wutbürger hatten darauf gewartet, dass sie die Sorgen hört und versteht und dann handelt. Die Rentnerin mit den knapp 650 Euro Rente/Monat hatte sie wohl angehört. Allerdings konnte sie keine Versprechungen machen?! Ein Armutszeugnis für eine Bundeskanzlerin, die ansonsten zig Milliarden für Rüstung und Steuergeschenke für Unternehmen verfügbar hat.

Die Antwort machte auch deutlich, dass offenbar der Bundesfinanzminister und Königsmacher, Wolfgang Schäuble (CDU), im Hintergrund in Wirklichkeit die politischen Fäden in den zurückliegenden Jahren gezogen hat. Da wundert es nicht weiter, dass die Bundeskanzlerin der Rentnerin keine Antwort geben konnte.

Die gebotene Richtungsänderung in der POLITIK müsste die Umverteilung von unten nach oben geradezu umkehren, um Mittel für das untere Armutsdrittel bereitzustellen. Damit dürfte die FDP nicht einverstanden sein, die auf die Zukunft und die Ausbildung setzt. Die schneidigen, eiskalten FDPler interssieren sich nicht dafür, wie Rentner und Sozialhilfeempfänger über die Runden kommen.

Die GRÜNEN können sich aus ihren DOGMEN kaum befreien, sie müssen erst zukunftsfähig werden. Da gibt es große Chancen, bei Scheitern der Jaimaika-Verhandlungen den SCHWARZEN PETER zu erhalten.

Die CDU versammelt in den Führungsspitzen nur Mittelmaß; Politiker mit „persönlicher Autorität“ sind Mangelware. Eine Runderneuerung, wie sie die SPD jetzt einleitet, wäre an und für sich dringend geboten.

Die CSU bzw. Seehofer wurde dafür abgestraft, dass viele Wähler in Bayern der Bundeskanzlerin den Denkzettel verpassen wollten, nicht der CSU. Aber das lässt sich kaum belastbar beziffern.

Nur die CSU verfügt derzeit über eine Reihe von Politikern mit „persönlicher Autorität“. Es wäre fatal, wenn das Scheitern der Koalitionsverhandlungen die Leistungskraft Bayerns schädigen würde.

Der Wutbürger hat es jedenfalls geschafft, dass sich die Altparteien neu orientieren müssen. Bleibt der „Lernerfolg“ aus, dann wird das die AfD weiter stärken.

Ein Blick in das Grundgesetz könnte helfen: Es geht um das Wohl der Bürger!

Der Bürger ist der SOUVERÄN der entscheidet, welche Parteien in den Bundestag einziehen. Sofern die Altparteien den „undemokratischen Weg“ wählen, um die AfD auszugrenzen, auch um berechtigte Diskussionen zu unterdrücken, der muss auch zukünftig mit dem Wutbürger rechnen.

 

 

 

 

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Populismus als Kampfbegriff mit dem Ziel, das Volk zum SCHWEIGEN zu bringen

28. September 2017

An und für sich besteht die Wahlniederlage der Alt-Parteien darin, dass sich das VOLK weder übel beschimpfen lassen wollte (Stichworte aus der Politik: Pack, Nazis, Rattenfänger, Rechtsextremiste, …), noch länger bereit war, die Ignoranz der drängenden Forderungen der Bürger ungestraft zu lassen. Denn der Auslöser der Eskalation des beinahe flächendeckenden Bürgerprotestes war der Versuch, die kritisch fragenden Bürger mit stigmatisierenden Einordnungen (Rechtsextreme, Nazis, …) zum Schweigen zu bringen.

Das „fühlte“ sich seitens der POLITIK der Alt-Parteien beinahe so an, als seien die Partei-Eliten empört darüber, dass sich die Bürger mit Nachdruck mit politischen Fragen, wie beispielsweise die Migrationspolitik, einzumischen.

Die durch die Politiker ausgelösten „Hass-Tiraden“, die insbesondere die Bundeskanzlerin bei ihren Wahlkampfauftritten zu spüren bekam, zeigen an und für sich nur auf, dass sich die so erzeugten „Wutbürger“ nicht so einfach abspeisen lassen wollten. Die Beleidigungen und Ehrverletzungen saßen tief oder bauten sich seit den ersten Pegida-Demonstrationen auf. Es hat den Anschein, als ob die leichtfertigen Stigmatisierungen durch die Eliten in der Politik etwas ausgelöst hatten, was sich nicht mehr so einfach einfangen lässt. Es ist die Bereitschaft, „strategisch“ zu wählen, auch über die öffentlich agierenden „Wutbürger“ hinaus, weil die üblen Beleidigungen von vielen Bürgern so empfunden werden, als seien sie auch direkt angegriffen worden.

Deshalb hatten viele Bürger der AfD die Möglichkeit eröffnet, mit knapp 13 % als drittstärkste Kraft in den Bundestag einzuziehen, damit die Probleme und Wünsche der Bürger im Bundestag offen und kontrovers diskutiert werden.

Dass die Alt-Parteien zum Ende der Legislaturperiode hin die Bürger vollständig zum Schweigen bringen wollten, lässt sich an den unseligen Eilgesetzen zur Unterbindung von Meinungsäußerungen in der Öffentlichkeit ableiten. Die „Bürger-Entmündigung“ im Sinne der rechtlichen „Drohkulisse“ (Fake News usw.) erfolgte innerhalb weniger Wochen. Selbst die Kritik an ISRAEL soll jetzt nach der jüngsten Rechtsänderung als strafbedrohter Antisemitismus von den Staatsanwaltschaften verfolgt werden.

Dadurch ließen und lassen sich die „aufgewachten“ Bürger allerdings nicht beeindrucken, weil z.B. FAKE NEWS seit vielen Jahren z.B. in den ARD-Medien nachvollziehbar sind.

Auch die schlimmen Diffamierungen wie beispielsweise „Nazischlampe„, gemünzt auf die junge Spitzenkandidatin der AfD, Dr. Alice Weidel, stößt inzwischen auf erheblichen Widerstand. Erstaunlich ist, dass sich niemand aus den Eliten der Alt-Parteien vor die Spitzenkandidatian der AfD stellen wollte, um die üble Diffamierung zurückzuweisen.

Prof. em. Michael Wolffsohn charakterisierte die üblen Angriffe wie folgt:

„..Jenes Politdeutsch führte dazu, dass kaum noch jemand den Nazivorwurf ernst nimmt. Er wurde stumpf, weil inflationär. Noch viel schlimmer: Er verharmloste nachträglich den massenmörderischen Nazismus/Faschismus und stempelte politisch nicht links oder liberal positionierte, doch mehr oder weniger brave, konservative oder unzufriedene Mitbürger zu Scheinnazis. …“

Diejenigen in der Gesellschaft, vornehmlich die Eliten, werden sich aber davon nicht beeindrucken lassen. Sie scheuen die Einflussnahme der Bürger, ja, wollen den Bürgern sogar jedes Recht auf Mitwirkung (Volksentscheidungen über wesentliche, grundlegende Entscheidungen usw.) absprechen. Das gilt auch zukünftig. Stellvertretend für die aufmüpfigen Bürger muss deshalb die AfD mit allen Mitteln ausgegrenzt und diffamiert werden.

Wer zur Kenntnis nimmt, dass die Bundeskanzlerin die bereits vorhandenen angestrebten Weichenstellungen in der EU im Wahlkampf nicht in der Öffentlichkeit diskutieren wollte, der kann leicht erkennen, dass die Bürger weiterhin ausgegrenzt werden sollen, selbst wenn es am Ende um die (teilweise) Aufgabe des Nationalstaates oder zumindest wesentlicher Bereiche (Finanzhaushalt, Steuerpolitik, …) mit zu befürchtenden tiefen Einschnitten in die Sozialkassen und damit um die Lebensgrundlagen vieler Bürger geht.

Die Bürger haben inzwischen verstanden, dass es um das sog. „Eingemachte“ geht. Die FakeNews bezogen auf die verlogene Aussage, dass es Deutschland noch nie so gut gegangen wäre, sind offenkundig. Der Bürger hat längst gespürt, was die Umverteilung von unten nach oben bedeutet und das der Begriff Deutschland immer dann gerne euphemistisch benutzt wird, wenn die nächsten Einschnitte in die Demokratie oder konkreter die Sozialkassen (neoliberal) in Angriff genommen werden sollen.

Dass das untere Drittel der Bevölkerung mit einer signifikant abgesenkten Lebenserwartung rechnen muss, bei Frauen um 8 Jahre, bei Männern um 10 Jahre, stört die Eliten in den Alt-Parteien und global agierenden KONZERNEN nicht. Das viele Bürger tangierende Thema wird in der Politik und den ARD-Medien geradezu tabuisiert.

Wer diesbezüglich etwas tiefer über Nazi-Grundhaltungen nachdenkt, der könnte zu dem Ergebnis kommen, dass in der Neuzeit lediglich die „ausgegrenzten Bürger“ andere sind; früher waren es Juden, Sinti und Roma usw., heute sind es uA Langzeitarbeitslose und Rentner mit geringen Renten. Aber hier gilt auch, was Wolffsohn oben zutreffend angemerkt hatte. Der Nazi-Begriff ist nicht geeignet, um solche Phänomene zu beschreiben, auch wenn die erkennbaren „Grundhaltungen“ (eiskalte ideologische Ausgrenzung, Stigmatisierung) an die 30er Jahre erinnern. Festzuhalten ist, dass der neoliberale Raubtierkapitalismus, euphemistisch verschleiert mit dem Begriff Globalisierung, keinerlei „ethische Werte“ in Wirklichkeit anerkennt. Nach der erkennbaren Grundhaltung wäre die zuvor skizzierte Problemlage (=verkürzte Lebensdauer) Sache der Nationalstaaten, die die Ökonomie/Wirtschaft/Globalisierung nichts angeht.

Mit ähnlicher eiseskälte sollen die Bürger über die neuen Gesetze zur Einschränkung der Meinungsäußerungen ruhig gestellt werden. Ein Schelm der jetzt denken würde, dass die Provokationen einiger Politiker gezielt erfolgten, um Gegenreaktionen und Hass auszulösen, damit mit der „rechten und rechtlichen Keule“ die drohende Forderung der Bürger nach mehr Beteiligung und Demokratie in die Schranken gewiesen werden kann.

Denn es geht in den nächsten Monaten um den Ausbau des EU-Einheitsstaates. Und niemand kann derzeit abschätzen, ob die von Marcon angedeutete „demokratische Erneuerung“ sich am Ende durchsetzen kann bzw. auf die „lange Bank“ geschoben wird. Denn eine bürgernahe Demokratie würde der Umverteilung von unten nach oben ein schnelles Ende setzen müssen.

Dass die bürgernahe Demokratie im Sinne der Eindämmung der unendlichen Gier der Eliten dringend erforderlich ist, weiß an und für sich jeder Bürger.

Der „Protest-Aufbruch“ über die AfD könnte ein Anfang sein, der zukunftsfähig ist.

Weitersagen / Weiterleiten könnte helfen.

Knapp 13 % der Wähler haben die Demokratie verteidigt und sich durchgesetzt

25. September 2017

An und für sich war der Wahlsonntag ein Sieg der Demokratie. Nicht die ARD-Medien oder die Eliten der Alt-Parteien konnten bestimmen, wer in den Bundestag einzieht. Und das ist gut so. So komisch es sich anhört / liest, der Einzug der AfD in den Bundestag hat die Demokratie gestärkt! Denn es ist der SOUVERÄN, der WÄHLER, der die Zusammensetzung des Bundestages bestimmt, nicht die Alt-Parteien und auch nicht die Medien.

Und es gab für die Bürger gute Gründe, der UNION und der SPD eine empfindliche Niederlage zu bereiten!

Zunehmend immer mehr Bürger sind demokratie-mündiger geworden; sie hinterfragen die (vorsortierten) Nachrichten, prüfen nach Möglichkeit die tatsächlichen Fakten, bewerten dann und bilden sich eine eigene Meinung.

Dass sich rd. 13 % der Wahlbürger für die AfD entschieden hatten, ist für Demokraten leicht nachvollziehbar.

  1. Dass die Bundeskanzlerin nur noch bedingt RECHT und GESETZ achtet, ist vielfach offenkundig geworden. Selbst der „Wissenschaftliche Dienst“ des Bundestages attestierte ihr, dass die Migrationspolitik bar jeder Rechtsgrundlage war.
  2. Die Ausgrenzung und Stigmatisierung der SGB II / XII – Empfänger ist unübersehbar; die Betroffenen haben nach empirischen Untersuchungen eine um 8 Jahre (Frauen) bzw. 10 Jahre (Männer) verkürzte Lebenserwartung zu gegenwärtigne. Diese schlimme, unmenschliche Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass den Menschen ein ausreichendes EXISTENZMINIMUM politisch verweigert wird. Denn wer nur etwas mehr als 1,60 Euro/Mahlzeit ausgeben kann, der wird sich nicht GESUND ernähren können. Die Politik sorgt geradezu über die Bemessung des viel zu niedrigen Regelsatzes dafür, dass die Betroffenen früher sterben müssen. Wer ansonsten so häufig „Nazi-Vorwürfe“ in die politische Debatte einführt, der übersieht offenbar, dass er selbst (bemerkt/unbemerkt) das „Nazi-Gedankengut“ verinnerlicht hat, wenn er die empirisch eindeutigen Befunde der geringeren Lebenserwartung ignoriert.
  3. Andererseits soll jetzt kurz nach der Wahl der „EU-Einheitsstaat“ forciert werden. Obwohl ökonomisch gescheitert, soll an dem EURO festgehalten werden, damit das erklärte Ziel der „Transferunion“ verwirklicht werden kann. Während die eigenen Bürger, die SGB-Leistungen beziehen, gewollt mit einer verkürzten Lebenserwartung konfrontiert werden, sollen zu Lasten der sog. „Überschussländer“ wie Deutschland bzw. der „Sozialkassen“ insbesondere die Südschiene der EU alimentiert werden. Dass diese Politik von einigen Wutbürgern als „Deutschenhass“ interpretiert wird, ist an und für sich nur allzu verständlich.
  4. Die Alt-Parteien hatten im Wahlkampf solche Themen, die vor der Tür stehen, geradezu unterdrückt. Auch der französische Präsident hatte sich darauf verständigt, seine Grundsatzrede zum Ausbau der EU und der Einführung einer Transferunion nach der Bundestagswahl zu halten.
  5. Mit anderen Worten: Einmal mehr wollen die Alt-Parteien die BÜRGER für unmündig erklären. Über deren Kopf hinweg sollen solche „Schicksalsfragen“ entschieden werden. Mit Demokratie hat das NICHTS zu tun, ganz im Gegenteil. Der SOUVERÄN soll sich an wichtigen Themen, die ganze Generationen binden, nicht beteiligen dürfen. Die Schussfolgerung daraus kann nur sein, dass insbesondere die CDU, aber auch die SPD die Demokratie nur als Lippenbekenntnis kennen. Beide Parteien haben jedes Gefühl für Anstand und Rechtsstaatlichkeit längst verloren.

Frau/Mann darf gespannt sein, ob die FDP um Christian Lindner standhaft bleibt und die „Transferunion“ als „rote Linie“ in den Koalitionsverhandlungen aufrecht erhält.

Das dürfte die Messlatte für Christian Lindner sein. Wenn er da versagt, dürfte die FDP wieder schnell der Vergangenheit angehören und im Bundestag bei der nächsten Wahl nicht mehr vertreten sein.

Die SPD hatte de Kanzlerkandidaten SCHULZ verschlissen, weil es ihm nicht erlaubt war, sich für die AGENDA 2010 – Politik und die unmenschlichen Behandlungen in den Behörden zu entschuldigen. Ganz im Gegenteil, die Bundesarbeitsministerin Nahles hatte noch schnell mit einem Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit eine Projekt aufgelegt, dass Langzeitarbeitslose ohne jegliches Entgelt oder gar eine angemessene Aufwandsentschädigung in Kommunen bis zu 2 Jahren arbeiten müssen.

Es handelt sich ohne Zweifel um eine rechtswidrige ZWANGSARBEIT. Die perfide Rechtfertigung erscheint geradezu grotesk: Die Kinder der Betroffenen sollen sehen, dass sich die Eltern einsetzen, auch ohne Bezahlung.

Das macht deutlich, dass die SPD die schlimme Stigmatisierung und Ausbeutung der SGB II – Empfänger fortsetzen will. Längst funktioniert der „Arbeitsmarkt“ nicht mehr, weil die Arbeitnehmer eine angemessene Bezahlung durch die SGB II – Drohung nicht mehr durchsetzen können.

Auch wenn es sich merkwürdig liest: Der AfD-Einzug in den Bundestag stärkt die Demokratie! Die SPD erhält die Chance, sich rundzuerneuern und endlich die Fehler bei der AGENDA 2010 – Politik zuzugeben und die unselige Stigmatisierung der Betroffenen zu beenden. Nimmt sie diese Chance nicht wahr, wird sie zu einer kleinen Partei zu Recht degenerieren.

Die FDP hat die Chance, an ihren Versprechungen des Wahlkampfes festzuhalten und Deutschland vor einer TRANSFERUNION zu bewahren! Eine wichtige Aufgabe.

Und die AfD selbst muss unter Beweis stellen, dass sie geschlossen auftreten kann und weiterhin die Interessen der Bürger vertritt.

Die UNION krankt seit Jahren daran, dass es für MERKEL keinen besseren Nachfolger gibt. MERKEL ist damals durch SCHÄUBLE Kanzlerin geworden, nachdem sie den Bimbes-Kohl in der Spendenaffäre hatte fallen lassen. Kein guter Anfang. Das CDU-Präsidium hatte jedenfalls keine Chance, damals einen anderen Kandidaten zu benennen. Auch das gehört zur „Mittelmaß-Wahrheit“.

Die neue Zusammensetzung des Bundestages könnte für Deutschland ein Segen sein.

 

Presseclub: Halbwahrheiten und Stückwerktechnologie vor der Wahl

11. September 2017

An und für sich wunderte es nicht weiter, wenn Jörg Schönbom mit seinen Gästen das Thema „Politik für die Alten auf Kosten der Jungen?“ vor der Bundestagswahl moderierte, um von den eigentlichen Themen abzulenken. Erst zum Ende der Sendung raffte sich Elisabeth Niejahr (Wirtschaftswoche) auf, um auf die Schieflagen in der Gesellschaft näher einzugehen.

Es lohnt sich an und für sich nicht, die Phrasen und Oberflächlichkeiten der Sendung zu kritisieren. Einmal mehr wurden lediglich Aspekte und Auffassungen ohne jeden tieferen Zusammenhang diskutiert, damit die wesentlichen FAKTEN für den Wahlbürger verborgen bleiben. Deshalb anschließend einige skizzierte Zusammenhänge, die in der Sendung nicht bzw. allenfalls nur oberflächlich angesprochen wurden:

Das Thema Altersarmut und Rentenversicherung diente dem Sendungsthema, um die Belastung für die Nachwachsenden aufzuzeigen. Thematisiert wurde auch die RENTE mit 70 und die Unmöglichkeit, dass die jüngeren Generationen die Belastungen zukünftig tragen können.

An der Kombination JUNG GEGEN ALT, oder auch umgekehrt, wurden die bekannten Stichworte abgehandelt! Dem ökonomisch Kundigen sollte bei dieser besonders perfiden Art des „Dualismus“ auffallen, dass die behaupteten untragbaren Lasten der Jungen und die ansteigende Altersarmut der Rentner sich nur auf die als gegebenen verfügbaren Mittel konzentrieren können.

Völlig ausgespart wurde die Bedeutung des seit vielen Jahren nicht mehr funktionierenden Arbeitsmarktes bzw. die AGENDA 2010 ab 2005. Unerwähnt blieb auch die seit der Kanzlerschaft Helmut Kohl (CDU) sich ausbreitende Umverteilung von unten nach oben, die Auflösung des sog. „Rheinischen Kapitalismus“ in Richtung „Börsennotierung“ mit der sich daraus ergebenden Tatsache, dass die 30 größten DAX-KONZERNE von „angelsächsischen Anteileiseignern“ beherrscht werden!

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Anteilseigner der großen DAX-Konzerne auf die Lohn- und Gehaltsentwicklung der mittelständischen Zulieferer großen Einfluss ausüben.

Mit anderen Worten: Die im Presseclub diskutierte RENTENPROBLEMATIK wurde beinahe völlig losgelöst von der neoliberalen Niedriglohnpolitik und der Bedeutung der AGENDA 2010 (Stichwort: Arbeitszwang und Auflösung des Arbeitsmarktes) erörtert. Das zeigte auf, dass die im Wahlkampf tabuisierten Themen auch nicht ansatzweise diskutiert werden „durften“.

Denn es liegt auf der Hand, dass alleine durch eine leistungsgerecht Lohn- und Gehaltspolitik die finanzielle Situation der Sozialkassen ganz anders aussehen würde!

Die WAHRHEIT ist, dass die RENTENPROBLEMATIK von den Alt-Parteien zu verantworten ist, die durch den Übergang zur Politik der neoliberalen Gier und Umverteilung von unten nach oben (Helmut Kohl) und die sich anschließende AGENDA 2010 – POLITIK (Schröder/Fischer) hervorgerufen wurde.

Die Folgen waren unter Anderen, dass die gezielte Niedriglohn-Politik den Sozialkassen die Mittel entzog und dadurch beispielsweise die Binnennachfrage stagnierte bzw. rückläufig war. Das führte selbstverständlich dazu, dass sich auch der Mittelstand der politisch induzierten Abwärtsspirale anpassen musste. Da war dann die „passgenaue“ AGENDA 2010, flankiert durch erleichterte Zeitarbeit und eine Reihe weiterer Varianten prekärer Beschäftigung geradezu willommen.

Auch für die KOMMUNEN war die Niedriglohn-Politik und die AGENDA 2010 (Zwangsarbeit) ein „Segen“. Die sog. gesetzlich verordnete „Schuldenbremse“ führte verschärfend dazu, dass auch vor dem Hintergrund stagnierender bzw. sinkender Einnahmen aus der skizzierten „Abwärtsspirale“ die KOMMUNEN, aber auch Universitäten und Hochschulen, die meisten „Zeitarbeitsverträge“ zu verzeichnen haben!

Dass von den Minijobbern, den prekär Beschäftigten ganz allgemein, keine private Vorsorge erwartet werden kann, wurde c.p. von den Alt-Parteien quasi erzwungen, auch weil mit dieser Politik der Arbeitsmarkt geradezu aufgelöst wurde und die Masse der Arbeitnehmer als  Konsequenz daraus sich einer Reduzierung von einstigen Lohn- und Gehaltsleistungen (Urlaub, Weihnachtsgeld, Fahrgeld, bezahlte Überstunden, …) ausgesetzt sah.

Gleichzeitig wurden die Unternehmen mit einer Reihe von Steuergeschenken entlastet, bis hin zu der Politik der Aufhebung der paritätischen Lastentragung der Sozialbeiträge (Deckelung von Krankenkassenbeiträgen).

Dass die Politik der Bundeskanzlerin und ihrer Vorgänger die Bevölkerung in Deutschland, aber auch die Bevölkerungen in der EU, einseitig belastet, lässt sich anhand der „Griechenland-Schulden- bzw. Euro-Krise“ illustrieren.

Dass die gezielte neoliberale Politik der Umverteilung von unten nach oben zu ökonomischen Verwerfungen in der Südschiene der EU führen musste, haben bereits seriöse Ökonomen wie Prof. Flassbeck und Otte hinreichend dargelegt. Während sich die überwiegende Zahl der EU-Länder, anders als Deutschland, an die Maastricht-Krtiterien hielten und Löhne und Gehälter in etwa mit der Inflationsrate anstiegen, übten sich die deutschen Unternehmen in Lohn- und Gehaltszurückhaltung bzw. -absenkung. Hinzu kamen die millionenfachen prekär Beschäftigten mit Wirkung auf die volkswirtschaftlich beachtliche „Stückkostenentwicklung“.

Die WAHRHEIT ist also, dass die „Alt-Parteien“ den Sozialstaat signifikant aufgelöst hatten bzw. zum Beispiel die Rentenkassen in eine ausweglos scheinende Situation gebracht hatten.

Absichtsvoll sollen solche Presseclub-Ausstrahlungen den Bürgern einreden, als wären das quasi „naturgesetzliche Entwicklungen“ (Bevölkerungsstruktur), bei denen die Betroffenen auch zukünftig mit Einschnitten zu rechnen hätten.

Verschwiegen wird dabei, dass die Politik der Bedienung des RAUBTIERKAPITALISMUS seit Helmut Kohl (CDU), genannt Globalisierung, gnadenlos fortgesetzt werden soll!

Da bleibt wenig Raum für eine gerechtere Steuerpolitik, die Einführung der Transaktionssteuer, die wirksame Bekämpfung der Steuerhinterziehung und ähnliches!

Vielmehr sollen ALT und JUNG mit ihren gezielt reduzierten Mitteln aus einer ungerechten Lohn- und Gehaltspolitik die von den Alt-Parteien herbeigeführten Probleme zukünftig lösen bzw. sich bereits jetzt auf weitere Einschränkungen der Lebensqualität einstellen. Selbstverständlich sollen die Nutznießer der bisherigen Politik, die Gierigen und Abzocker aus der Finanzwelt, die leistungslosen Erben und die Unternehmen mit der systematisch ungerechten Entlohnung ihren grenzenlosen Reichtum weiter erhöhen!

Das ist damit gemeint, wenn die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) davon spricht, dass die (beretis beschädigte) DEMOKRATIE zu einer marktkonformen Demokratie entwickelt werden soll. Gemeint damit wird das WEITER SO WIE BISHER.

Da interessiert es die Tochter eines Pfarrers auch nicht, dass das untere Armutsdrittel eine um 8 Jahre (Frauen) bzw. 10 Jahre (Männer) reduzierte Lebenserwartung zu gegenwärtigen hat. Die empirisch belegten Fakten sind nicht von der Hand zu weisen. Zur Klarheit der Bedeutung muss festgehalten werden, dass die reduzierte Lebenserwartung auch durch die oben skizzierte Umverteilungspolitik hervorgerufen wurde. Denn mit etwas mehr als 1,60 Euro/Mahlzeit (Leistungsberechtigte nach SGB II, SGB XII –> Hartz IV – Opfer der AGENDA 2010 – Politik) lässt sich keine gesunde Ernährung sicherstellen. Skandalös ist, dass UNION und SPD seit Jahren das Existenzminimum bewusst und gezielt zu niedrig berechnen lassen. Der „schleichende Genozid“ lässt nur das Urteil zu, dass die Verwantwortlichen in den Alt-Parteien das frühzeitige Absterben in Kauf nehmen. Dass von unzureichender gesunder Ernährung betroffene Kinder in den Schulen nicht besonders leistungsfähig sein können, dürfte selbst dem Nicht-Mediziner klar sein. Ein Verbrechen an den etwa 2 Millionen Betroffenen. Alleine das Beispiel als Auswuchs der neolibealen AGENDA der UNION und der SPD macht deutlich, dass die im Wahlkampf vorgebrachten Ziele, Ausbildung und Kinder zu fördern, allenfalls sehr einseitig gemeint sein können, wenn die AGENDA 2010 – Politik bzw. die Umverteilung von unten nach oben fortgeführt wird. Und eine Änderung wurde von den großen Parteien nicht in Aussicht gestellt, ganz im Gegenteil!

Der Presseclub bzw. die teilnehmenden Journalisten weigern sich auch, auf die fehlenden Problemlösungen der verantwortlichen REGIERUNG hinzuweisen. Wieso haben UNION und SPD bis heute keine praktikablen Lösungsvorschläge vorgelegt, die problemorientiert den Rentnern einen angemessenen Lebensabend sicherstellen und gleichzeitig Junge und Wirtschaft nicht überlasten?

Denn das Kernthema wäre dann, wie eine angemessene Lohn- und Gehaltspolitik und eine angemessene Steuerpolitik wieder hergestellt werden kann. Die politischen Sünden der Vergangenheit müssen korrigiert werden! Aber darüber wird kein Wort verloren; offenbar sollen UNION und SPD nicht öffentlich kritisiert werden, obwohl beide Parteien, wie mithilfe von wenigen Beispielen dargelegt, für die Verwerfungen in Deutschland und der EU im Wesentlichen verantwortlich sind.

Der neoliberale Unfug ist anscheinend so tief in der ELITE verankert, dass die WAHRHEIT tabuisiert wird. Deutschland geht es so gut wie noch nie zuvor, schwadronieren die ELITEN in UNION und SPD, offenbar um die Politik der Umverteilung von unten nach oben zu zementieren, wie beispielsweise jetzt auch in Frankreich und Griechenland feststellbar.

Der realitätsnähere französiche Präsident spricht bereits von der Notwendigkeit einer Transferunion, einem EU-Finanzminister mit weitreichenden Kompetenzen usw..

Auch davon ist im Wahlkampf und Presseclub wenig zu hören. Diese Themen werden den Jungen in der Gesellschaft demnächst auf die Füße fallen, wenn der UNION und der SPD nicht EINHALT wahlwirksam geboten wird.

In Wirklichkeit benötigen wir eine Neuorientierung der WIRTSCHAFT, die dem BÜRGER zu DIENEN hat, so wie an und für sich die FINANZWELT der Wirtschaft und dem Gemeinwesen. In Deutschland und in Europa.

Aber das dürfte mit den „alten neoliberal verkrusteten Eliten“ in den Alt-Parteien nicht möglich sein. Ein Dilemma, weil die Wähler „Dammbrüche“ fürchten und das Wenige, was sie noch „gönnerhaft“ erhalten, bewahren wollen. Die Ängste sind anscheinend größer, wenn eine mögliche Alternative nicht unmittelbar greifbar ist. Durchaus verständlich, aber die Zukunft gefährdend.

Wer die Zukunft der Kinder sichern will, der muss Wagnisse eingehen. Dazu gehört es auch, alte neoliberale Zöpfe abzuschneiden und auf Alternativen zu setzen.

Die Welt ist beweglich geworden, unübersehbar. Verharren in alten Positionen dürfte wenig zukunftsfähig sein.

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Kanzlerduell und Wahlbeeinflussung? Peinliche Inszenierungen der ARD-Sender

5. September 2017

An und für sich war es bereits ein Armutszeugnis der Kandidaten, wenn das sog. „Format“ bereits im Detail abgestimmt war. Frau/Mann darf getrost davon ausgehen, dass selbst die „kritischen Fragen“ bestellt waren und jeder Kandidat seine besonderen Wünsche äußern durfte. Kein Wunder deshalb, dass wichtige Themen, wie die Digitalisierung, die zu erwartende Wirkung auf den Arbeitsmarkt mit Hinweisen auf die beabsichtigten Gegensteuerungsmaßnahmen ausblieben. Denn Tatsache dürfte sein, dass weder die großen Parteien, noch die zuständigen Ministerien, auch nur ansatzweise bisher über konkretisierbare Lösungen und Zielsetzungen nachgedacht hatten.

Diskutiert wurde das WEITER SO WIE BISHER, allenfalls mit diffusen Hinweisen auf die „globalen“ Schieflagen, die ursächlich mit dem toxischen Raubtierkapitalismus bzw. der bis heute ungezügelten Finanzwelt in Zusammenhang stehen.

Dass jetzt mit gönnerhafter Geste auch die ökonomischen Interessen Scharzafrikas berücksichtigt werden sollen, ist auch von den Steigbügelhaltern der neoliberalen GIER, den politischen Umverteilern von unten nach oben, zu verantworten. Es war und ist immer noch allzu leicht, den Wahlbürgern Sand in die Augen zu streuen. Denn nur eine einzige Frage zu diesen „globalen Verbrechen“ hätte die Kandidaten entlarvt: Wieso fällt erst heute auf, dass die kriminelle Ausbeutung Afrikas zwangsläufig zur Flucht von Millionen Menschen führen musste, die von den „Globalisierern“ bzw. der „Raubtierwirtschaft“ der KONZERNE zu verantworten ist?!

Das macht nur bezogen auf ein Beispiel deutlich, wie die Taugenichtse in den Eliten der Alt-Parteien den Menschen Sand in die Augen streuen. Als ob nicht jeder bereits seit Jahren wusste, zumindest gespürt hatte, dass die westliche Welt die sog. Dritte Welt seit Jahrzehnten gnadenlos ausbeutet und die Fluchtbewegungen durch Kriege, Gesundheitsgefährdung, Ausbeutung von Resourcen, Umweltzerstörung und ausgelöste Hungerkrisen ausgelöst hatte.

Das GOLDENE KALB der GLOBALISIERUNG, quasi als eine Art ökonomisches Naturgesetz, musste herhalten, um die anscheinend unabänderlichen ökonomischen Folgen zu rechtfertigen. Mit calvinistisch anmutender Geisteshaltung wird bis heute so getan, als ob die zuvor skizzierten Folgen dieser auf Gewinnmaximierung fixierten „Geisteshaltung“ der Dritten Welt selbst zuzuschreiben sind.

Jetzt sollen die ökonomisch – geologisch Ausgebeuteten „gönnerhaft“ Hilfen erhalten, damit die ungezügelten Fluchtbewegungen unterbrochen werden können. Gleichzeitig werden mit fragwürdigen Regierungen in Nordafrika Abkommen geschlossen, damit die „intern“ wegdiskutierten „Obergrenzen des Zuzuges“ nicht sichtbar werden bzw. die noch „finanzierbare“ Überlebensfähigkeit der Gemeinwesen noch eine Zeit lang sichergestellt werden kann.

In Wirklichkeit soll das „schmutzige Handwerk“ der offenbar schwierigen europäischen Grenzsicherung von den „global“ ausgebeuteten Afrikanern selbst ausgeführt werden, auch weil sich sonst die heile Welt der Menschenrechte, bis hin zur Genfer Konvention, in den „Demokratien“ nicht aufrechterhalten ließe.

Es ist in Wirklichkeit der globalisierte Raubtierkapitalismus, der für die weltweiten ökonomischen und sozialen Verwerfungen verantwortlich ist! Die logische Konsequenz aus dieser offen daliegenden WAHRHEIT wäre selbstverständlich, dass ein „ökonomisches Umdenken“ längst überfällig geworden ist.

Aber diese KLARHEIT in der Darstellung der IST-Situation ist Mangelware in Politik und Medien. Das abgestimmte FORMAT lässt solche Hinweise nicht zu, grenzt sogar die drängenden sozialen Fragen in Deutschland nahezu im Wahlkampf aus.

Denn die häufig zu hörende Beschreibung Deutschlands, dass es den Bürgern noch nie so gut gegangen wäre, stimmt noch nicht einmal ansatzweise. Die Umverteilung von unten nach oben zehrt beispielsweise die Sozialkassen aus, weil durch zu niedrige bzw. stagnierende Löhne und Gehälter schlicht die Mittel fehlen, um dem inflationären Preisauftrieb zu begegnen. Die Kürzungen bei den RENTEN und die gezielte Niedriglohnpolitik führte bis heute zu einer dramatisch ansteigenden Verarmung.

Öffentlich nahezu „totgeschwiegen“ wird die empirisch belegte Erkenntnis, dass die sich ausbreitende Armut bei Frauen um eine um rd. 8 Jahre und bei Männern um eine um rd. 10 Jahre geringere Lebenserwartung führt! Das trifft insbesondere Hartz IV – Empfänger und Bezieher der Sozialhilfe (SGB XII, Rentner), also Arbeitslose und Rentner sowie prekär Beschäftigte. Die zu gering verfügbaren Mittel für eine gesunde Ernährung führen letztlich zu der signifikant reduzierten Lebenserwartung, aktuell verschärft durch ansteigende MIETEN. Es ist eine Binsenweisheit, dass die von Armut betroffenen Kinder, ca. 2 Millionen, ernährungsbedingt weniger (schulisch) leistungsfähig sind, als Kinder aus Haushalten mit ausreichend gesunder Ernährung.

Ein Themenkomplex, den die „Format-Abstimmer“ gezielt ausgegrenzt hatten, als sie die sozialen Fragen auf nur wenige Minuten der Sendezeit begrenzten. So hatte jeder Kandidat die Möglichkeit, unangenehme Themen zu tabuisieren. Hinzu kommt, dass die MEDIEN, insbesondere die auf CDU-Linie befindlichen ARD-Sender, selbst kein Interesse daran haben, die „bösen“ Ränder zu stärken.

Das geht sogar so weit, dass in der PLASBERG-Sendung der AfD-Spitzenkandidat GAULAND übel vorgeführt wurde, weil er die Integrationsbeauftragte der SPD, die Ministerin Frau Özgüz, nach Anatolien entsorgen wollte!

Da wurde sogar ein „Sprachwissenschaftler“ bemüht, der sogleich das Verb in die Nähe des MÜLLS verortete, daraus menschenverachtende Anwürfe schlussfolgerte, obwohl er bezogen auf sein eigenes Fachgebiet da nur eine Art gezielten Euphemismus verbreiten wollte. Mit Sprachwissenschaft hatte das wenig zu tun, denn bereits im BAROCK war der Begriff bekannt, der im Sinne von „Sorgen“ abnehmen zu verstehen war.

Dass GAULAND der SPD die Özgüz-Sorge abnehmen wollte, wäre an und für sich sogar verständlich, weil diese zuvor den Deutschen die Existenz einer eigenen Kultur außerhalb der Sprache abgesprochen hatte. Vor diesem Hintergrund war die harsche Reaktion von GAULAND sogar verständlich. Wer wollte da nicht der SPD diese SORGE abnehmen. Wer ernsthaft die Existenz der deutschen Kultur bestreitet, der gehört nicht in ein Ministeramt!

Der ARD-Plasberg wollte die übel interpretierte „Entsorgung“ sogar als mediale Ausgrenzung der AfD hochstilisieren. Er schürte eine Diskussion, die von der „empörten Tonlage“ Freisler-Züge nahelegte. Er gab nicht nur die anscheinend einzig zulässige INTERPRETATION des Begriffes ENTSORGEN vor, sondern wollte die zuhörende und zusehende Öffentlichkeit sogar noch durch einen „wissenschaftlichen Zeugen“ in die Irre führen. An und für sich sollte der „Wissenschaftler“ den Lehrstuhl zurückgeben, wenn er in der Öffentlichkeit nicht haltbare Behauptungen aufstellt. Selbst bei der Entsorung von MÜLL werden die Bürger (semantisch) von einer SORGE befreit, nämlich den MÜLL nicht selbst aufbewahren zu können. Mit anderen Worten: Es lassen sich noch andere Beispiele finden, bei denen die „Problem-Befreiung“ mit der Wortwahl ENTSORGEN im Vordergrund steht. Für jeden seriösen Sprachwissenschaftler eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und das die SPD ein PROBLEM bzw. eine SORGE hat, wenn ihre „Integretationsministerin“ (ausgerechnet) die Existenz der deutschen Kultur außerhalb der Sprache bestreitet, dann ist fraglich, warum nicht darauf längst mit Nachdruck korrigierend reagiert wurde.

Das macht deutlich, wie die ARD-Medien die Wahl manipulieren wollen. Der Bürger soll gefälligst vornehmlich die UNION wählen, dann allenfalls FDP und Grüne.

Kein Wunder, dass PLASBERG nach dem Fernsehduell gestern in seiner Sendung sich mehrach bemühte, die SPD lächerlich zu machen und vorzuführen, auch wenn das nur bedingt gelungen ist.

Das zeigt auf, dass die ARD-Medien sich UNIONS-fördernd bemühen, das Wahlverhalten der Bürger zu beeinflussen. Die Methoden der Stigmatisierung (AfD, Linke) sowie den Kanzlerkandidaten SCHULZ ins Lächerliche zu ziehen, haben mit einem seriösen Journalismus nichts zu tun!

Die in der PLASBERG-Sendung siegesbewusst und überheblich wirkende Julia Klöckner (CDU) wurde von PLASBERG mehr als hofiert. Das freundliche Armdrücken während der Sendung ließ durchblicken, wie eng die Zusammenarbeit mit der CDU ist. Von der Unabhängigkeit der ARD-Medien, insbesondere im Wahlkampf, kann keine Rede sein.

Ob sich die Bürger davon beeindrucken lassen bzw. die oben skizzierten WAHRHEITEN bei ihrer Wahlentscheidung einmal mehr ausblenden, bleibt abzuwarten.

Wer wichtige Themen ausblendet, mit Euphemismen agiert, die „ökonomische Wahrheit“ leugnet, der ist an und für sich nicht geeignet, in Krisenzeiten ein Land zu führen. Geradezu gefährlich ist es m.E., dass beide großen Parteien nur das Mittelmaß in den Führungsgremien versammelt haben. Es fehlen Politiker wie Brandt, Schmidt und -einige Jahre- Helmut Kohl.

Es könnte deshalb sehr sinnvoll sein, die RÄNDER zu stärken, damit es möglicherweise sogar eine Alternative zur UNION geben könnte.

Die Runderneuerung der großen Alt-Parteien ist längst überfällig.

Wer auf die UNION setzt, der muss damit rechnen, in absehbarer Zeit die Konsequenzen für die Versäumnisse tragen zu müssen. Die Idiotie, so lange an dem GOLDENEN KALB der GLOBALISIERUNG unkritschisch festzuhalten, fällt Europa jetzt auf die Füße. Schwarzafrikan und die Bevölkerungen anderer Länder werden sich jedenfalls nicht aufhalten lassen, wenn die Politik des WEITER SO WIE BISHER fortgeführt wird.

Es geht bei der nächsten Wahl darum, das WEITER SO WIE BISHER aufzubrechen, eine Ökonomie ins Auge zu fassen, die den Menschen dient, nicht der privaten ungezügelten Gier!

Aber das bedeutet für viele Wähler, über den eigenen Schatten zu springen. Die Aussicht, dass es noch einige Jahre WEITER SO GUT GEHEN KÖNNTE, könnte sich als Irrglaube mit irreparablen Schäden herausstellen.

Der Wähler hat in diesem Jahr eine besondere Verantwortung. Nehmen wir sie wahr.

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Olaf Scholz (SPD) bei Anne Will: Ignoranz der verletzten Würde vieler Betroffener

28. August 2017

An und für sich dürfte seit 2004 so langsam jedem Bürger klar sein, wie schlimm die von Hartz – IV – Betroffenen in den Behörden behandelt werden. Nicht das es auch „vernünftige“ Mitarbeiter dort gibt, aber beispielsweise der Zwang, jede Beschäftigung zu einer geringen „Aufwandsentschädigung“ (=1-Euro-Job) aufzunehmen, fördert geradezu die Gewinnsucht der schmarotzenden Unternehmen, während die Betroffenen diese „würdelose Zwangsarbeit“ ertragen müssen.

Dass diese „würdelose Behandlung“ krank macht, ja krank machen muss, liegt auf der Hand. Aber das störte Olaf Scholz (SPD) anscheinend nicht!

Stattdessen argumentierte Olaf Scholz (SPD, stellv. Parteivorsitzender) mit der auch über Deutschland hinausgehenden ansteigenden Arbeitslosigkeit seit den 80er Jahren. Selbstverständlich ging er dabei mit keiner Silbe auf die würdelose Situation der Betroffenen ein. Einfach IGNORIEREN, war offensichtlich sein Motto.

Dass die Zusammenlegung von „Arbeitslosenhilfe“ (jetzt ALG II) und „Arbeitslosengeld“ (jetzt ALG I) nicht zwangsläufig zu einem Mangel an WÜRDE der Betroffenen führen musste, scheint dem seinerzeitigen H4-Befürworter völlig fremd zu sein. Es hat den Anschein, als ob der Ersten Bürgermeister von Hamburg so tun will, als würde er die Missstände, die durch das „Ausgrenzungsgesetz SGB II“ entstanden sind, nicht kennen.

Zu erinnern ist an den SPD-einschlägigen Spruch des ehemaligen Arbeitsministers Franz Müntefering (SPD): Nur wer arbeitet, soll auch essen (siehe uA ZEIT ONLINE vom 11.01.2010).

Angesichts solcher SPD-Weisheiten wundert es nicht weiter, dass der im Regelsatz nach SGB II enthaltene Betrag für Ernährung nur 1,50 Euro je Mahlzeit ausmacht. Klar ist, dass sich mit solchen Beträgen eine gesunde Ernährung nicht bewerkstelligen lässt.

Dass diese SPD-Politik, die inzwischen „gerne“ von der UNION aufgenommen wurde, zu einer verkürzten Lebenserwartung (Frauen rd. 8 Jahre, Männer rd. 10 Jahre) führt, spielt bisher im Wahlkampf keine Rolle. Das liegt möglicherweise daran, dass die Hartz-IV-Horror-Konsequenzen an die „Ausgrenzungspolitik verschiedner Ethnien“ der 30er Jahre erinnert, unabweislich auch als eine Politik des absichtsvollen „verdeckten (politischen) Genozids„. Denn wer sogar gezielt die REGELSÄTZE zu niedrig berechnen lässt, der kann sich nicht aus der direkten Verantwortung stehlen. Das gilt für die Führung der SPD ganz allgemein, und für Hartz-IV-Verteidiger wie Olaf Scholz (SPD) besonders.

Und war es nicht vor wenigen Monaten Prof. Fratzscher (DIW), der die Anhebung des Regelsatzes um mindestens 60,00 Euro/Monat forderte? War das Olaf Scholz (SPD) und anderen Eliten in der SPD und der UNION entgangen? Das macht deutlich, dass die Wahrscheinlichkeit des vorzeitigen Ablebens von Hartz-IV-Betroffenen „politisch“ hingenommen wird! Gegenmaßnahmen bleiben jedenfalls seit Jahren aus. Ganz im Gegenteil, da das „vorzeitige Ableben“ seit Jahren bekannt sein sollte.

Bemerkenswert ist, dass die SPD immer noch nicht fähig und bereit ist, die unangenehmen Wahrheiten aufzugreifen und sich bei den Betroffenen zu entschuldigen.

Dass die Strategie des AUSSITZEN solcher brennender Themen nicht greifen kann, hat offenbar die SPD bis heute nicht begriffen. Denn die ARMUT im Alter haben darüber hinaus viele Arbeitnehmer quasi neben den Hartz-IV-Betroffenen zu erwarten. Das sind für viele hart arbeitende Bürger schlimme Aussichten, wenn noch nicht einmal die Miete mit der zu erwartenden Rente bestritten werden kann.

Und auch bei diesen Themen war die SPD politisch „federführend“.

Dabei wäre es so einfach, Abhilfe zu schaffen. Was hat die SPD daran gehindert, die Unternehmen bei Leiharbeit und 1-Euro-Jobs oder 450-Euro-Jobs zu zwingen, nicht unerhebliche Rentenbeiträge für die Billig-Jobber einzuzahlen?! Und warum dürfen die 450-Euro-Jobber nicht mindestens 250 Euro anrechnungsfrei behalten und die restlichen 200 Euro in die Rentenkasse einzahlen?

Aber solche naheliegenden Gedanken sind der SPD und der UNION fremd. Schließlich geht es darum, die „Abgehängten“ weiter zu stigmatisieren und in der Armut zu halten, damit einerseits weiterhin billige und billigste Arbeitskräfte verfügbar sind und die Noch-Arbeitsplatzinhaber mit ihren Gehaltswünschen gedrückt werden können.

Es ist die Politik der „Angst vor dem Absturz in die H4-Armut“, die wahlbeeinflussend wirkt. SPD und UNION setzen auf die ANGST vieler Wähler, wenn diese das WEITER SO WIE BISHER wählen, hoffend, dass es doch irgendwie weitergeht. Allerdings steht die „Altersarmut“ vor der Tür und viele „Anwärter“ wissen heute noch nicht, wie es dann weitergeht.

Den Wähler sollte so langsam klar werden, dass sich mit den „Alt-Parteien“ kein STAAT mehr machen lässt. Die Vertreter des „neoliberalen Zeitgeistes“, der unendlichen Gier und der kriminellen Finanzwelt, verstehen den Bürger nur noch als Vehikel, um für die Fehlleistungen letztlich aufzukommen.

Vor diesem Hintergrund ist auch das Menschenbild der SPD zu verstehen, das durch den Spruch von Müntefering (siehe oben) so trefflich charakterisiert wurde.

Wir brauchen Alternativen, egal ob von LINKS oder RECHTS. Es muss der Zwang entstehen, das Politik-Schiff in eine andere Richtung zu lenken.

Dazu brauchen wir Mut und Zuversicht; Verzagtheit oder der dümmliche Spruch, „die Anderen können es auch nicht besser“, wird in wenigen Jahren den EINFÄLTIGEN auf die Füße fallen, wenn der Richtungswechsel zu deutlich mehr Gerechtigkeit ausfällt.

Der Bürger hat es in der Wahlhand; er sollte seine ureigene Verantwortung mutig wahrnehmen. Und dazu gehört es zuallererst, dass die Versager, also SPD und CDU, deutlich an Stimmen verlieren und die Ränder gestärkt werden. Erst dann werden sich die Parteimitglieder in den Alt-Parteien rühren und möglicherweise ihre Verantwortung entdecken und geeignetere Kandidaten anbieten.

Einfach abwählen, sollte das Gebot der Stunde sein.

 

Furcht vor steigenden Sozialausgaben?

25. August 2017

An und für sich klingt es wie ein schlechter Witz, wenn ausgerechnet Prof. Fratzscher (DIW) vor ansteigenden Sozialausgaben warnt. Ausgerechnet der Lobbyist der Wirtschaft versucht vor der Wahl Ängste vor dem anscheinend unbezahlbaren Sozialstaat zu schüren und die konservativen Parteien zu animieren, die Sozialausgaben abzusenken bzw. dafür zu werben.

Dass die Sozialkassen beispielsweise durch die absurden und vertragsbrechenden Willkommensgrüße der Bundeskanzlerin zukünftig stark belastet werden, obwohl diese Lasten aus dem Bundeshaushalt über STEUERN finanziert werden müssten, wird erst gar nicht angesprochen. Denn die erkennbare Politik der „Umvolkung“, der Entwicklung Deutschlands zu einer „Mulit-Kulti-Gesellschaft“ nach dem Geschmack der GRÜNEN durchzusetzen, hat mit den Sozialkassen wenig zu tun.

Vielmehr müssten die Unternehmen, die nach Billigstarbeitskräften lechzen, über eine steuerliche Sonderabgabe die Migrationskosten abfangen. Die „Willkommen“ rufenden Bevölkerungsteile, insbesondere die Unternehmen, sollten zur Kasse gebeten werden.

Aber jetzt ist die Furcht in der Unternehmenslandschaft groß, weil die Migrations-Lasten, die zukünftig durch weiteren Zuzug noch weiter ansteigen werden, finanziert werden müssen. Und es soll möglichst nicht die Unternehmen treffen.

Da ist es wohlfeil, auf die bereits jetzt Abgehängten zu schielen und hinter vorgehaltener Hand die Absenkung des „Existenzminimums“ zu fordern.

Und das vor dem Kenntnisstand, dass bereits jetzt das untere Armutsdrittel eine bei Frauen um durchschnittlich 8 Jahre und bei Männern um durchschnittlich 10 Jahre verkürzte Lebenserwartung zu gegenwärtigen hat. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der im Existenzminimum eingerechnete Betrag für die tägliche Ernährung mit ca. 1,50 Euro pro Mahlzeit eine gesunde Ernährung nicht zulässt. Mit der knappen Bemessung des Regelsatzes nach SGB II wurde bereits (leise) entschieden, dass das untere Drittel der Bevölkerung nicht so lange leben soll. Unbedarfte Ausländer, die sich für die deutsche Geschichte interessieren, würden diesen verdeckten Genozid von der „Grundhaltung“ her in die 30er Jahre verorten. Es könnte sogar so sein, dass die „Gene“ der 30er Jahre sich weiterentwickelt haben, die Methoden nur „leiser“ geworden sind, um die Mittelschicht und sogar die Betroffenen nicht zu früh aufzuwecken. Auch die massenhaft drohende Altersarmut wurde noch nicht als egoistisches neoliberales Kalkül der grenzenlosen Gier nach (leistungslosen) Gewinnen erkannt. Der calvinistische Reflex auf die schuldhafte Selbstverantwortung – in der Massengesellschaft ist diese Annahme geradezu eine Idiotie – sitzt nach wie vor tief im Empfinden der „Noch-Arbeitsplatz-Besitzer“, weil der Selbstschutzmechanismus die ansteigende Existenzangst verdrängen muss.

Geschickt nutzen die Eliten in den Alt-Parteien und den Medien diesen „persönlichen Schutzmechanismus“, um, wie Prof. Fratzscher, den Abbau der Sozialabgaben, nicht zuletzt bei den Ärmsten der Armen vorzuschlagen. Ein „angstentlastender“ Ausweg für die zunehmend belastete Psyche der Bürger. Und wie gerne werden die FAKE-NEWS aus den Alt-Parteien „entlastend“ entgegengenommen, wenn, wie einst Franz Müntefering verkündet hatte, dass „diejenigen, die nicht arbeiten, auch nicht ESSEN sollen“.

Nur wenige Monate nach den MERKELSCHEN Willkommensgrüßen lässt die WIRTSCHAFT über ihr Forschungsinstitut verbreiten, dass die Unternehmen die zu erwartenden Migrationslasten und den weiteren Anstieg der Sozialausgaben, verursacht durch die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt, nicht tragen können. Gemeint ist eher: NICHT TRAGEN WOLLEN!

Dabei bleibt unerwähnt, dass es bereits lange überfällig ist, die „standortvagabundierenden und steuervermeidenden und steuerhinterziehenden GLOBALISIERER zu renationalisieren. Dazu würde es auch gehören, die sog. „Funktionsträgergebühren“, absurde Lizenzen und ähnliche schmutzige Steuervermeidungstricks endlich einzudämmen. Dazu würde auch die konsequente und nachhaltige Verfolgung und Bestrafung (Gefängnis, Enteignung) von Steuerhinterziehungen gehören.

Von Prof. Fratzscher ist auch nicht zu hören, dass den „systemfremden Leistungen“ als z.B. Bestandteil der Rentenversicherung endlich ein Ende bereitet wird. Auch die Rentenbezieher in den neuen Bundesländern müssten „steuerfinanziert“ werden, damit der Betrug an den jahrzehntelang einzahlenden Arbeitnehmern (=nicht zu rechtfertigenden Rentenkürzungen) ein Ende bereitet wird.

Dass ausgerechnet die Bundesregierung immer noch die „private Rentenkasse der Arbeitnehmer“ verwaltet, ist an und für sich ein Skandal. Seit Anbeginn wurden der (privaten) Rentenkasse der Arbeitnehmer ca. 1 Billion Euro SACHFREMD entnommen. Das muss endlich aufhören.

Schade ist, dass Prof. Fratzscher nicht den Mut aufbringt Klartext zu reden: Es geht darum, dass die Unternehmen in ihrer unendlichen neoliberalen Gier nicht Willens sind, die Konsequenzen ihrer Beschäftigungspolitik mitzutragen. Dazu gehört auch das Lohn- und Gehaltsdumping. Denn wenn die Löhne und Gehälter stagnieren bzw. sogar im Durchschnitt abgesenkt werden, dann fehlen auch die Einnahmen in den Sozialkassen.

Wer das Thema „Sozialausgaben“ angehen will, was sicherlich aus vielen anderen Gründen, auch der Steuer- und Entlohnungspolitik, durchdacht werden müsste, der sollte nicht einseitig bleiben.

Es sei denn, dass die weitere „Lebenszeitverkürzung“ des unteren (Armuts-)Drittels der Bevölkerung beabsichtigt wäre.

Die Migrationspolitik, auch gesteuert durch „wohlmeinende“ US-Milliardäre, könnte auch als eine Art Wirtschaftskrieg gegen die EU und Deutschland aufgefasst werden. Wenn die EU nicht endlich grundlegend demokratisiert und neu aufgestellt wird, sind die Zukunftsaussichten eher düster.

Wir kranken an der „Stückwerktechnologie“, die einst Prof. Erich Staudt so treffend beschrieben hatte. Erforderlich wäre eine politische Strategie in der EU, die ein paar Jahrzehnte in die Zukunft blickt und die Ökonomie neu definiert. Dem kriegslüsternen Raubtierkapitalismus sollte zumindest in Europa auf mittlere Sicht ein Ende bereitet werden. Das WEITER SO WIE BISHER kann nur reaktiv auf kurze Sicht sinnvoll sein, ohne die eigene Zielsetzung zu vernachlässigen. Wir brauchen eine Art „konzertierte Aktion“ auf EU-Ebene, nicht die Stückwerktechnologie eines IDW.

 

 

 

 

 

 

 

Abgasskandal: Audi, BMW, Mercedes, Porsche, VW

4. August 2017

An und für sich war der „Skandal-Gipfel“ der Betrüger-Konzerne der Hinweis darauf, dass die Regierungsparteien offensichtlich kuschen müssen. Es ist anzunehmen, dass ansonsten gut informierte Kreise aus den Vorstandsetagen den Nachweis noch vor der Bundestagswahl liefern würden, dass hohe und höchste Regierungsmitglieder in den Skandal und den verwirklichten Betrug längst eingeweiht waren.

Das Versagen der Bundeskanzlerin wird durch den Abgasskandal und die offenkundig rechtswidrigen Absprachen und „Gesprächszirkel“ mehr als deutlich. Die Laienschauspielerin in Sachen Technik kämpfte noch vor wenigen Monaten in Brüssel, um die zu hohen EU-Forderungen nach Absenkung von Schadstoffausstoßen zurückzudrängen.

Klar ist nunmehr, dass die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unübersehbar hinters Licht geführt wurde. Die mächtigen Autokonzerne hatten sie dazu gebracht, ihren Amtseid zu missachten und die Gesundheit der Bevölkerung zu vernachlässigen, obwohl nach Aufdeckung der Betrügereien flugs eine Software auf einmal verfügbar ist, die bis zu 25 % Stickoxid-Ausstoß reduzieren soll. Wie von Fachseite zu hören ist, wird allenfalls mit 2,5 % Schadstoffreduzierung gerechnet, wobei nicht unbeträchtliche Risiken für Motor und Abgasanlage zu erwarten sind.

Wer glaubt, dass die Autokonzerne für ihre Betrügereien und wahrscheinlich untauglichen Lösungen Garantien übernehmen werden, wenn die Abgasanlage bzw. der Motor die neue Software-Lösung nicht verträgt, der dürfte bereits jetzt die „Hose mit der Kneifzange anziehen“. Ein besonderer Skandal aber ist aus meiner Sicht, dass die verantwortlichen Politiker, voran die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), diese untaugliche Lösung dulden und damit erneut nicht die berechtigten Interessen der betroffenen Bürger vertreten. Wer als WÄHLER diese betrügerische „Kumpanei“ mit den Autokonzernen unterstützt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Der besondere politische Skandal liegt darin, dass einmal mehr die GESUNDHEIT der Bürger keine Rolle spielt, wie bereits bei TTIP, der Freigabe giftiger Stoffe zu Gunsten der Industrie usw. usw. sichtbar wurde.

Jedem sollte klar sein, dass beispielsweise bei geschwächtem Imunsystem schon kleinere Mengen an Stickoxyden eine gefährliche Wirkung entfalten können. Das interessiert aber die Regierungsparteien wenig, auch weil der URSACHE-WIRKUNG-ZUSAMMENHANG (anscheindend) schwer nachweisbar ist. So hatten übrigens seit Jahrzehnten die Vorstände der Atomkraftwerke argumentiert, wenn in unmittelbarer Nähe der Kraftwerke das enorm angestiegene Krebsrisiko auffällig wurde. Und die versierte „Atom-Kanzlerin“ bzw. damals Umweltministerin unter Helmut Kohl (CDU) störte das auch nicht weiter; sie war ja für solche Fragestellungen nicht zuständig.

Ist es nicht langsam an der Zeit, den Betrügern, Abzockern und Gierigen in den Eliten der Konzerne und in der Politik das Handwerk zu legen. Wieso dürfen Vorstände nach Aufdeckung solcher Skandale weiter in ihren Aufgabenstellungen bleiben? Welche „Gesellschafter“ sorgen denn dafür, dass solche Betrugs-Vorstände und deren Führungskräfte weiter ihre Tätigkeit ausüben dürfen? Nur in den USA wird derzeit die „demokratische Kraft“ aufgebracht, Haftbefehle gegen Manager und Vorstände zu erlassen. Davon sind wir in Deutschland weit entfernt; der systematische Betrug in nicht wenigen Unternehmen wird geradezu rechtlich geschützt. Eine Fehlkonstruktion unseres Rechtssystems.

Dass sich UNION und Betrugs-Vorstände so gut verstehen liegt sicherlich auch daran, dass die „Schwarzkonten-Affäre“ die CDU damals wie heute so treffend charakterisiert hatte / hat. Wer sich die Spitze des „Lobbyisten-Vereins“ der Autokonzerne, verquickt mit der Politik bzw. ehemaligen Eliten in den Alt-Parteien, personell näher anschaut der weiß, warum sich die Betrüger und ihre Unterstützer so gut verstehen.

Der Wähler, insbesondere die vielen Autofahrer haben es in der Wahlhand, diesem üblen Treiben ein Ende zu bereiten.

Niemand sollte auf den psychologisch raffiniert lanxierten Spruch hereinfallen, dass es die anderen Parteien auch nicht besser könnten!!! Es gilt vielmehr, die Betrüger zur Rechenschaft zu ziehen und deren Unterstützer aus den Parlamenten zu fegen. Denn jede andere Regierungskoalition außerhalb der UNION wäre ein Segen für Deutschland und die EU.

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SPD-Programm 2017: Die neoliberale Dekadenz

26. Juni 2017

An und für sich ist es an der Zeit, dass der sog. Mittelstand aufwacht. Denn wenn bei einem Durchschnittseinkommen von 3.000 Euro/Jahr bei 45 Jahren ununterbrochener Tätigkeit nicht mehr als RENTE herauskommt, als die „Grundsicherung“ nach SGB XII, derzeit Regelsatz von 409 Euro/Monat für Nahrung, Kleidung usw. sowie ca. 500 Euro für die Brutto-Kaltmiete (Single), dann sollte NIEMAND so bescheuert sein, dass auch noch mit seiner Wahlstimme für die Alt-Parteien zu belohnen!

Der SPD-Parteitag in Dortmund war jedenfalls eine Art Bauernfängerei, jedenfalls für diejenigen die bis heute nicht begriffen haben, dass die SPD an dem neoliberalen Konzept festhalen will, das vor Jahren Alt-Kanzler Gerhard Schröder eingeleitet hatte.

Durch Schaffung des europaweit größten Niedriglohn-Marktes, für den sich Schröder auf dem Wirtschaftsgipfel in Davos feiern ließ, wurden viele Arbeitnehmer in die Armut verabschiedet. Der Arbeitsmarkt für die breite Masse der Arbeitnehmer wurde quasi abgeschafft; die großen Unternehmen und Konzerne diktieren das Lohn- und Gehaltsniveau. Und wer nicht spurte oder zu alt bzw. zu teuer wurde, der wurde in das Hartz-IV-Paria-Dasein verabschiedet.

Und wer sich danach mit der Hälfte der einstigen Bezüge nicht abfinden wollte, der wurde „trefflich“ von dem damaligen Arbeitsminister Franz Müntefering mit der von nicht wenigen in der SPD und der UNION, ganz zu schweigen von der FDP, geteilten Auffassung „gemahnt“: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen!

Erst vor diesem Hintergrund wird die seit SCHRÖDER, dann über MERKEL mit ihrer Arbeitsministerin von der Leyen (beide CDU), fortgesetzte POLITIK der gezielten, rechtswidrig und vorsätzlichen NIEDRIGBERECHNUNG des EXISTENZMINIMUMS bestraft, obwohl das Bundesverfassungsgericht bereits am 09.02.2010 auf die unabdingbar einzuhaltenden Menschenwürde hinwies.

Allerdings hatten die Alt-Parteien in der Folgezeit es geschafft, dass die zuständigen RICHTER beim Bundesverfassungsgericht danach die Füße still gehalten haben; die von Wissenschaft und Sozialrechtlern vielfach nachgewiesenen Rechtsbeugungen bei der vorsätzlichen Falschberechnung des Existenzminimums in der Folgezeit wurden ignoriert. Es hat den Anschein, dass die neoliberale „marktkonforme Demokratie“ den offenen Rechtsbruch von Regierenden erfordert und dieser „Zwang“ der Reichen und Superreichen von der Legislative mit getragen wird. Nur so wird verständlich, dass die Justiz, die Staatsanwaltschaften und die Gerichte den vielfältigen Rechtsbruch der Executive offkundig ignorieren. Die Aneinanderreihung der Rechtsbrüche, auch Völkerrechtsbrüche, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Und die Parteimitglieder der Alt-Parteien, aber auch die Wähler, denken offenbar nicht über ihre eigene Verantwortung für ihre Familien und sich selbst nach. Dass der neoliberale Wahnwitz keine Zukunft hat, allenfalls in Kriege mündet (Stichwort: Syrien, drohender Weltkrieg, ausgelöst durch den Ukraine-Konflikt, …), sollte so langsam selbst dem apolitischen Wähler klar geworden sein. Und wer den Alt-Parteien nicht die „Regierungsmacht“ aus der Hand wählt, der macht sich mitverantwortlich und der beschädigt die Zukunft der nachwachsenden Generationen.

Der EU-Barde SCHULZ sprach zwar am Sonntag von der Runderneuerung der EU; konkreter wurde er allerdings nicht. Was war gemeint? Will er die bereits jetzt „despotische EU“, dezeit ohne jegliche demokratische Legitimation, abschaffen und mit den EU-Ländern, die an der Demokratie festhalten wollen, eine völlig neue VERTRAGSBASIS schaffen. Warum will SCHULZ bzw. die SPD nicht endlich den SOUVERÄN, nämlich das Volk fragen und entscheiden lassen, ob die geplante Transferunion bzw. der EU-Einheitsstaat überhaupt akzeptiert wird?

War das nicht der eigentliche Grund für den BREXIT, weil die Macht-Eliten der Briten von Anfang an den EU-Einheitsstaat ablehnten und Deutschland und Frankreich jetzt ERNST MACHEN wollen, koste es was es wolle?

Ist die EU-Politik für die Südschiene der EU nicht Beweis genug, dass Merkel & Co. mit Einverständnis breiter Teile der SPD die gezielte Verarmungspolitik (EU-AGENDA 2010) im EU-Einheitsstaat mit aller Gewalt durchsetzen wollen, damit die Reichen und Superreichen auch zukünftig von der fortgesetzten Umverteilung von unten nach oben prächtig leben können?

Wer diese FAKTEN ignoriert bzw. aus Angst vor der ungewissen Zukunft die WAHRHEIT in sein Hinterstübchen verdrängt, der treibt sich selbst und seine Familie ganz gewiß in das prekäre Dasein der Armut/Altersarmut.

Der Aufruf von Willy Brandt, den heute noch viele erinnern – mehr Demokratie wagen -, wurde vornehmlich an die BÜRGER gerichtet. Wir brauchen heute den mündiger gewordenen Bürger, der sich gegen das neoliberale Unheil stemmt und die Vertreter der Umverteilung von unten nach oben durch die Agenda 2010 und millionenfache prekäre Arbeitsverhältniss von der Regierungsverantwortung fernhält.

Die gezielt volksverdummende Weisheit, die mit Raffinesse beinahe in jedes HIRN seit Jahren eingebrannt wurde, das die ANDEREN (Alt-Parteien) es auch nicht besser könnten, sollte endlich als üble Manipulation verstanden werden. Denn VERSAGER und RECHTSBRECHER, die die Demokratie bzw. das arbeitende VOLK mit Füßen treten, sind aus der Regierungsverantwortung herauszuwählen. Jeder Fußballverein wird den Trainer feuern, wenn er versagt. Das muss auch für die Regierungen gelten. Es ist geradezu die Aufgabe der Wähler, für eine Regierung zu sorgen, die das Interesse des VOLKES vertritt, nicht Einzelinteressen einer abgehobenen Elite oder gar der Finanzwelt.

Die SPD mit SCHULZ hat offenbar nicht begriffen, dass eine KURSÄNDERUNG, die den Namen verdient, ganz anders müsste. Dazu gehört zum Beispiel die Abschaffung der prekären Arbeitsverhältnisse, die Zahlung eines angemessenen Existenzminimums, die klare Umkehr der Umverteilung von unten nach oben usw. beendet wird. Jedes Einkommen, auch Einkommen aus Kapitalvermögen, ohne Begrenzung nach oben, sollte zukünftig solidarisch für auskömmliche Renten durch Beiträge sorgen. Das Rentensystem der Schweiz ist vorbildlich; das könnte ein Anfang sein.

Stattdessen hören wir von der SPD allenfalls „Stückwerktechnologie“; dem Wähler soll Sand in die Augen gestreut werden. Denn die SPD bzw. die Alt-Parteien insgesamt, also UNION, SPD, GRÜNE, FDP, denken nicht daran, die prekären Arbeitsverhältnisse zu beenden, die Einkommen gerecht zu besteuern und für eine auskömmliche Rente zu sorgen oder gar die „Soziale Marktwirtschaft“ wieder zu entdecken. Und Geld ist genug da, was Schäuble & Co., aber auch die Mainstreammedien frech erwähnen, weil sie immer noch glauben, ab und an die Normalbürger verhöhnen zu können.

Jedem Wahlbürger sollte klar sein, dass der WEG in die Katastrophe (Spekulationsblasen in zigfacher Billionenhöhe, drohender 3. Weltkrieg, nicht mehr zu bewältigende Migrationswellen usw.) droht, wenn er nicht die eigene Wahlverantwortung entdeckt und die Demokratie verteidigt, indem er die Taugenichtse der Alt-Parteien abwählt.

Jede massive Stärkung anderer Parteien erzwingt eine Änderung der Politik. Das Risiko ist überschaubar und vertretbar. Das Risiko wäre sogar zu vernachlässigen, wenn der mündige Bürger ab der nächsten Bundestagswahl seine ureigenste Verantwortung spürt und die Demokratie schützt. Nach Grundgesetz „wirken die Parteien (allenfalls) an der Demokratie mit“. Wir müssen die inzwischen gewachsene „Parteien-Diktatur“ brechen und die wesentlichen Ziele der Politik nötigenfalls über Volksabstimmungen selbst vorgeben. Nur diese Bereitschaft hat Zukunft. Es kommt auf jeden Einzelnen an.

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Fake – Interpretationen zur SPD bei Phoenix

24. Juni 2017

An und für sich wundert es nicht, dass die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Schulz nunmehr den Absturz erlebt, den sie eigentlich verdient hat.

Es war schon peinlich anzusehen und anzuhören, wie die Gäste der  – Erst Hype, dann Flaute: Hat Martin Schulz noch Chancen – mit Alexander Kähler sich abmühten, die wirklichen Gründe für den Niedergang zu verschweigen.

Es sind die Millionen an prekären Arbeitsverhältnissen, 450-Euro-Jobs, Leiharbeit, Scheinselbständdigkeit und 1-Euro-Jobs usw., die das untere Drittel des allseits umworbenen Mittelstandes in Angst und Schrecken versetzt! Davon war bei den Gästen nicht einmal ansatzweise die Rede.

Dass ein Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit und die  SPD-Abgesandte im Arbeitsministerium, nämlich Andrea Nahles, ein Pilot-Projekt in Bremerhaven auflegen wollen, in dem Langzeitarbeitslose 2 bis 3 Jahre noch nicht einmal die ansonsten übliche Aufwandsentschädigung von 1,00 Euro/Stunde bis ca. 1,50 Euro/Stunde erhalten sollen, zeigt die MENSCHENVERACHTENDE Grundhaltung der LINKEN Akteure auf.

Nicht Wenige erinnern sich bei solchen schlimmen Nachrichten an die 30er Jahre, als der „Arbeitsdienst“ erfunden wurde, um Arbeitslose für „Öffentliche Projekte“ einzusetzen, beispielsweise auch für den Autobahnbau. Die heutige Politik der SPD dürfte Einigen sogar als weitaus schlimmer aufstoßen, weil die damlige AH-Diktatur auf die schlimme Notlage, ausgelöst durch die künstlich herbeigeführte FINANZKRISE bzw. Spekulationskrise, genannt „Weltwirtschaftskrise“, reagierte, auch angesichts von mehr als 100.000 Hungerstoten/Jahr in diesen Jahren.

Als der SCHULZ-Hype mit der Ankündigung der „Sozialen Gerechtigkeit“ nach Amtseinführung begann, hofften viele bereits mit Recht Verängstigte, aber auch die Ärmsten der Armen im SGB II – und SGB XII – Bezug darauf, dass die unmenschliche Hartz-IV-Politik mit zigtausendfachen SANKTIONEN, dem Entzug des Existenzminimums und der vielfach abscheulichen Drangsalierung Betroffener, ein Ende bereitet wird.

Die Enttäuschung war groß und in den Umfragen spürbar, als SCHULZ bzw. seine Mitstreiter in der SPD deutlich machten, dass an der AGENDA 2010 mit ihrer im Kern grundgestzwidrigen Entrechtung der Betroffenen, bis hin zum vielfachen vollständigen Entzug von Leistungen für junge Erwachsene unter 25 Jahren, eher noch verschärft werden soll. Das menschunwürdige „Fördern und Fordern“ soll sogar noch weiter ausgebaut werden, wie es das oben angedeute Beispiel aufzeigt.

Dass mit diesen düsteren „Absturz-Aussichten“ das untere Drittel des Mittelstandes rechnen muss, wenn ältere teure Arbeitnehmer „ausgetauscht“ werden sollen, liegt auf der Hand. Die fortschreitende Digitalisierung hat bereits heute Arbeitsplätze verdrängt und fast jedes Unternehmen hat mit der zunehmenden ungezügelten GIER des SHAREHOLDER VALUE, der Anteilseigner bzw. der Aktionäre und Banken rechnen muss.

Zu Recht kann sich das untere Drittel des Mittelstandes bereits heute ausrechnen, dass sie das Hartz IV – Schicksal in wenigen Jahren treffen wird. Das hat häufig zur Konsequenz, dass das mühsam errichtete Eigenheim oder die Eigentumswohnung „verzehrt“ werden muss, bevor SGB II – Leistungen ausgekehrt werden. Auch zu teure Wohnungen müssen verlassen werden. Aber auf die Mittelstands-Gemüter drückt bereits heute die Gewissheit, dass sie von den Behörden und der Nachbarschaft als Menschen 2. Klasse, nicht selten als arbeitsscheue Schmarotzer, angesehen werden bzw. der häufig üble Umgang und die Entrechtung in den Behörden keine andere Schlussfolgerung zulassen. Denn die Schilderungen der Bekannten und Freunde, die dieses Schicksal bereits seit Jahren ertragen müssen, sind glaubhaft und machen Angst.

Das oben angedeute Pilot-Projekt in Bremerhaven verdeutlicht die Grundhaltung der Ministerin Nahles, des Vorstandes der Bundesanstalt für Arbeit und deren Unterstützer in den Alt-Parteien, insbesondere der SPD und der FDP.

Den Langzeitarbeitslosen soll zugemutet werden, ohne angemessenes Entgelt für die zum Teil schwere körperliche Arbeit (Entrümpelungen, Haushaltsauflösungen,…)  bis zu 3 Jahren zu ARBEITEN. Pikant ist, dass diese Tätigkeiten nicht als ARBEIT im Sinne des Arbeitsrechtes aufzufassen sind. Ansonsten müsste der MINDESTLOHN gezahlt werden und die Arbeitenden wären auch berufsgenossenschaftlich hinreichend abgesichert.

Da bei Weigerung die SANKTIONEN bis zum vollständigen ENTZUG DES EXISTENZMINIMUMS drohen, werden die Betroffenen geradezu GENÖTIGT, umsonst zu arbeiten! Ein Skandal.

Frau / Mann benötigt keine juristische tiefschürfende Vorbildung um erkennen zu können, dass es sich hier um eine nach Internationalem Recht verbotene Zwangsarbeit handelt. Aber Merkel & Co. sind daran gewöhnt, die Gesetze bis hin zum Grundgesetz und den EU-Verträgen zu brechen. Dazu gehört auch das Völkerrecht (Beispiel: Teilnahme an dem völkerrechtswidrigen Kriegen gegen Jugoslawien und Syrien).

Dass angesichts solcher „Selbstverständlichkeiten“ der Rechtsbeugung bzw. Ignoranz der Gesetzeslage auch größere Teile des Mittelstandes damit rechnen müssen, als beinahe rechtlose PARIA ihr zukünftiges Dasein zu fristen, drückt nicht nur auf die SEELE. Die Betroffenen in SPE haben vielmehr verstanden, dass die SPD nur den willigen und bescheidenen Mittelstand ab und zu vor den Wahlen belohnt, solange noch das „Normalarbeitsverhältnis“ besteht und sie sich nicht in die Hartz IV – Betroffenen einreihen müssen. Dass da die Sympathie für den anfänglichen Hoffnungsträger SCHULZ nach den ersten Verlautbarungen über die politische Grundlinie der sozialen Heilsversprechen wie Schnee in der Sonne schmilzt, ist nur allzu verständlich.

Die anfänglich vorhandenen Hoffnungen, dass tatsächlich so etwas wie die „Soziale Marktwirtschaft“ durch SCHULZ neu belebt wird, haben sich nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil, SCHULZ begrüsst offensichtlich die „Bremerhaven-Eskapaden“ der Ministerin NAHLES (SPD), die offensichtlich jedes Gespür für Anstand und Maß verloren hat. Wer Bürger ohne angemessenes Entgelt (Mindestlohn) arbeiten lassen will, ja sogar mit dieser dreisten Absicht bewusst sogar noch in das viel zu niedrig berechnete Existenzminum eingreifen will, der knüpft bewusst/unbewusst (?) an die Politik der Ausgrenzung von Menschen in den 30er Jahren des vorangegangenen Jahrunderts an!

Das Ungeheuerliche des deutschen FASCHISMUS bestand nicht darin, dass bestimmte Ethnien und Anhänger politischer Gegner kriminell ausgegrenzt und ermordet wurden, sondern darin, dass vom GRUNDSATZ her die AUSGRENZUNG von MENSCHEN als legitimes politisches Mittel ideologisch verinnerlicht wurde.

Ähnliches erfahren die Hartz IV – Betroffenen durch die systematische Entrechtung, die Schmähungen der abgehobenen Partei-Eliten (Franz Müntefering: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“  Quelle: Bundestagsfraktion der SPD am 09.05.2006 anlässlich des geplanten SGB II – „Optimierungsgesetzes“) bis hin zu gezielten rechtswidrigen Niedrigberechnung des EXISTENZMINIMUMS sowie der nicht selten würdelosen Behandlung in den Behörden! Den Alt-Parteien ist bekannt, dass das untere Armutsdrittel bei Frauen eine durchschnittlich um 8 Jahren und bei Männern um durchschnittlich 10 Jahre geminderte Lebenserwartung haben. Wie will Frau/Mann die Ignoranz dieser Tatsachen in den Alt-Parteien, insbesondere in der SPD, bewerten, auch angesichts der nachweislich rechtswidrig zu niedrig berechneten SGB II – Leistungen. Die „Stromabstellungen“ der letzten Jahre im Umfang von deutlich mehr als 100.000 Haushalten und die ansteigende Obdachlosigkeit, teilweise ausgelöst durch den Entzug von Leistungen, sind an und für sich unübersehbar geworden.

Dass die Gäste in der Phoenix-Runde mit wohlgewählten Formulierungen von den zuvor skizzierten tatsächlichen Gründen ablenken wollten, kann nur als FAKE – Interpretation umschrieben werden. Die SPD seit Gerhard Schröder ist in Wirklichkeit keine SPD mehr; es ist eine andere Partei entstanden, die an der Macht bleiben will und die Arbeitnehmer in Wirklichkeit nicht mehr vertritt. Den Arbeitnehmern wird das Schicksal zugewiesen, das (siehe oben) Franz Müntefering so treffend umschrieben hat: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Ergänzend müsste angefügt werden: Der darf/soll auch früher absterben, weil eine gesunde Ernährung und Lebensführung, inklusive benötigter Erholungszeiten, durch das staatlich gewährte Existenzminimum nicht bewerkstelligt werden kann! Denn wie anders könnte Frau/Mann die Ignoranz der Alt-Parteien angesichts dieses Themas interpretieren?

Vor diesem Hintergrund, den viele Mittelständler ähnlich empfinden und sehen, wird der Absturz der SPD verständlich. Die SPD hat die Bürger aus den Augen verloren; sie fördert und duldet die Steuerhinterziehung, die Steuerflucht und die toxischen Finanzspekulationen. Es ist jedenfalls nicht feststellbar, dass in den zurückliegenden Jahren bezogen auf diese Themen Wesentliches geleistet wurde. Ganz im Gegenteil, Schäuble & Co. hatten weitgehend keinen Widerstand zu befürchten, während Andrea Nahles (SPD) die gezielte Niedrigberechnung des Existenzminimums betrieb.

Dass überhaupt noch 25 % der Befragten SPD wählen will, wäre an und für sich erklärungsbedürftig! Anscheinend ist die Furcht breiterer Schichten vor dem Hartz IV – Absturz so groß, dass die fatale Politik ignoriert wird, hoffend, dass noch ein paar Jahre der noch vorhanden „Normalarbeitsplatz“ erhalten werden kann.

Aber solch eine Hoffnung ist nicht gerechtfertigt, wenn die notwendigen Kursänderungen unübersehbar geworden sind.

Auch die (despotische) EU wird es nicht richten, weil UNION und SPD die AGENDA-Politik in der Südschiene der EU bereits weitgehend durchgesetzt haben. Wer sich vergewissern will, was alles möglich ist, der sollte einmal die Entwicklung Griechenlands in den letzten Jahren analysieren. Die kriminellen Abzocker und Spekulanten bleiben weitgehend ungeschoren; die Zeche müssen die unbescholtenen Bürger bis hin zur Obdachlosigkeit und dem Tod bezahlen, weil nicht wenige in ausweglose Situationen getrieben wurden, um die Reichen und Superreichen bzw. die Finanzwelt zu retten bzw. nicht zur Kasse zu bitten.

Auch diese Politik hat die SPD klaglos mit vertreten. Ein Skandal.

Es bleibt nur noch anzumerken, dass sich jeder Wahbürger durch die Abgabe seiner Stimme die Zukunft selbst beeinflusst. Wer nicht konsequent die Taugenichtse und Versager abwählt, der muss die verkürzte Lebenserwartung in Kauf nehmen. Das Entscheidungsversagen bei Abgabe der Stimme könnte ungewollte Konsequenzen haben.

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