Ukraine: Doppeltes, gefährliches Spiel

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An und für sich ist der Begriff Lame Duck, gemünzt auf den bald scheidenden US-Präsidenten Obama, angesichts des drohenden 3. Weltkrieges, gefährlich zutreffend. Denn unklar ist, ob sich der US-Präsident den kriegslüsternen Falken in Politik und Industrie sowie Bankenwelt entziehen kann.

Zwar räumte der US-Präsident bei der Angela Merkel (CDU) gewährten “Audienz” ein, dass er Verständnis für die deutschen und teilweise europäischen Friedensbemühungen hat, allerdings konnte er Waffenlieferungen nicht ausschließen. Damit hat er zum Ausdruck gebracht, dass er sich am Ende dem Druck der Mächtigen Lobbyisten in den USA nicht entziehen kann. Und die wollen den 3. Weltkrieg, eine endgültige Klarstellung, wer die Welt beherrscht.

Während sich Hollande, Merkel und Putin mit Poroschenko heute in Minsk treffen wollen, agieren bereits seit Monaten die US-Söldner in der Ukraine. Es geht darum, jedwede Friedensbemühungen zu torpedieren.

Ablesen und Abhören kann Frau/Mann die Situation bei den deutschen Mainstreammedien, die, gelenkt von der “Atlantik-Brücke” und ähnlichen Organisationen, bis heute nicht müde werden, primitivste Propaganda gegen Putin zu richten. Beinahe albern wirkt, wenn ähnliche Propaganda-Attacken aus Russland in den westlichen Medien kritisiert werden.

Von den westlichen Mainstreammedien werden die russischen Standpunkte in der Öffentlichkeit nahezu verschwiegen. Auch die Redebeiträge des russischen Außenministers Lawrow auf der Sicherheitskonferenz in München (7. Februar 2015) werden so gut wie nicht veröffentlicht. Daraus wenige Auszüge:

Die Konstruktion der Stabilität, die sich auf die UN-Satzung und die Prinzipien von Helsinki gestützt hat, ist schon lange untergraben worden – durch die Handlungen der USA und ihrer Verbündeten in Jugoslawien (die Bombardements dort), im Irak, in Libyen, mit der Erweiterung der Nato nach Osten und der Schaffung von neuen Demarkationslinien. Das Projekt der Errichtung eines „europäischen Hauses“ ist gerade deshalb nicht umgesetzt worden, weil unsere Partner im Westen sich nicht von den Interessen der Schaffung einer offenen Sicherheitsarchitektur bei gegenseitiger Achtung der Interessen leiten ließen, sondern von den Illusionen und Überzeugungen der Sieger im Kalten Krieg.

Die im Rahmen der OSZE und des Russland-Nato-Rates feierlich angenommenen Verpflichtungen, die eigene Sicherheit nicht auf Kosten der Sicherheit der anderen zu gewährleisten, wurden in der Praxis ignoriert.

(Quelle: Luftpost LP 30/15 – 10.02.15)
Von den russischen Positionen ist in den westlichen Medien wenig zu hören und zu lesen.
Das wundert auch nicht in Wirklichkeit, weil die Bürger nur das hören und lesen sollen, was den Eliten in der Gesellschaft genehm ist. Denn schließlich haben ja die Bürger am Ende die Last der KRIEGSTREIBEREI zu tragen, während die Eliten, wie immer, sich rechtzeitig in Sicherheit bringen bzw. aus der sicheren Distanz beobachten, wie die Kämpfe ausgehen.
Nachdem die USA nach eigenen Angaben bereits mehr als 4 Milliarden Dollar für den Regime Change in der Ukraine ausgegeben haben, sollte selbst dem einfältigsten Beobachter klar sein, dass die US-Strategen keine Ruhe geben werden, bis zumindest die “Nahziele” erreicht wurden.
Und das eigentlich Ziel, das sollte jedem so langsam klar werden, ist die Niederringung Russlands, mit Gewalt oder der bekannten Politik des Regime Change über allerlei Einflussnahme in der Bevölkerung.
Bemerkenswert ist eine Feststellung des Ost-Europa-Experten und Friedensforschers Daniele Ganser, der bei “Sputnik Deutschland” folgendes zitiert:
“Der Schweizer Geschichtsprofessor gilt als Osteuropa-Experte befürchtet sogar einen Stellvertreterkrieg in der Ukraine. „Das ist etwas, von dem schon jetzt viele Beobachter ausgehen, dass dort ein Stellvertreterkrieg läuft, dass amerikanische Akteure schon die derzeitige ukrainische Regierung ins Amt gebracht haben“, so Ganser weite. Er zitiert den früheren CIA-Offizier Ray McGovern, der den Umsturz in der Ukraine vom Februar 2014 als einen vom Westen gesponserten Putsch bezeichnet hat.

Ausschlaggebend sei bei den jetzigen Entwicklungen auch der Beginn des Krieges: „Da fand ich sehr interessant, was der ukrainische Parlamentarier Oleg Zarjow bereits im November 2013 gesagt hat, nämlich, dass aus der amerikanischen Botschaft heraus ein Bürgerkrieg in der Ukraine vorbereitet wird und der amerikanische Botschafter Geoffrey Piot hierbei die Fäden zieht.“ Die Befürchtungen des ehemaligen Kreml-Chefs Michail Gorbatschow, dass der Ukraine-Konflikt in einen "totalen Krieg" zwischen Russland und dem Westen münden könnte, teilt Ganser zwar nicht, aber man müsse dennoch Vorsicht walten lassen, da die USA und Russland Nuklearmächte seien.”
 
Das gefährliche Doppelspiel der USA ist unübersehbar. Das Geschwafel über russische Völkerrechtsbrüche ist angesichts der Völkerrechtsbrüche der USA schon mehr als peinlich.
 
Da wird auch die Tatsache ignoriert, dass die überwiegende Bevölkerung der KRIM sich gegen die UKRAINE mit überwältigender Mehrheit entschieden hat. Aber die Mainstreammedien wollen der Bevölkerung in der EU einreden, dass die Bevölkerung, der Souverän, nichts zu sagen hat und völlig rechtlos sei. Aber genau das Gegenteil ist der Fall; der Wille der Bevölkerung ist völkerrechtlich zu beachten; er ist ausschlaggebend.
 
Weiterleiten / Weitersagen könnte helfen, einen KRIEG zu verhindern.

 

 

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