Peinliches Geheimdiensttheater

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An und für sich hatte bereits der Historiker Prof. Foschepoth nachgewiesen, dass aufgrund von Geheimvereinbarungen die USA Deutschland ausschnüffeln dürfen. ZEIT ONLINE hatte bereits vor Monaten ein Interview veröffentlicht. Beinahe unglaublich ist, dass die Medien von diesen WAHRHEITEN ablenken wollen.

Jetzt “fürchtet” sogar der Transatlantik-Beauftragte der Bundesregierung, Jürgen Hardt, ein Zerwürfnis mit USA, jedenfalls nach Meldungen von SPON.

Solche “Volksverdummungen” sind einfach unglaublich. Kenner der Transatlantik-Brücke wissen zu berichten, dass alle wesentlichen politischen Weichenstellungen über diese und ähnliche NGOs erfolgen; der Bundestag mit seinen “abhängigen” Abgeordneten (Wahl über Landesliste) hat lediglich die Vorgaben dieser NGOs abzuwickeln.

Dass NSA es anscheinend noch nötig hatte, einen BND-Mitarbeiter zu bezahlen, der “auftragsgemäß” Informationen bereits im Vorfeld der “normalen” Zusammenarbeit übermittelt, hat ein eigenes Geschmäckle. Da wollen wohl einige ganz schlaue NSA-Schlapphüte sicherstellen bzw. überprüfen, ob und in welchem Umfang sie über die “Leitungsebene” des BND standardmäßig und vollständig informiert werden.

Klarstellend einige Bemerkungen von Prof. Foschepoth zu der scheinbaren NSA-Ausspähungsaffäre:

Zwischen deutschen und US-amerikanischen Geheimdiensten gibt es seit 1968 ein bestens funktionierendes Joint Venture, bei dem deutsche Stellen als Partner spätestens ab 1968 Überwachungsaufgaben übernahmen, die vorher den Allierten vorbehalten waren. Gleichzeitig bedingte die geopolitische und geostrategische Rolle Deutschlands, dass der Partner im kalten Krieg auch als Angriffsziel der Weltmacht Amerika definiert wurde. Daran soll sich laut Foschepoth nichts geändert haben: Bis heute werde Deutschland politisch, militärisch und wirtschaftlich ausspioniert. Den außerdentlich matten Protest der Bundesregierung gegen die Überwachung des Merkel-Phones wertete Foschepoth als Indiz dafür, dass auch der Kanzlerin die Bedeutung der Geheimabkommen bewusst sei.

(Siehe auch den vollständigen Heise-Artikel)

Was den Bürger in Wirklichkeit vorenthalten werden soll, ist die tatsächliche Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seit Adenauer. Die Eliten in der Politik versuchen jetzt den “Deckel” auf die “Spionage-Affäre” zu bekommen, damit nicht noch mehr “unangenehme” historische Wahrheiten in der breiten Öffentlichkeit bekannt werden. An und für sich eine Lachnummer, weil das Internet kaum noch zu unterdrückende Wahrheiten konserviert; ein Grund mehr für die Politik, das Internet zu zensieren.

Bisher sind die Zensur-Versuche im Wesentlichen gescheitert. Die Bürger sollten dafür sorgen, dass es auch dabei bleibt.

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