Jauch & Co. -> van Elst: Künstlich erzeugte Rufmordkampagne

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An und für sich ist es ein Skandal, was sich die Medien seit Jahren in Deutschland leisten. Der künstlich herbeigeführte Rufmord wird als politisches Instrument eingesetzt.

So auch im Fall van Elst. Es war schon peinlich, dass in der Jauch-Sendung die neue Bibliothek in Köln genannt werden musste, die mehr als 40 Millionen Euro an Investitionen verbraucht hatte. Eiligst wurde der damals zuständige Domprobst eingeladen, damit er Rede und Antwort stehen konnte. Seine lahm wirkende Rechtfertigung war, dass es vor wenigen Jahren gelungen war, die Kirchengremien in Köln zu überzeugen. Anders als bei Bischof van Elst, der von Gremien umgeben ist, die eine ganz andere Kirchenpolitik verfolgen und seinen Neubau instrumentalisiert ja skandalisiert hatten, um den unliebsamen „Bruder“ loszuwerden. Ein unchristliches Unterfangen, fernab von den Grundüberzeugungen der katholischen Kirche. Überhaupt scheint die Religion bzw. ihre Postulate bezogen auf den Umgang mit Menschen in den Führungsgremien der katholischen Kirche kaum eine Rolle zu spielen, da ist jeder anscheinend der Teufel des anderen, wenn er eine abweichende Kirchenpolitik betreiben will.

In der JAUCH-Sendung musste nun eingeräumt werden, dass es in der Diozöse Limburg unversöhnliche Feindschaften aufgrund der unterschiedlichen kirchenpolitischen Auffassungen gibt, die zu der Medien-Kampagne geführt hatte. Beinahe grotesk wirkt es allerdings, wenn die dadurch scheinbar zerstörte „Glaubwürdigeit“ des übel attakierten Bischofes nicht mehr herstellbar sei, wie in der Sendung insistiert und von seinem „Freund“ sogar bestätigt, dann zeigt das die Wirkung der üblen Medienkampagne auf.

Der unbedarfte Zuschauer aus der (Kirchen) Ferne müsste sich eigentlich die Augen reiben, weil die Schmierenfinken der Medien es unterlassen, nunmehr auf die Kirchenführung in Köln mit gleicher Inbrunst vorzugehen. Aber der Zweck der Kampagne wurde ja erreicht; die Glaubwürdigkeit von Bischof van Elst wurde ja wie geplant zerstört und niemand will sich an dem Kardinal aus Köln reiben. Da haben ja die Schmierenfinken bereits Ersatz gefunden: es geht um den Reichtum der Kirche, mit dem so trefflich von den wirklichen brennenden Problemen in Deutschland und Europa abgelenkt werden kann (Stichwort: Versuch der Bundeskanzlerin, die Souveränität Deutschlands über die EU despotisch strukturierte EU abzuwickeln, die mit der damaligen Führungssturktur der totalitären Sowjetunion vergleichbar ist).

Jetzt lauern die Gegner der katholischen Kirche darauf, ob der Papst die üble Kampagne nicht durchschaut und wunschgemäß „unchristlich“ reagiert. Da werden einige im Vatikan mit dem Versuch unterwegs sein, die Wahrheit zu verschleiern. Nichts ist wirkungsvoller, als die einseitige Information. Ob Bischof van Elst die Möglichkeit erhält, die Wahrheit über die üble Kampagne mitzuteilen, ist noch nicht ausgemacht. Jedenfalls wäre seine Ablösung vor dem oben skizzierten Hintergrund ein Sieg seiner Gegner, denen es vielmehr nur darum geht, die Hierarchie der Kirche nachhaltig aufzubrechen. Dem Papst wäre eher zu empfehlen, gegen den Strom der üblen Medienkampagne zu schwimmen und in angemessener Art und Weise deutlich zu machen, was er von solchen üblen Machenschaften hält.

Es wäre jedenfalls fatal, wenn die Kirche bzw. der Papst zu schwach wäre, den Antichristen mit ihrem Instrument der üblen, auf Halbwahrheiten und „Weglassungen“ basierenden Massenbeeinflussung klar und wirksam entgegenzutreten. Auch die medial „verdummte Öffentlichkeit“ muss lernen einzugestehen, dass sie kirchlichen Scharlatanen aufgesessen ist, die die Öffentlichkeit falsch und tendenziös informiert hatten. Es ist nicht die Aufgabe der ARD-Medien, solche Kampagnen zu unterstützen, die von den Gegnern von Bischof van Elst (erkennbar) absichtsvoll begonnen wurde, um eine andere Kirchenpolitik durchzusetzen. Offenbar waren die Gegner von Bischof van Elst der Überzeugung, dass sie ihn auf andere Art und Weise nicht loswerden können. Der Zweck „heiligte“ einmal mehr die Mittel.

Andernfalls müssten die Medien, voran die ARD-Sender, einmal erklären, warum sie jetzt nicht auf den Kardinal in Köln losgehen, der alleine für eine Bibliothek mehr als 40 Millionen Euro ausgegeben hatte. Daneben wirken die Gebäude in Limburg bzw. die dafür ausgegebenen Summen im Vergleich dazu eher bescheiden und geradezu angemessen. Für ähnliche Gebäude in Köln hätte das Domkapitel wahrscheilich die zwei- bis dreifache Summe ausgegeben. Und die Kirchgänger sollten begreifen, dass Medien mit solchen Kampagnen auf die Einfältigkeit und Beeinflussbarkeit der Kirchgänger zielen, auch mit Halbwahrheiten und Lügen. Das gilt auch für die ARD-Sender mit ihren Talk-Shows.

Dass JAUCH noch nicht einmal begriffen hatte, dass ohne die „doppelte Buchhaltung“ bzw. Bilanzierung nach HGB (Handelsgesetzbuch) über den Reichtum der Kirche nur grob spekuliert werden kann, gehört zum Armutszeugnis solcher Sendungen. Die Redaktionen sind anscheinend so schwach besetzt, dass selbst die grundlegensten Zusammenhänge nicht recherchiert werden. Auch das führt dazu, dass solche Sendungen quasi aus organisatorischen Gründen tendenziös und irreführend sind, auch weil der ehemalige Domprobst kaum Gelegenheit hatte, die Situation verständlich darzustellen.

Ob das bereits „Kampagnen-Politik“ ist, kann Frau/Mann selber beurteilen. Mit den aufreizenden Aufmachern solcher Sendungen werden dumpfe Gefühle erzeugt, auch um von den viel wichtigeren Themen in Deutschland abzulenken.

Beispielsweise spielt die Weigerung der UNION, über die FINANZIERUNG ihrer Politik öffentlich zu debattieren, kaum eine Rolle in den Medien. Nachdem die Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM) die „Chance 2020“ veröffentlicht hatte liegt der Verdacht nahe, dass die UNION zur Finanzierung ihrer Vorhaben erneut massiv in die Sozialsysteme eingreifen will. Nach den INSM-Vorstellungen, die sicherlich von Schäuble & Co. geteilt werden, sollen Sozialleistungen, insbesondere Hartz-IV-Leistungen (Regelsatz usw.) auf die Bedarfe von „Kranken, Behinderten und Kindern“ unchristlich reduziert werden!

Der Bürger sollte sich einmal fragen, warum unserem Schmieren-Journalismus solche Zusammenhänge anscheinend nicht bekannt sind bzw. diese nicht thematisiert werden, auch um beispielsweise die SPD zu zwingen, diesbezüglich Farbe zu bekennen?!

Stattdessen wird die Kampagne um Bischof van Elst in den Vordergrund gebracht, damit sich die SPD nicht einer Reihe von Fragen für die Koalitionsverhandlungen stellen muss. Dazu gehört z.B. die Intensiverung der Bekämpfung der Steuerhinterziehung mit konkreten Maßnahmen, die zukünftige Sozialpolitik, auch bezogen auf das Leistungsniveau für Hartz-IV-Empfnger und das Zurückdrängen weiterer EU-Ermächtigungen (Stichwort: Haushalt), solange die EU nicht grundlegend demokratisiert wurde usw. usw..

Helfen könnte, wenn Frau/Mann den SPD-Gliederungen die FRAGEN einmal schriftlich zustellt, die für die Koalitionsverhandlungen wirklich wesentlich sind.

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