DIE WELT: Propagandamaschine für den Marktradikalismus bzw. den Marktfaschismus

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An und für sich sollten die Schlagzeilen marktradikalen/marktfaschistischen Kampfblattes vor der Wahl die Bürger aufwecken. DIE WELT veröffentlichte am 16. August 2013 unter der Überschrift – Die Deutschen müssen sich an Armut gewöhnen – einen Artikel, der nicht entlarvender sein könnte.

Einmal mehr geht es in diesen Tagen um die abnehmende Zahl der Bevölkerung und die Finanzierung der Sozialsysteme. Erst gestern wurde im Fernsehen DAS ERSTE eine Debatten-Sendung ausgestrahlt, die sich mit dem Thema auseinandersetzte, ob die ALTEN auf Kosten der JUNGEN leben. Heiner Geißler (CDU), ATTAC-Mitglied und geläuterter Christ, wies in seinem ersten Redebeitrag darauf hin, dass das Thema verfehlt sei und es vielmehr darum gehen müsste zu erkennen, dass die zerstörerische Ideologie des Marktradikalismus überwunden werden muss. Eine Aufforderung an JUNG und ALT sich endlich mit den wahren Ursachen der sich ausweitenden Armut und der Schuldenentwicklung auseinanderzusetzen.

Insofern ist die WAHRHEIT, die DIE WELT verkündet, die Psychologie der Verängstigung der Wähler vor der Bundestagswahl. Dabei wird geflissentlich verschwiegen, dass die abnehmende Bevölkerungszahl bzw. die Finanzierung der “Sozialen Marktwirtschaft” durch die Beseitigung des Marktradikalismus und einem erneuerten Generationenvertrag selbstverständlich gesichert werden kann, wenn es der Wähler will. Es ist der Wähler, der es in der Wahlhand hat, die Parteien zu einer grundlegenden Richtungsänderung zu zwingen. Selbstredend versteht sich das Kampfblatt des Marktfaschismus, DIE WELT, als Verteidigerin der anhaltenden Umverteilung von unten nach oben bzw. der Politik der Ausweitung der Armut und der prekären Beschäftigungsverhältnisse, versteht sich als Bewahrer der marktradikalen Politik seit Milton Friedman. Diese Politik, beginnend in den 60er Jahren in Südamerika (Stichwort: Pinochet, mit gezielter Folter im Sinne der Abschreckung und Schocktherapie –> siehe auch die Bücher von Naomi Klein), hat seit der Ära Helmut Kohl (CDU) Einzug in Deutschland gehalten. Zunächst wurde der sog. “Rheinische Kapitalismus” beseitigt, die Veräußerung von Beteiligungen steuerlich erleichtert bzw. subventioniert, um den “Geldschöpfern aus dem Nichts” die Firmen-Juwelen an den Börsen verfügbar zu machen. Einhergehend damit wurde das angelsächsische Rechnungswesen (IFRS, USGAAP) in Europa eingeführt, damit die SHAREHOLDER sich kurzfristig bedienen konnten. Dass dann die in den USA bereits “eingeübte” Niedriglohnpolitik in Deutschland Einzug hielt, die gezielte Verarmungspolitik von mindestens 1/3 der Arbeitnehmer bei Absenkung des gesamten Lohn- und Gehaltsniveaus, kann jeder Einzelne selbst nachempfinden.

Etwas erschreckend ist, dass der “Normalbürger/Normalarbeitnehmer” anscheinend bis heute nicht durchschaut, dass niedrige Löhne und Gehälter, die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse usw. die Einnahmen der Sozialsysteme drastisch reduzieren und alleine dadurch an den Rand der Finanzierbarkeit gebracht haben. Parallel dazu wurden die lukrativen Bereiche, etwa Krankenhäuser, privatisiert, damit über diesen Weg der Staat und die Bürger grenzenlos abgezockt werden können.

Aber von diesen Zusammenhängen weiß DIE WELT nichts zu berichten. Es ist das erklärte Ziel bzw. die Aufgabe solcher Mainstream-Medien, den Normalbürger dumm und desinformiert zu halten. Den Grad der erreichten Dummheit kann Frau/Mann an den Umfragen ablesen, wenn etwa die Beliebtheit der Bundeskanzlerin in diesen MEDIEN gefeiert wird. Denn bis heute hat die Masse der CDU- und FDP-Wähler nicht begriffen, dass beide Parteien den Marktfaschismus mit Klauen und Zähnen verteidigen, während die SPD zumindest ansatzweise eine Richtungsänderung vorgenommen hat.

Dass es 2050 ca. 8 Millionen Erwerbsfähige Bürger weniger geben wird, sagt zunächst an und für sich nur aus, dass sich die Politik dieser Entwicklung stellen muss, beispielsweise dadurch, dass das “Beitragsaufkommen” auf völlig neue Füße gestellt wird, bis hin zu einer “Produktivitätsabgabe” und der Einbeziehung sämtlicher Bevölkerungsgruppen, also auch der Beamten und der Unternehmer, als Beitragszahler.

Also kein Grund zur Furcht, vielmehr ein seliger Zwang zur Neuorientierung, zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft und der Vereinbarung eines neuen Generationenvertrages. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies nicht gelingen kann, sofern der Wahlbürger endlich aufwacht und die oben skizzierten Zusammenhänge zur Kenntnis nimmt, sie bewertet und in die Wahlentscheidung einfließen lässt.

Die von den Marktfaschisten DIE WELT an die Wand gemalten Horrorszenarien werden nur dann Wirklichkeit, wenn der Wähler es den Parteien erlaubt, die absurde Verarmungspolitik fortzusetzen und immer mehr Menschen auszugrenzen. Die RENTE IST SICHER, wie es der ehrliche Norbert Blüm (CDU) unermüdlich gepredigt hat. Das setzt aber den (wahl)mündigen Bürger voraus, der die Zusammenhänge durchschaut und durch seine Wahlentscheidung die Zukunft beeinflusst. Wer sich von marktradikalen/marktfaschistischen Kampfblätter wie DIE WELT dazu verleiten lässt, aus Angst den BOCK zum GÄRTNER zu machen, der zerstört die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft und erweist den kommenden Generationen einen Bärendienst.

Jede Wahl eröffnet die Möglichkeit, die Richtung neu zu justieren. Es ist der mündige, selbst denkende Bürger gefragt, der die Demokratie und die Soziale Marktwirtschaft bewahrt bzw. erneuert. Wer auf CDU und FDP setzt, der wählt die fortschreitende Armut in der Gesellschaft, so wie es sich die Verteidiger der Umverteilung von unten nach oben, unter Anderem die Publikation DIE WELT, wünschen.

Deshalb bleibt es dabei:

Jede andere Regierungskoalition wäre ein Segen für Deutschland und Europa und die Zukunft der Kinder.

Wählt CDU und FDP aus der Regierungsverantwortung heraus; beide Parteien wollen den Marktradikalismus erhalten und mindestens 1/3 der Bevölkerung in der Armut halten.

Weitersagen/Weiterleiten könnte helfen.

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3 Antworten to “DIE WELT: Propagandamaschine für den Marktradikalismus bzw. den Marktfaschismus”

  1. Miguel Sanders Says:

    Selbst den nur mäßig ausgebildeten Ökonomen ist heute klar, dass das auf exorbitant hohen Zinsen und Zinseszinsen basierende GELD-SCHULD-SYSTEM zwangsläufig im Zeitablauf in die KRISEN führen muss.

  2. ebook reader testsieger Says:

    ebook reader testsieger

    DIE WELT: Propagandamaschine für den Marktradikalismus bzw. den Marktfaschismus | An und für sich

  3. Sanitäter Says:

    Sanitäter

    DIE WELT: Propagandamaschine für den Marktradikalismus bzw. den Marktfaschismus | An und für sich

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