Illner, Maischberger, Plasberg & Co.: Wahlkampf für die FDP

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An und für sich wundert es nicht, dass die ARD-Medien nach Kräften verhindern wollen, dass die FDP aus dem Bundestag gewählt wird. Im Vordergrund steht das WEITER SO WIE BISHER der UNION bzw. die Politik für die oberen Zehntausend.

Beinahe völlig ausgeblendet wird die Tatsache, dass die UNION mit der FDP sowie der Duldung der SPD und der GRÜNEN es zulassen wollen, dass die an der kriminellen Zockerei unbeteiligten Bürger zur Kasse gebeten werden. Jedenfalls soll nach dem Zypern-Muster in Krisensituationen der einfache Bürger die Zeche bezahlen. Es steht bereits jetzt fest, dass die Bürger die Wahrheit kurz nach der Bundestagswahl spüren werden. Die Rezession in der EU ist unübersehbar; Merkel & Co. werden alles vermeiden, um die Bürger auch nur ansatzweise über die zu erwartenden Probleme zu unterrichten. Denn derzeit geht es nur um die blanke Machterhaltung, um die Interessen der oberen 10.000 zu verteidigen.

 

Das immer noch fehlende “Bankeninsolvenzrecht” ist ein politischer Skandal. Die noch lange nicht überwundene Euro-Krise schwelt seit 2008, jetzt schreiben wir das Jahr 2013! Diese “Verzögerung” führt dazu, dass wie selbstverständlich die unbeteiligten “Steuerzahler” herangezogen werden sollen. Unterschlagen wird auch, dass insbesondere die Rentner und Hartz-IV-Empfänger deutlich an Kaufkraft verlieren, weil die Inflation der “echten Warenkörbe” deutlich jenseits von 3 % anzusiedeln ist. Und die Rentner haben bis heute scheinbar noch nicht gemerkt, dass auch die Kopplung der Rentenentwicklung an die Entwicklung der “Reallöhne” ihre Lebensleistung stiehlt, weil seit Kohl & Co. die Ära der “Niedriglohn-Politik” gezielt eingeleitet wurde. Aber die ARD-Verdummungsmaschine wirkt nach wie vor; die Umfragewerte für die Bundeskanzlerin, sofern sie nicht gefälscht wurden, sind unverändert hoch.

Den Bürgern soll nicht aufgehen, dass die Supergewinne, die Gewinne aus Spekulationen und kriminellen Geschäften, privatisiert wurden, während nach Platzen der “Spekulationsblasen” die unbeteiligten Bürger geschröpft, ja sogar in die Armut und Obdachlosigkeit getrieben wurden. Die EU-Politiker versuchen krampfhaft zu vermeiden, dass die signifikant angestiegenen Selbstmordraten in der Südschiene der EU bekannt werden.

 

Und niemand bei Illner, Maischberger, Plasberg & Co. fragt danach, warum nicht auch die “internationalen Banken” zur Kasse gebeten wurden.

Wenn Frau/Mann etwas mehr über die Zusammenhänge erfahren will, dann sollte sie/er das Buch von John Perkins lesen:

Bekenntnisse eines Economic Hit Man (München 2007, ISBN 978-3-442-15424-1)

Das Buch deckt auf, wie die Hochfinanz auch EU-Länder wie Griechenland in die Schulden getrieben hat. Es deckt das alte Spiel der Macht auf, per betrügerische Finanzanalysen (u.A. Griechenland), Wahlmanipulation, Bestechung, Erpressung sowie Sex und Mord.

Im Hintergrund steht die FED bzw. deren private Anteilseigner, die es geschafft haben, in den letzten 35 Jahren die GELDMENGE um das 40fache ansteigen zu lassen, während das “Güterwachstum” (=Summe des Weltsozialproduktes der Volkswirtschaften) nur um das 4fache anstieg.

Die FED lieferte jedenfalls im Wesentlichen den Stoff (Geldschöpfung aus dem NICHTS) zur “Schuld-Zins-Geldknechtschaft”! Aus den Griechenland-Schulden (Einzelschulden eines EU-Landes) wurden Gesamtschulden aller EU-Länder über Bankenrettungspakete, EFSF und ESM, eine reale Transferunion!

Bei der Banken-Rettungspolitik in der EU geht es vorrangig um die Aufrechterhaltung der “Schuld-Zins-Geldknechtschaft” der Hochfinanz einerseits, und um die Ablenkung von der Tatsache, dass Länder wie China und Russland sich nicht mehr bereit zeigten, reale Waren und Leistungen für die dubiose/dolose US-Dollar-Geldschöpfung aus dem NICHTS herzugeben.

Oder anders ausgedrückt: Es geht um die “Dollar-Krise” in erster Linie, nicht um den EURO bzw. Europa, weil zunehmend Staaten auf den Euro setzten und gegen Dollar eintauschten!

Es geht insofern um die “Welt-Geld-Herrschaft”. Bereits vor Jahren wollte beispielsweise der IRAK und auch Libyen Öl und Gas nicht mehr gegen Dollar fakturieren; es dauerte nicht lange, und die Flugzeugträger wurden in Marsch gesetzt. Der weitere Ablauf dürfte bekannt sein.

Nur nebenbei sei erwähnt, dass der “überbewertete Dollar” zusätzlich zu “Hegemonial-Profiten” führt, weil dadurch weltweit mit “Zwangsrabatt” eingekauft werden kann!

Derzeit geht es in der EU bzw. in Deutschland um die Durchsetzung der “Transferunion”. Deutschland als leistungsfähigstes EU-Mitglied soll die “Schuldenübernahme” ratifizieren (ESM-Vertrag, derzeit vor dem BVerfG).

Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass es seit vielen Wochen in den Medien nicht mehr um EFSF und ESM geht, auch nicht um die Auseinandersetzung vor dem BVerfG. Auch aus diesen Gründen werden die kritischen Stimmen aus Politik und Wissenschaft in den ARD-Medien geradezu unterdrückt. Einst häufiger eingeladene Experten wie die Professoren Hankel, Starbatty, Sinn, Otte und Henkel (ehemaliger BDI-Präsident) kommen im Wahlkampf nicht vor.

Interessant ist, dass US-Präsident Obama da mutiger ist. Er hat bei dem US-Fernsehsender FOX NEWS in 2011 ein Interview gegeben und unter Anderem folgendes sinngemäß geäußert:

– Unser Geld ist eine Illusion.

– Die FED macht Geld aus dem Nichts.

– Geld ist nichts anderes als Schulden.

– Das Geld, das Sie in der Tasche haben, sind die Schulden eines anderen.

– Geld entsteht nur durch Schulden.

(Zentralbankchef Bernanke soll Obama davon abgeraten haben, die Fakten in der Öffentlichkeit zu nennen.)

Obama oder Journalist (? unklar): Ein neues Geldsystem sei eine schwierige Angelegenheit; der letzte Präsident, der dies versucht habe, habe das mit dem Leben bezahlt. Wer war da wohl gemeint?

Ein Journalist aus Deutschland veröffentlichte in der Wochenzeitschrift “ Der Schlesier” am 6.11.2011 die Fragestellung/Tatsache, dass die Medien das Interview nahezu unterdrückten!

Christian Lindner (FDP) verbreitet in den Politik-Talk-Shows die Weisheit (sinngemäß), dass man z.B. Griechenland und andere Länder der Südschiene loben muss, weil sie die schmerzhaften Sparprogramme umgesetzt hätten.

Vor dem Hintergrund der oben skizzierten Zusammenhänge, der Verarmten und Obdachlosen, ist das ein schlimmer, eiskalter Zynismus. Vor allem auch deshalb, weil die EU und der IWF die Staaten massiv unter Druck setzten.

Es gibt seitens der FDP-Führung bis heute keine Forderung an die Bundesregierung bzw. die EU, die größte Not der Kinder, Kranken und Obdachlosen durch gezielte Hilfsmaßnahmen zu lindern. Das gehört zum Selbstverständnis der FDP, auch aus den Gründerjahren.

Wer die Demokratie und die Zukunft der Kinder in Deutschland schützen bzw. fördern will, der sollte die FDP aus den Parlamenten herauswählen.

Jede andere Regierungskoalition wäre ein Segen für Deutschland und Europa.

Weitersagen/Weiterleiten könnte helfen.

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4 Antworten to “Illner, Maischberger, Plasberg & Co.: Wahlkampf für die FDP”

  1. Patrica J. Key Says:

    Das immer noch fehlende “Bankeninsolvenzrecht” ist ein politischer Skandal. Die noch lange nicht überwundene Euro-Krise schwelt seit 2008, jetzt schreiben wir das Jahr 2013! Diese “Verzögerung” führt dazu, dass wie selbstverständlich die unbeteiligten “Steuerzahler” herangezogen werden sollen. Unterschlagen wird auch, dass insbesondere die Rentner und Hartz-IV-Empfänger deutlich an Kaufkraft verlieren, weil die Inflation der “echten Warenkörbe” deutlich jenseits von 3 % anzusiedeln ist. Und die Rentner haben bis heute scheinbar noch nicht gemerkt, dass auch die Kopplung der Rentenentwicklung an die Entwicklung der “Reallöhne” ihre Lebensleistung stiehlt, weil seit Kohl & Co. die Ära der “Niedriglohn-Politik” gezielt eingeleitet wurde. Aber die ARD-Verdummungsmaschine wirkt nach wie vor; die Umfragewerte für die Bundeskanzlerin, sofern sie nicht gefälscht wurden, sind unverändert hoch.

  2. Domingo Moreno Says:

    Würden allerdings die Schuldnerländer, wie vor Jahren Argentinien, abwerten und die Zinszahlungen einstellen, hätte die Hochfinanz grösste Probleme, weil damals die Mobilisierung ihrer Welthilfstruppen wie IWF, Weltbank, EMF o.a. nicht geholfen hat. Argentinien hat sich durchgesetzt und sich sogar saniert. Die Hochfinanz muss also alles daran setzen, dass sich solche Beispiele – z.B. in Griechenland? – nicht wiederholen, damit ihr die Steine nicht aus der Mauer brechen. Aber sie hat ja willige Helfer im Brüsseler Politbüro, bei der EZB, im IWF u.a., die gerade mit dem ESM daran arbeiten, die Verschuldung zumindest noch längerfristig zu erhalten.

  3. Kathie R. Burks Says:

    Das immer noch fehlende “Bankeninsolvenzrecht” ist ein politischer Skandal. Die noch lange nicht überwundene Euro-Krise schwelt seit 2008, jetzt schreiben wir das Jahr 2013! Diese “Verzögerung” führt dazu, dass wie selbstverständlich die unbeteiligten “Steuerzahler” herangezogen werden sollen. Unterschlagen wird auch, dass insbesondere die Rentner und Hartz-IV-Empfänger deutlich an Kaufkraft verlieren, weil die Inflation der “echten Warenkörbe” deutlich jenseits von 3 % anzusiedeln ist. Und die Rentner haben bis heute scheinbar noch nicht gemerkt, dass auch die Kopplung der Rentenentwicklung an die Entwicklung der “Reallöhne” ihre Lebensleistung stiehlt, weil seit Kohl & Co. die Ära der “Niedriglohn-Politik” gezielt eingeleitet wurde. Aber die ARD-Verdummungsmaschine wirkt nach wie vor; die Umfragewerte für die Bundeskanzlerin, sofern sie nicht gefälscht wurden, sind unverändert hoch.

  4. Tony Sanchez Says:

    Die Hartz IV Gesetze haben eine soziale Paria-Kaste geschaffen, die man nicht nur an den verschlissenen Kleidern, sondern vor allem am schamvoll gesenkten Blick erkennt. Das ist wohl das Schlimmste, das diese unmenschliche Gesetzgebung verursacht hat. Die Menschen, die sich ihrer Armut schämen, denen die Gesellschaft das Gefühl gibt, dass sie versagt haben, nicht das System, dem es nicht gelingt, genug Arbeitsplätze zu schaffen oder zumindest eine menschenwürdige Versorgung oder einen Mindestlohn, der dafür sorgt, das man von seiner Arbeit leben kann. Die Scham lässt diese Menschen unsichtbar werden, mitten in unserer Konsumgesellschaft. Armut ist ein Stigma, mit dem niemand gern hausieren geht, weil es in unserer Gesellschaft immer mit persönlichem Scheitern gleichgesetzt wird.

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