Mindestlohn, Euro?: Worum es in Wirklichkeit geht …

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hat an und für sich Friederike Spieker bei Flassbeck Economics bezogen auf den Mindestlohn aufgedeckt. Die lesenswerte Homepage der Volkswirte, die nicht dem neoliberalen Wahnwitz frönen, bietet darüber hinaus viele Informationen und empirische Nachweise für aktuelle Lösungsansätze der Euro- und Schuldenkrise.

Zum Thema MINDESTLOHN hebt Friederike Spieker folgendes hervor:

Warum immer wie­der zu dem ein­fa­chen Mit­tel der Dro­hung gegrif­fen wird, bei einem Min­dest­lohn in der und der Höhe fie­len so und so viele Arbeits­plätze für Gering­qua­li­fi­zierte weg, ist leicht zu erklä­ren: Die Arbeit­ge­ber wis­sen ganz genau, dass sie auf viele auch ein­fa­che Arbei­ten in unse­rer Welt der arbeits­tei­li­gen Pro­duk­ti­ons­weise ange­wie­sen sind. Schließ­lich bezah­len sie auch heute nicht aus rei­nem Mit­ge­fühl ein paar Euro für über­flüs­sige Arbei­ten mit eher beschäf­ti­gungs­the­ra­peu­ti­schem Anstrich. Müs­sen ein­fa­che, aber not­wen­dige Arbei­ten per Gesetz oder per Tarif­ver­ein­ba­rung mit einem Min­dest­lohn bezahlt wer­den, der bei einer 40-Stunden-Woche zu einem Arbeits­ein­kom­men deut­lich ober­halb des Exis­tenz­mi­ni­mums führt, dann geht das letz­ten Endes zu Las­ten der obe­ren Ein­kom­mens­schich­ten. Und zwar des­halb, weil eine sol­che Ände­rung auf Dauer ins­ge­samt zu einer Anhe­bung der Löhne im unte­ren Drit­tel der Bezie­her von Arbeits­ein­kom­men füh­ren und eine fühl­bare Ver­än­de­rung der Ein­kom­mens­ver­tei­lung nach sich zie­hen würde. – See more at: http://www.flassbeck-economics.de/kampagne-gegen-den-mindestlohn/#sthash.yd8dZf4D.dpuf
Warum immer wie­der zu dem ein­fa­chen Mit­tel der Dro­hung gegrif­fen wird, bei einem Min­dest­lohn in der und der Höhe fie­len so und so viele Arbeits­plätze für Gering­qua­li­fi­zierte weg, ist leicht zu erklä­ren: Die Arbeit­ge­ber wis­sen ganz genau, dass sie auf viele auch ein­fa­che Arbei­ten in unse­rer Welt der arbeits­tei­li­gen Pro­duk­ti­ons­weise ange­wie­sen sind. Schließ­lich bezah­len sie auch heute nicht aus rei­nem Mit­ge­fühl ein paar Euro für über­flüs­sige Arbei­ten mit eher beschäf­ti­gungs­the­ra­peu­ti­schem Anstrich. Müs­sen ein­fa­che, aber not­wen­dige Arbei­ten per Gesetz oder per Tarif­ver­ein­ba­rung mit einem Min­dest­lohn bezahlt wer­den, der bei einer 40-Stunden-Woche zu einem Arbeits­ein­kom­men deut­lich ober­halb des Exis­tenz­mi­ni­mums führt, dann geht das letz­ten Endes zu Las­ten der obe­ren Ein­kom­mens­schich­ten. Und zwar des­halb, weil eine sol­che Ände­rung auf Dauer ins­ge­samt zu einer Anhe­bung der Löhne im unte­ren Drit­tel der Bezie­her von Arbeits­ein­kom­men füh­ren und eine fühl­bare Ver­än­de­rung der Ein­kom­mens­ver­tei­lung nach sich zie­hen würde. – See more at: http://www.flassbeck-economics.de/kampagne-gegen-den-mindestlohn/#sthash.yd8dZf4D.dpuf

Warum immer wieder zu dem einfachen Mittel der Drohung gegriffen wird, bei einem Mindestlohn in der und der Höhe fielen so und so viele Arbeitsplätze für Geringqualifizierte weg, ist leicht zu erklären: Die Arbeitgeber wissen ganz genau, dass sie auf viele auch einfache Arbeiten in unserer Welt der arbeitsteiligen Produktionsweise angewiesen sind. Schließlich bezahlen sie auch heute nicht aus reinem Mitgefühl ein paar Euro für überflüssige Arbeiten mit eher beschäftigungstherapeutischen Anstrich.

Dass diese Zusammenhänge auch bei Einführung der AGENDA 2010 bzw. der innewohnenden ZWANGSARBEIT zu niedrigsten Löhnen nach SGB II der SPD, den GRÜNEN und der UNION und FDP bekannt war, sollte jedem klar sein. Ex-Bundeskanzler Schröder feierte dann auf dem Weltwirtschaftsforum seine “Heldentat”, prekäre Arbeitsverhältnisse in Massen gesetzlich geregelt zu haben, vergleichbar mit dem “Zwangs-Arbeitsdienst” der 30er Jahre.

Friederike Spieker beschreibt unter Anderem, wie dadurch die anderen Lohn- und Gehaltsgruppen unter Druck gerieten.

Mit dem Instrument der SANKTIONEN soll den Betroffenen das “natürliche Rechtsempfinden” ausgetrieben werden, auf übelste Art und Weise ausgebeutet zu werden. Der daraus erwachsende “natürliche Widerstand” wird mit dem Entzug des Existenzminimums bestraft. Eine zutiefst die Menschen verachtende Politik der Alt-Parteien. Dabei interessiert es die Partei-Oligarchen nicht, dass nach Internationalem Recht “Zwangsarbeit” verboten ist.

Dass diese “inneren Konflikte” KRANK machen, wird durch den enormen Anstieg psychischer Erkrankungen empirisch belegt.

Der US-Ökonom Jeremy Rifkin hat auf die “Scheindiskussion in Deutschland” in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung hingewiesen. Die Zeitung titelt:

“Langfristig wird die Arbeit verschwinden”

Jeremy Rifkin weist auf folgendes hin:

Wir vollziehen gerade einen Wandel hin zu einem Markt, der zum allergrößten Teil ohne menschliche Arbeitskraft funktioniert.
Bis 2010 werden nur noch zwölf Prozent der arbeitenden Bevölkerung in Fabriken gebraucht. Bis 2020 werden es weltweit nur noch zwei Prozent sein.

….

Die Zeiten der Massenarbeit ist vorbei. Wir werden nie wieder Tausende von Leuten sehen, die aus den Fabriktoren strömen. In Zukunft wird Arbeit etwas für die Eliten sein. Für besondere Aufgaben wird man immer noch die Top-Ärzte, Top-Anwälte oder Top-Designer brauchen. Aber Durchschnittsqualität kann ein Computer oder ein Roboter billiger liefern.

Die lesenswerten Antworten von Jeremy Rifkin sollen nur verdeutlichen, wie dekadent die Partei-Oligarchen sind und wie groß die Weigerung ist, sich mit den tatsächlich wichtigen Zukunftsfragen zu befassen.

Denn das Zeitalter des Strebens nach “Gewinnmaximierung”, der Umverteilung von unten nach oben, wird schnell ein Ende finden.

Es wird in der Zukunft darauf ankommen, ob in den Führungsspitzen der Politik endlich Leute mit Verstand und Charakter ankommen die in der Lage sind, WIRTSCHAFT und GEMEINSCHAFT neu zu gestalten. Die WIRTSCHAFT ist für die BÜRGER da, nicht umgekehrt.

Der neoliberale Zeitgeist, an dem UNION und FDP nach wie vor festhalten, ist gescheitert! Die Politik der Umverteilung von unten nach oben, in Deutschland und EU-weit, muss beendet werden. Es geht darum, die Wirtschaft und das Zusammenleben der Bürger angesichts der sich abzeichnenden Entwicklungen völlig neu zu gestalten.

Wählen wir Politiker in die Regierungsverantwortung, die den skizzierten Aufgaben gewachsen sind und wählen UNION und FDP ab.

Die Umverteilung von unten nach oben bzw. die Mentalität der Gier und der Abzockerei hat keine Zukunft. “Offshore-Leaks” (=weltweite Steuerhinterziehung) hat gezeigt, wie verantwortungslos die Politiker seit Jahrzehnten handeln, die den Liberalismus pervertiert haben bzw. die Politik der Verarmung immer größer werdender Bevölkerungsschichten betrieben haben, um eine Art “Diktatur” der Finanzmärkte zu ermöglichen.

Verteidigen wir die Demokratie, so lange es noch geht.

Jede andere ALTERNATIVE wäre ein Segen für Deutschland und Europa und die Zukunft der Kinder.

Weitersagen könnte helfen.

 

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3 Antworten to “Mindestlohn, Euro?: Worum es in Wirklichkeit geht …”

  1. Rembebymila Says:

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