An Griechenland solltet ihr sie messen

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An und für sich wird mit den weiterhin notwendigen Hilfspaketen für Griechenland klar, wie jämmerlich die EU, der IWF, die EZB, Merkel (CDU), Schäuble (CDU), Sarkozy, Juncker … versagt hatten.

Und ausgerechnet diese Versager wollen ihr Unvermögen auch noch über den angestrebten EU-Einheitsstaat verfestigen und den ökonomischen Dilettantismus zur Methode machen, nur um die Umverteilung von unten nach oben für den Geldadel aufrechtzuerhalten.

Dr. Jahnke hat auf seiner Homepage einen kurzen Artikel geschrieben, in dem er den Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wie folgt zu dem ersten Griechenland-Rettungspaket zitiert (Mai 2010, Tagesthemen):

"Nach dem europäischen Rettungspaket benötigt Griechenland keine weiteren Finanzhilfen. Die Zahlen jetzt sind realistisch. Die Hilfsmaßnahmen sind die beste Entscheidung, die wir für die Gewährleistung der Stabilität unserer gemeinsamen europäischen Währung auch in der Zukunft treffen können. Das griechische Sparpaket ist ein starkes Programm."

Solche Statements, die noch nicht einmal die “Halbwertzeit einer sauren Gurke” haben, um es einmal mit etwas Satire auszudrücken, wurden damals in der Öffentlichkeit präsentiert, um die Öffentlichkeit zu täuschen!

Selbstverständlich darf unterstellt werden, dass die wenigen FACHLEUTE in den Arbeitsgruppen zumindest einzelne Kenner enthielten, die das wahre Ausmaß der volkswirtschaftlichen Problematik beschrieben hatten.

Selbst dem volkswirtschaftlichen Laien dürfte klar gewesen sein, dass “strukturell vorhandene Wettbewerbsprobleme” nicht mit der Gießkanne bzw. dem Durchreichen der gewährten Hilfen an ausgerechnet ZOCKER-BANKEN beseitigt werden können. Vielmehr war von Anfang an erkennbar, dass Griechenland nicht ohne DAUERHILFEN in der Euro-Zone zu halten ist, zumindest für 10 Jahre.

Auch angesichts der damals geforderten Zinsen von 15 % und mehr war erkennbar, dass dadurch der Schuldenstand signifikant weiter ansteigen wird. Umso erstaunlicher sind die Aussagen, die der Öffentlichkeit damals zugemutet wurden.

Auch die viel zitierten (imaginären) “scheuen Rehe am Finanzmarkt” – eine idiotisch anmutendes Bild – werden gerne zitiert, um den Bürgern die “Alternativlosigkeit” vor Augen zu führen.

Ähnliche Verbalidiotien werden wir wahrscheinlich nächste Woche im Bundestag wieder hören können. Das Verwirrspiel gegenüber der Öffentlichkeit bzw. den ahnungslosen Abgeordneten, die sowieso nur sehr dürftig ihre auferlegten “Kontrollpflichten” gegenüber der Bundesregierung wahrnehmen, das gilt besonders auch für die “Regierungsfraktionen” (Mehrheit verpflichtet bzw. Mehrheit ist kein Freibrief für absurdes Regierungshandeln, dass sich gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung richtet), wird fortgesetzt, da kann Frau/Mann sicher sein.

Die Wahrheit sieht anders aus. Den Banken und anderen finanzierenden Instituten wurde seit 2010 Gelegenheit gegeben, ihre längerfristigen Forderungen letztlich auf die Bürger in der EU zu verlagern.

Deshalb ging es damals gar nicht darum, wie der griechischen Volkswirtschaft und damit den Bürgern “konkret” geholfen werden konnte, sondern um die eigenen Banken und Versicherungen, die noch Zeit brauchten, um ihre Forderungen loszuwerden bzw. mit Hilfe der Politik dafür zu sorgen, dass sie die längst eingetretenen VERLUSTE auf die Bürger in den Nationalstaaten (auch über die EZB und die nationalen Notenbanken) verlagern können.

Das war auch der Grund dafür, dass man damals auf ein konsequentes “Moratorium” (hinreichender Schuldenschnitt aus volkswirtschaftlicher Sicht, u.U. angereichert mit “Besserungsscheinen”) verzichtet hatte, alleine aus egoistischen Motiven, insbesondere in Deutschland, Frankreich und Italien.

Um von dieser “Rette-sich-wer-kann-Politik” abzulenken, wurde der SCHULDENBEGRIFF pervertiert dargestellt, obwohl jedem Studenten der Ökonomie bereits im ersten Semester klar sein sollte, dass der existierenden GELDMENGE immer auch SCHULDEN in gleicher Höhe gegenüber stehen müssen!

Selbstverständlich hatte man dabei das eigentliche Problem für den exorbitanten Schuldenanstieg weltweit nicht angesprochen, nämlich das ZINS- und ZINSESZINSSYSTEM ergänzt durch die (kriminelle) Geldschöpfung der Privatbanken und Notenbanken aus dem NICHTS, ohne Bezug zu den “Realleistungen und Produkten bzw. die notwendige Anbindung der Geldmenge an die Realwirtschaft!!!

Nächste Woche werden wir ein ähnliches Schauspiel der Desinformation im Bundestag erleben. Die Wahrheit ist, dass die Rettung der Geldeliten bzw. der Privatbanken Griechenland an den Dauertropf der Alimentierung durch die EU geführt hat.

Die Bürger haben diese Politik mit bitterer Armut, Hunger und Obdachlosigkeit zu bezahlen. Nicht wenigen Bürgern werden dringend benötigte Medikamente und die medizinische Behandlung vorenthalten.

Merkel & Co., aber auch Juncker (Chef der Euro-Zone) und andere EU-Politiker interessieren sich nicht für die notleidenden Bürger. Mir sind jedenfalls keine konkreten Hilfen der EU bzw. das Einschreiten der EU bekanntgeworden, um die Bürger in der Südschiene der EU zu schützen.

Deshalb kann aus heutiger Sicht nur festgestellt werden, dass diese EU keine EU der Bürger ist; sie ist die EU des Geldadels, der Parteioligarchen und der Konzerne. Und diese Nutznießer streben den “faktischen” EU-Einheitsstaat an, um die Reste der Demokratie in den Nationalstaaten zu beseitigen.

Noch kann Frau/Mann diese Politik einfach abwählen.

Weitersagen könnte helfen.

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3 Antworten to “An Griechenland solltet ihr sie messen”

  1. lista de emails Says:

    very interesting post. lista de emails lista de emails lista de emails lista de emails lista de emails

  2. martinrotbart Says:

    Grichenland ist doch nur eine Insolwenzverschleppung, wo sich das Internationale finanzkapital freut – dass es neue anlagemöglichkeiten bekommt.
    Martin

  3. lista de emails Says:

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