Griechenland: 3. Rettungspaket steht zur Debatte

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Zusammenhänge gefällig?

An und für sich ist ein Stück mehr Wahrheit bezogen auf die Fortsetzung bzw. das Festhalten an der neoliberalen Umverteilungspolitik notwendig.

Was wir seit Jahren erleben, ist die behauptete “alternativlose” Sparpolitik in Südeuropa, um die Konkurrenzfähigkeit zu stärken und den Schuldenberg abzubauen.

Aber das ist noch nicht einmal die halbe Wahrheit.

Die Politik, gerichtet gegen die Masse der Menschen in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Frankreich folgt der Logik, dass Deutschland sich standhaft weigert, die seit ca. 15 Jahren anhaltende NIEDRIGLOHNPOLITIK und den enormen Ausbau prekärer Arbeitsverhältnisse aufzugeben. Dass die Steigbügelhalter des neoliberalen Zeitgeistes in Deutschland (Parteioligarchen und Geldadel) reichlich aus den anderen Ländern und den USA Unterstützung erhalten, ist einleuchtend: GELD und GELDMÄCHTIGE und deren Nutznießer aus der Politik agieren (dereguliert) global.

Folglich muss das Lohnniveau in Südeuropa drastisch abgesenkt werden. Merkel & Co. wollen dauerhaft mindestens 1/3 der Bevölkerung wie in Deutschland gezielt in die Armut treiben, damit der Wohlstand bzw. der exorbitante Reichtum der Konzerne und Eliten in Deutschland bzw. in Europa langfristig erhalten bleiben kann.

Das ist die Logik der bürger- und demokratiefeindlichen “neoliberalen” Politik zu Gunsten des feudalen Geldadels, die im EU-Einheitsstaat dauerhaft zementiert bzw. organisiert werden soll.

Die EU soll insofern die Umverteilung von unten nach oben dauerhaft garantieren, auch weil im Zuge der beabsichtigten Auflösung der nationalstaatlichen Demokratien der jeweilige SOUVERÄN entmachtet bzw. ad absurdum geführt werden soll! Selbst der politische Umsturz in einem EU-Land würde dann nicht mehr helfen können!

Denn die EU ist bereits jetzt despotisch strukturiert, wie es beispielsweise die Professoren Karl-Albrecht Schachtneider, ehemals Ordinarius für öffentliches Recht an der Universität Erlangen-Nürnberg, und Roman Herzog, Bundespräsident a.D. und ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, bereits vor Jahren sinngemäß zum Ausdruck gebracht hatten. Und die “Europäische Gendarmerietruppe” (EGF) wartet bereits auf den Einsatz!

Die euphemistisch behauptete SCHULDENKRISE ist in Wirklichkeit in erster Linie eine (Folge-)Krise des ZINS- und ZINSESZINSSYSTEMS, dominiert von den seit Jahrhunderten “privatisierten” Notenbanken in England und den USA!

In zweiter Linie ist die resultierende Schuldenkrise eine EUROKRISE, verursacht durch die seit Euro-Einführung signifikant vorhandenen Unterschiede in der Konkurrenzfähigkeit der EURO-Länder, die ihre mangelnde Konkurrenzfähigkeit bei den Produktpreisen nicht mehr durch den niedrigeren Wechselkurs gegenüber der DM und anderen Währungen ein Stück weit ausgleichen konnten.

Die allzu schnelle Euro-Einführung war der Zustimmung zur Wiedervereinigung geschuldet. Insbesondere England und Frankreich bestanden darauf, Deutschland WIRTSCHAFTSMACHT zu entziehen; insofern wurde die Geldmacht der Deutschen Bundesbank auf die Europäische Zentralbank verlagert und die deutschen Außenhandelsüberschüsse werden und wurden durch die Defizitländer in der EU aufgezehrt, eine Art dauerhafte “Reparationsleistung”.

Dass ausgerechnet diese “ alliierte Machtpolitik”, die zu den beiden Weltkriegen nicht unerheblich beigetragen hatte, auch wenn das in der offiziellen Geschichtsschreibung in Deutschland anders dargestellt wird, zur EURO- und Schuldenkrise nicht unerheblich  beigetragen hat, könnte den Beobachtern ein Lachen abringen, wenn es nicht die vielen Bürger in Südeuropa gäbe, vor allem auch viele Kinder, die in die bitterste Armut seit Jahren getrieben werden. Das gilt auch für die vielen Arbeitslosen und prekär Beschäftigten in Deutschland, die den neoliberalen Wahnwitz seit ca. 15 Jahren ertragen mussten.

Denn es ist bezeichnend, dass allenfalls Einzelaspekte – und die zumeist sogar bezogen auf volkswirtschaftliche Zusammenhänge unvollständig in ihrer Darstellung gegenüber den Bürgern – in der Öffentlichkeit verbreitet werden, damit der Normalbürger nicht die wahren Absichten der ELITEN/GELDELITEN und ewig Gestrigen erkennen kann, die immer noch die Schlachten der Vergangenheit schlagen.

Und ausgerechnet die USA-hörige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treibt seit Jahren als Mitglied der “Atlantik-Brücke” und Steigbügelhalterin der dominierenden GELDELITEN in Europa und den USA die Bürger in die Armut, der Macht-Ideologie des Geldes bzw. des ideologischen Vorreiters Milton Friedman folgend.

Zu erinnern ist daran, dass die sog. “Chicago-Boys” des Milton Friedman die von Naomi Klein beschriebene “Schock-Politik” (siehe das Buch von Naomi Klein: Die Schock-Strategie) bereits in Südamerika in den 60er und 70er Jahren erprobten. Dazu gehörte dann auch die Ausbildung der Polizei und das Foltern der Widerständler, insbesondere auch in Chile unter Pinochet.

Eine Abwandlung dieser “EU-Schock-Strategie” erleben wir seit Jahren in Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Frankreich (unter Sarkozy eingeleitet, teilweise gestoppt von Hollande), während in Deutschland diese “Schock-Strategie” eher behutsam seit der “geistig-moralischen Wende” des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl (CDU) begonnen wurde, die dann drastischer mit der AGENDA 2010 des Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD), einhergehend mit der weitgehenden Entrechtung der Arbeitslosen (z.B. Akzeptanz prekärer Jobs oder Entzug des Existenzminimums), bis heute fortgesetzt wurde.

Der neue Geldfeudalismus, basierend auf der gezielten Verarmung immer breiter werdender Bevölkerungsschichten in Europa, auch zunehmend des sog. Mittelstandes, soll mit aller Macht europaweit durchgesetzt werden und in der EU durch das Zurückdrängen nationalstaatlicher Demokratie verfestigt werden.

Mit Griechenland wurde die Schock-Strategie begonnen, die dann auf andere Länder der Südschiene in Europa übertragen wurde.

Der kriminelle Hintergrund dieser Politik wird offenbar, wenn man die Entwicklung des sog. Bruttoinlandsproduktes (abgekürzt = BIP =Summe der Waren und Dienstleistungen einer Volkswirtschaft in einem Jahr) mit der Entwicklung der “Geldmenge” im gleichen Zeitraum vergleicht.

In wenigen Jahrzehnten stieg beispielsweise die Realleistung (BIP) in den USA um das Vierfache, während im gleichen Zeitraum die Geldmenge um das Vierzigfache anstieg!!!

Es ist einleuchtend, dass die spekulativ bzw. aus dem NICHTS durch Gelddrucken entstandene Geldmenge auch eingesetzt werden kann, um sich die Leistungen, Waren und Unternehmen anderer Volkswirtschaften anzueignen. Das nennt man im Volksmund Diebstahl. Der “leistungslose” Reichtum zerstört das Gemeinwesen und die Demokratie!

Darüber hinaus wird die Inflation angeheizt, die vor allem den Beziehern niedriger Löhne und Gehälter sowie Renten die Kaufkraft nimmt. Wie absurd das “westliche Geldsystem” ist zeigt die Tatsache, dass den Griechen Zinsen in 2stelliger Höhe abverlangt werden und “natürliches Wachstum” (ansteigende Produktivität, hervorgerufen durch Erfindungen, Mehrleistungen usw.) allenfalls in Höhe von jährlich 1 % bis 2 %  zu erwarten ist, das gilt zumindest für entwickelte Volkswirtschaften. Dass dadurch die Verschuldung der Länder ansteigt, weil die hohen Zinsen die Überschüsse zunehmend aufzehren, somit die Steuereinnahmen ausbleiben bzw. sinken, soll nur auf die dadurch hervorgerufenen vielfältigen Effekte hindeuten, die das Gemeinwesen nach und nach zerstören.

In der nächsten Woche wird mit dem bekannten Euphemismus das 3. Griechenland-Rettungspaket im Bundestag verabschiedet. Längst ist man sich auf EU-Ebene einig, den Griechen längere Fristen zum Umbau ihrer Volkswirtschaft einzuräumen. Das war von vornherein erkennbar, aber es geht ja darum, den übrigen Europäern eine “Drohkulisse” der bittersten Armut zu zeigen die zu erwarten ist, wenn nicht der EU-Einheitsstaat verwirklicht wird. Die Schafe sollen sozusagen den Schlächter selbst wählen! Demnächst in Deutschland bei der nächsten Bundestagswahl.

Deutschland wird für Griechenland finanzielle Lasten im Umfang von 10 Milliarden Euro aufbringen müssen. Festzuhalten ist, dass die Gelder im Wesentlichen zu den Banken und Spekulanten  durchgereicht werden; die in bitterster Armut lebende Bevölkerung hat davon nichts.

Nur nebenbei sei daran erinnert, wie absurd angesichts solcher Entwicklungen die Bundestags-Wahlkampf-Geschenke der UNION sind, die Milliarden für “Betreuungsgelder” übrig haben, nur damit der Eindruck aufrechterhalten bleibt, dass Deutschland ja so prächtig dastehe. In Wirklichkeit bricht die Nachfrage seit Monaten ein; das gilt auch für die Inlandsnachfrage.

Die politischen “Regierungs-Bilanzfälscher” führen “Schattenhaushalte” in zigfacher Milliardenhöhe, damit man die Wähler trefflich ablenken und täuschen kann, denn der Wähler will ja belogen werden und er sehnt sich nach positiven Nachrichten.

Und die Umfragewerte für Angela Merkel (CDU) sind nach wie vor hoch, sofern sie nicht gefälscht wurden.

Mit Steinbrück (SPD) und Göring-Eckart (Grüne) wurden zwei Befürworter/Unterstützer der AGENDA 2010 als Spitzenkandidaten für die nächste Bundestagswahl nominiert.

Sie sind mit Angela Merkel (CDU) Politiker des WEITER SO WIE BISHER, der weiteren Umverteilung von unten nach oben.

Der Bürger muss sich wohl andere Alternativen wählen, wenn er sich gegen den neoliberalen Wahnwitz und die sich anbahnende EU-Diktatur stemmen will.

Weitersagen könnte helfen.

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10 Antworten to “Griechenland: 3. Rettungspaket steht zur Debatte”

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    Die sieht so aus, dass Schavan seit ihrem angekündigten Rückzug aus dem Präsidium mehr denn je als Forschungsministerin in Erscheinung tritt. Dabei wirkt sie wie jüngst bei der Vorstellung der Kooperation zwischen Charité Berlin und Max-Delbrück-Centrum heiter-gelöst, sie amüsiert sich über Fragen, die ihr zupass kommen und erweckt überhaupt nicht den Anschein, als plage sie Amtsmüdigkeit.

  4. silver price Says:

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  5. gold price Says:

    seit der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl im Jahre 1990 vertrete ich als Bundestagsabgeordnete die Insel Rügen, die Hansestadt Stralsund und den Landkreis Nordvorpommern im Deutschen Bundestag. Seit fast 20 Jahren nehme ich Anteil an der Entwicklung und Gestaltung meines Wahlkreises. Jeder Besuch erfüllt mich mit Stolz darüber, was seit der Friedlichen Revolution geschaffen wurde. Der Fleiß, das Engagement und der Mut zur Gestaltung der Städte, Gemeinden und dem öffentlichen Leben sind deutlich zu erkennen.

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  7. Piracetam Says:

    Schon an zweiter Stelle steht Rot-Grün (28 Prozent). Die regierende Koalition aus Union und FDP ist dagegen vollends abgeschrieben. Nur neun Prozent glauben, dass es 2013 wieder zu diesem Bündnis kommt. Da erscheint einigen Schwarz-Grün sogar noch wahrscheinlicher (13 Prozent).

  8. idebenone Says:

    War es nicht Frau Merkel, die letztens erst erklärte, dass ihre derzeitige Regierung die beste seit 1990 sei?

  9. gold account Says:

    Wolfgang Schäuble , Kohls „ewiger Kronprinz“, hatte seit 1996/97 immer wieder die Frage aufgeworfen, welcher CDU-Spitzenpolitiker als Kanzlerkandidat zur Bundestagswahl antreten solle. Bereits vor der Wahl des Kandidaten hatte er in Interviews Kritik daran erkennen lassen, dass Kohl erneut antrat. Er hatte sich gegen Kohl, den „ewigen Kanzler“, aber nicht durchsetzen können. Auf dem CDU-Bundesparteitag in Bonn am 7. November 1998 wurde Schäuble jetzt zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Auf seinen Vorschlag wurde Merkel Generalsekretärin der CDU. Damit gewann sie eine der Positionen, die in der Arbeit der CDU in ihrer neuen Rolle als Oppositionspartei noch am interessantesten waren. Kohl wurde Ehrenvorsitzender der CDU mit Sitz in deren Präsidium und Bundesvorstand.

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