Eurokrise – Schluss mit Lustig

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An und für sich sollte so langsam jedem klar sein, was die UNION/FDP, voran Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der EU angetan hat: Die Fortsetzung der erkennbar gescheiterten „neoliberalen Ideologie“ hat Europa und die Welt an den Rand des ökonomischen Abgrundes gebracht.

Ursächlich für das grandiose Versagen der Bundeskanzlerin ist die Tatsache, dass auch sie das Funktionieren von „Finanzmärkten“, unter Anderem auch vor dem Hintergrund automatischer, EDV-gesteuerter Käufe und Verkäufe, nie intellektuell hinreichend erfasst hat bzw. aufgrund ihrer Vorkenntnisse erfassen konnte. Vorzuwerfen ist ihr, dass sie sich ausgerechnet auf die Verursacher der Krise, die die „toxischen und teilweise kriminellen Casino-Papiere“ (Stichwort: kriminelles Schneeballsystem) vor Jahren erfunden hatte, beinahe ausschließlich verlassen wollte. Es sind ausgerechnet die „Ackermänner“ und „Asmussens“, auf die sie in ihrer politischen Ausrichtung setzte; die Interessen der Bürger in Europa spielten dabei keine Rolle, allenfalls als „Haftungsmasse“ für die absurde Zockerei der gierigen Eliten und Finanzbetrüger.

Die Bundeskanzlerin zeichnet sich dadurch aus, dass ihr offensichtlich die Nöte der Bürger in Griechenland völlig einerlei waren! Vielmehr setzte sie den (typisch?) deutschen, die Menschen verachtenden Kurs der gezielten Verarmung immer breiter werdender Bevölkerungsschichten in EUROPA mit den EFSF-Regelungen durch!

Dass damit die NACHFRAGE in der Realwirtschaft der EU-Länder zusammenbrechen muss, war ihr offensichtlich völlig egal. Seriöse Volkswirtschaftler dürften sich angesichts solch eines Dilettantismus die Haare raufen.

Offenbar hat sie noch niemals den Begriff des „Deficit Spending“ im Sinne der antzizyklischen Wirtschaftspolitik gehört, geschweige denn verstanden.

Stattdessen sollen jetzt auf einmal erneut die zum Teil durch weitere Spekulationen neu aufgetürmten Verluste der BANKEN zu Lasten der EU-Bürger über den noch in Deutschland zu verabschiedenden (grundgesetzwidrigen)  „ESM-Vertrag“ sozialisiert werden; ein Skandal.

Die MMnews schreiben unter der Überschrift

Aufstand gegen EU-Bankenrettung

folgendes:

Politiker von Union und FDP haben sich mit scharfen Worten gegen Überlegungen Frankreichs und der EU-Kommission gewandt, notleidende Banken mittels direkter Finanzhilfen des Euro-Rettungsfonds ESM aufzufangen. Zugleich lehnten sie jede Form einer Bankenunion zur Stabilisierung des europäischen Finanzsektors ab. „Ich fordere von der Bundesregierung, diesen Plänen eine klare Absage zu erteilen“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch Handelsblatt Online: „Der Wunsch der über ihre Verhältnisse lebenden Staaten, so die deutsche Bonität zur Ausweitung ihrer Verschuldungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen, ist unsittlich.“
„Die Überschuldungskrise wird durch Rechtsbeugung auch nicht gelöst, sondern verschärft, da die Zombie-Banken weiter am Leben gehalten werden und ihr verhängnisvolles Treiben weiter fortsetzen können.“
Dass die Bundeskanzlerin eine „unsittliche“ Politik ausübt, sollte so langsam jeder Bürger begriffen haben. UNION, FDP, SPD und GRÜNE sind derzeit dabei, die Spargroschen der Bürger und die Altersversorgung der Arbeitnehmer in die VOLLHAFTUNG zu nehmen. Und in den nächsten Tagen soll der ESM-Vertrag verabschiedet werden, wenn nicht das BVerfG aufgrund der einzureichenden KLAGEN dem üblen „neoliberalen Diebstahl“ zu Gunsten der Reichen und der Superreichen ein Ende zu bereiten.
Das nun auch SPANIEN vor dem „Finanzkollaps“ warnt, weiß auf einmal sogar SPON zu berichten, obwohl jahrelang die absurden volkswirtschaftlichen Eskapaden der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihres Finanzministers Schäuble (CDU) hofiert wurden.
Offenbar zeigen die Bundesbürger nach Forsa-Umfragen mehr Sachverstand, als die gesamte Bundesregierung einschließlich der Partei-Oligarchen in den Alt-Parteien. Beinahe 50 % der Deutschen befürworten inzwischen einen Austritt Griechenlands aus dem Euro.
Peinlich ist nur, dass die damaligen Kläger gegen den EURO, unter Anderem Prof. Dr. Wilhelm Hankel und Prof. Dr. Starbatty, schon seit Jahren aus „volkswirtschaftlichen Gründen“ den Austritt Griechenlands aus dem EURO für absolut notwendig hielten, wenn die Griechen jemals wieder „selbständig“ auf die Füße kommen wollen und nicht „dauerhaft“ Transferleistungen in Empfang nehmen wollen! Und wer nun behauptete, dass die Euro-Kritiker Anti-Europäer jeamals gewesen seien, der ist auf die Lügen-Propaganda der Mainstream-JOUNAILLE hereingefallen.
Prof. Heiner Flassbeck hat in mehreren Veröffentlichungen die volkswirtschaftlichen Gründe für den Niedergang der „Südschiene“ des Euro-Raumes dargelegt. Für den Niedergang dieser Volkswirtschaften (zunehmend wegbrechende Konkurrenzfähigkeit in den letzten 10 Jahren) ist auch die „Niedriglohnpolitik“, also der neoliberale Wahnwitz, verantwortlich.
Mit dieser Begünstigungspolitik für die ELITEN und KONZERNE wurde in Deutschland die Auszehrung der Sozialsysteme (Renten, gesetzliche Krankenversicherung, …) in Kauf genommen, ja sogar bewusst herbeigeführt.
Jedem Deppen müsste eigentlich klar sein, dass mit zu niedrigen Löhnen bzw. der Weigerung, dass die Arbeitnehmer am „Produktivitätsfortschritt“ angemessen beteiligt werden, die Beiträge für die Sozialversicherungen zurückbleiben und alleine deshalb Finanzierungsprobleme und damit auch Leistungsprobleme zwangsläufig eintreten.
Die „Rentenlüge mit 67“ ist nur ein Beispiel für die Verlogenheit der Politik, denn es handelte sich von Anfang an um eine gezielte Rentenkürzung weil jedem im Bundestag klar war, dass nur ganz wenige Arbeitnehmer ab Alter 60 Jahre noch voll beschäftigt werden.
In der Wirtschaft gilt bereits der „45-Jährige“ als nur noch bedingt brauchbarer Mitarbeiter, auch weil die „unerfahrenen Jungen“, möglichst aus dem Ausland, weitaus „billiger“ sind.
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die gezielte Verarmungspolitik in Deutschland, die Einführung von Hartz-IV, die Durchsetzung der Niedriglohnbereiche usw. zu den volkswirtschaftlichen Verwerfungen in der Südschiene der EU beigetragen hat.
Deshalb gibt und gab es bereits aus den USA und darüber hinaus Stimmen die forderten, dass Deutschland den „EURO“ verlassen sollte, nicht Griechenland und andere Länder. Deutschland sollte für die seit Helmut Kohl (CDU) eingeleitete absurde Wirtschaftspolitik abgestraft werden.
Allerdings wären dann die Arbeitnehmer und deren Angehörige in Deutschland doppelt bestraft, einerseits durch die bereits 15 Jahre anhaltende idiotische „Niedriglohnpolitik“, andererseits durch die dann zu erwartende Aufwertung der „DM-Neu“ mit den zu erwartenden Problemen bei den notwendigen Anpassungsprozessen. Wer dann annehmen wollte, dass die zuvor so reich begünstigten ELITEN und KONZERNE zur sozial verträglichen Anpassung bereit wären, der hat den „globalisierten Kapitalismus“ bis heute nicht verstanden.
Ein Glück nur, dass die übrige „marktkapitalistische Welt“, auch die EU-Länder, auf Deutschland (derzeit) nicht verzichten können, sonst würden auch die EU-Länder diesen Schritt lautstark verlangen.
Die Bürger in Deutschland können angesichts der gegebenen Abhängigkeiten froh sein, dass solch eine Politik aus volkswirtschaftlicher Sicht nicht erfolgversprechend wäre, denn die Alt-Parteien in Deutschland hätten kein Problem damit, noch mehr Bürger in die Armut zu treiben. Denn über die Mainstream-Medien wurde die Volksverdummung geradezu perfektioniert. Die Bürger haben immer noch nicht begriffen, was ihnen die so hoch gelobte Bundeskanzlerin und ihre Vorgänger ihnen und den kommenden Generationen eingebrockt hat.
Insofern sind die „Beliebtheitsumfragen“ geradezu ein Barometer der gelungenen Volksverdummung! Auch das Wahlergebnis in NRW machte deutlich, dass die Bürger mit Blick auf die FDP immer noch nicht verstanden haben, wer seit Jahren die grandios gescheiterte neoliberale Ideologie der „Freizügigkeit der Finanzmärkte“, „Privat vor Staat“ sowie die „Freizügigkeit des Arbeitsmarktes“ gepredigt hatte.
Dabei müsste der Normalbürger noch nicht einmal die anscheinend komplexen Zusammenhänge verstehen! Es reichte aus zu begreifen, dass nur eine „gerechte und ausgewogene Einkommensverteilung“ in Deutschland den Bestand des Staates bzw. Alters- und Krankenversorgung sichert und anderen EU-Ländern Luft zum Leben lässt.
Die Alt-Parteien bzw. deren „Partei-Oligarchen des Mittelmaßes“ haben den derzeitigen krisenhaften Zustand in der EU mit herbeigeführt.
Wenn es nicht zukünftig gelingt, mehr Sachverstand und Charakter über Wahlen zu erzwingen, dann sollte man sich vor dem EU-Einheitsstaat fürchten! Die „Bimbes-Generation“ und die „FDJ-Ablegerin“ sowie die Vertreter der „spätrömischen Dekadenz“ haben in den vergangenen Jahren viel Unheil angerichtet und den Kindern die Zukunft genommen.
Die „neoliberale Ideologie“ sitzt tief in den Köpfen, beinahe wie die absurde „calvinistische bzw. christliche Schuldthese“ im Sinne eines Herrschaftsinstrumentes. Wer die Zukunft der Kinder verbessern will, der muss dafür sorgen, dass dem „neolberalen Zeitgeist“ der Umverteilung von unten nach oben ein Ende bereitet wird, national und international.

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