Hedgefonds-Manager “wetten” gegen Deutschland

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An und für sich war zu erwarten, dass die Casino-Zocker, die sich über VERSICHERUNGEN absichern können, auch irgendwann gegen Deutschland wetten. Seit einigen Tagen wurde offensichtlich das “Schneeballsystem” in Gang gebracht, wie beispielsweise das ABENDBLATT berichtet.

Boston. Angriff der Heuschrecke: John Paulson, milliardenschwerer US-Hedgefonds-Investor, wettet gegen die Kreditwürdigkeit Deutschlands. Das berichtet die britische "Financial Times" am Mittwoch. Zwei mit der Sache vertraute Personen bestätigten in der Nacht zum Mittwoch, dass der Hedgefonds-Manager auf die Zuspitzung der Schuldenkrise in Europa wettet. Zu Wochenbeginn habe Paulson, der den Kollaps des US-Immobilienmarktes 2007 vorhergesehen haben soll, seine Strategie in einer Telefonkonferenz mit Investoren erläutert. Demnach spekuliert er seit einiger Zeit mit Optionsgeschäften auf sinkende Kurse europäischer Staatsanleihen und kauft zudem Kreditausfallversicherungen (CDS), um sich gegen einen Komplettausfall abzusichern.

Jetzt wirkt sich die WEIGERUNG der Taugenichtse der UNION und der FDP aus, sich gegen die Casino-Zockerei zu stemmen und mit Unterstützung des US-Präsidenten zu unterbinden. Die Chance wurde vor mehr als zwei Jahren verpasst, als Obama massiv einschreiten wollte und die Unterstützung der Europäer weitgehend ausblieb.

Die FINANZ-Laien in der Bundesregierung haben oder wollen anscheinend nicht begreifen, dass es die “Selbstheilungskräfte des Marktes” nicht gibt und den “scheuen Rehen des Finanzmarktes” die FLINTE gezeigt werden muss, wie sie Oskar Lafontaine mit der konsequenten Finanzierung der EU-Länder über die EZB unter Ausschluss der “privaten Banken” und “Hedge-Fonds” vorschlug. Alleine die “Zins-Reduzierung” hätte die KRISE schnell beendet und die Zocker-Casinos ein Stück weit eingedämmt.

Insbesondere CDU und FDP, aber auch die SPD und die GRÜNEN können sich aus der toxischen neoliberalen Ideologie offensichtlich nicht befreien und endlich Vernunft annehmen. Das “Mittelmaß” in den Führungsriegen der Bundesregierung und den Alt-Parteien ist erschreckend.

Es wurde seit 2008 viel Zeit verloren, auch weil die Taugenichtse der CDU und FDP die FINANZKRISE, die euphemistisch zu einer SCHULDENKRISE umgemünzt hatten. Jetzt sind die “Hedge-Fond-Milliardäre” unterwegs und hebeln über den “CDS-Wahnwitz” Billionen!

Die Bundesregierung hat beinahe vollständig versagt, allenfalls ein paar Beruhigungspillen an die Bevölkerung verteilt. An den “ursächlichen” Problemen der “kriminellen Finanzmärkte”, die aus reiner Gier ganze Nationen in die Krise stürzen, wurde nicht konsequent und mit Weitblick gearbeitet.

Dabei wäre es so einfach gewesen, beispielsweise die bekannten Experten zu Rate zu ziehen. Stattdessen hat man die “Brandstifter” (z.B. Jörg Asmussen) in die EU-Gremien befördert und geglaubt, dass man mit irgendwelchen EU(RO)-Rettungspaketen die seit Jahren feststellbare “kriminelle Energie” der Spekulanten eindämmen kann.

Die Taugenichtse der CDU und der FDP waren und sind die Steigbügelhalter für den neoliberalen Wahnwitz! Dabei darf man getrost davon ausgehen, dass diese Taugenichtse noch nicht einmal die Wirkungsmechanismen eines ungezügelten FINANZMARKTES bis heute nicht verstanden haben.

Es war die Einfältigkeit von Helmut Kohl der einst in einem SPIEGEL-Interview bekanntgab, dass man nur “entscheidungsfreudig” sein muss, ohne selbst viel davon zu verstehen, was man da entscheidet (sinngemäße Wiedergabe); man hätte ja genügend “Experten”. Das Problem ist nur, dass man die “neoliberalen Träumer” bis heute um sich versammelt hatte, die mehr einer “Ideologie” bzw. einer absurden “Naturgesetzlichkeit” folgten (z.B. “Selbstheilungskräfte des Marktes”), also an und für sich einer Idiotie, weil es die “Selbstheilungskräfte” in Wirklichkeit noch nie gegeben hat. Die nachfolgenden Kanzler hatten diesen Unsinn übernommen.

Und ausgerechnet derjenige, der damals die Risiken erkannt hatte, nämlich Oskar Lafontaine (damals SPD, jetzt PARTEI DIE LINKE.), wurde aus dem Amt gedrängt, mit Hilfe der “City of London” (die Bedeutung dieses Begriffes verstehen die Regierungsmitglieder bis heute nicht).

Der Hass einiger SPD-Führungsleute auf LINKS ist darauf zurückzuführen, dass man damals Gerhard Schröder aufgesessen war, der mit Tony Blair es anscheinend besser wusste. Jetzt sehen wir die Ergebnisse der neoliberalen Ideologie bzw. der Politik, die nicht die Mehrheit des Volkes im Blickfeld hat, sondern das Wohlergehen einer kleinen Schar von ELITEN, der seitdem gewachsenen “spätrömischen Dekadenz”.

Eigentlich wäre es langsam an der Zeit, so etwas ähnliches wie eine KONZERTIERTE AKTION gegen die kriminellen Spekulanten zu beleben, damit den “Paulsons” das Handwerk gelegt wird. Die “Luftblasen” (Geld/Kaufkraft entstanden aus dem NICHTS im Sinne von “Diebstahl der Arbeitsleistung”) in Billionenhöhe wurden bis heute keiner LÖSUNG zugeführt! Da fehlt es an Geist und rudimentärer Kompetenz!

Deshalb wird es langsam Zeit, die Taugenichtse aus der Regierungsverantwortung zu entfernen, ehe es zu spät ist.

Die Bürger können ein deutliches Zeichen setzen, indem sie den Taugenichtsen bei den nächsten Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW eine klare Absage erteilen.

Dann wird vielleicht die Bereitschaft zur Umkehr im Sinne der Bürger beflügelt, sofern es nicht schon zu spät ist (Stichwort: Beschleunigungseffekte und drohende “Schneeball-Lawine” und zu erwartende “Irritationen” bei den “scheuen Rehen”).

Vielleicht sollte man die “Casinos” bzw. Teile davon schlicht ein paar Monate schließen, um Zeit für die REGULIERUNG und Abstimmung im internationalen Umfeld zu gewinnen.

Schluss mit Lustig ist das Gebot der Stunde.

Allein die Taugenichtse der UNION und der FDP können es einfach nicht; sie sind die Erben von Helmut Kohl (CDU), der nur auf die “Experten” hörte. Heute geht es darum, den “gesunden Menschenverstand” einzuschalten und das zu beenden, was erkennbar untragbar ist. Und wenn “Marktteilnehmer” nicht willig sind, dann muss der heilende Zwang her, unbürokratisch und möglichst rasch.

Aber dazu gehört Sachverstand und Kreativität, die insbesondere bei der CDU und schon gar nicht bei den “neoliberalen Gläubigen” der FDP erkennbar ist.

Schlimm genug.

Deshalb müssen sich die Alt-Parteien durch “Abwahl” erneuern, damit die Versager das Feld in ihren Parteien räumen müssen; das nennt man Neuanfang über Abwahl.

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Eine Antwort to “Hedgefonds-Manager “wetten” gegen Deutschland”

  1. Martin Says:

    Dein Artikel ist sehr interessant! Jedoch müssen nicht immer die Hedgefonds-Manger die schuldigen sein. Ich beschäftige mich auch schon seit längerem mit dem Thema Hedgefonds und somit ein sehr interessantes Hobby gefunden.
    Hedgefonds werden als alternative Investmentform in Zukunft sicherlich immer wichtiger werden, doch die wenigsten kennen sich dabei überhaupt aus. Je mehr jedoch darüber geschrieben wird, desto besser wird auch das Verständnis darüber werden.

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