SPON: Die Schmieren-Journalisten und die deutsche Sprache

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Die JOURNAILLE, voran SPON, versucht derzeit Heiner Geißler angesichts seiner jüngsten Äußerungen – “Wollt ihr den totalen Krieg” – in Misskredit zu bringen. Ein untaugliches Unterfangen einiger Journalisten, die diese Berufsbezeichnung an und für sich nicht verdienen.

Zunächst ist einmal darauf hinzuweisen, dass die neoliberalen Medien seit Jahrzehnten die Bürger mit offenen oder verdeckten Schuldvorwürfen überzogen haben, wenn sie beinahe Tag für Tag dem “Normalbürger” die Schuld an den Gräueltaten der “Nationalsozialisten” zuweisen. Richtig ist vielmehr, dass einige Banken des In- und Auslandes sowie große Konzerne “Adolf Hitler” mit ihrem Geld an die Macht gebracht hatten! Es waren die Vorgänger-Parteien der UNION und der FDP, die im Reichstag dem “Ermächtigungsgesetz” zugestimmt hatten, nicht die Bürger! Und schließlich ist darauf hinzuweisen, dass ohne die “Kriegsplanung” aus den Reihen der “IG Farben” die Aufrüstung und die folgenden Kriegshandlungen, die von Deutschland ausgingen, gar nicht möglich gewesen wären. Aber nach der Ideologie des neoliberalen Zeitgeistes sollen die Bürger mit einer SCHULD ständig berieselt werden, damit sie unter Anderem die Nachteile des EURO (Stichwort: schwindende Kaufkraft ausgerechnet bei den Rentnern), der seit vielen Jahren andauernden Umverteilung von unten nach oben und nicht zuletzt die Sanierung der kriminellen Finanzwelt beinahe klaglos ertragen und nicht wie in Griechenland und Frankreich ihre angestaute Wut zum Ausdruck bringen. Eine üble “psychologische Strategie”, mit der man nicht wenige Bürger seit Jahrzehnten “krank” gemacht hat!!!

Aus dieser Sicht sollen die Medien geradezu dafür sorgen, dass die vermeintlichen “Tabus” bei jeder Gelegenheit aufgewärmt werden und auch weiterhin als “politische Waffe” gegen die Bürger eingesetzt werden können.

Solch ein Tabu ist auch der Satz “Wollt ihr den totalen Krieg.”, den Heiner Geißler bei der jüngsten Auseinandersetzung benutzte, um die Kontrahenten auf ihre versteinerten Positionen bei der Auseinandersetzung um Stuttgart 21 hinzuweisen.

Bemerkenswert dabei ist, dass es um die berechtigten Wünsche vieler Bürger in Stuttgart und Umgebung geht, die sich gegen das Phänomen der Geistlosigkeit einiger Bahn-Manager und UNIONS-Politiker mit Nachdruck zur Wehr setzen, damit der Verschwendung und der Gier und der Abzockerei (Stichwort: Grundstücksspekulationen, …) ein Ende bereitet wird. Die Auseinandersetzung führte sogar dazu, dass ausgerechnet in einem der konservativsten Bundesländer CDU und FDP aus der Regierungsverantwortung gewählt wurde!

Jetzt geht es SPON und anderen Medien darum, die Bürger wieder in die “mit raffinierter Psychologie verabreichte Schuldhaltung” zu versetzen, damit die “S21-Bürger-Bewegung”, die erstmals die”psychologischen Fesseln” quasi abgeschüttelt hatte und für ihre Interessen und Rechte eintrat, sich nicht weiter ausdehnt. Nichts fürchtet der neoliberale Zeitgeist mehr, als den mündigen Bürger, der sich gegen die medial verabreichten Lügen wehrt und selbstbewusst für die eigenen Interessen eintritt, die von UNION und FDP und Teilen der SPD seit vielen Jahren nicht mehr vertreten werden.

Während der S21-Schlichtung wurde offenkundig, dass die Bürger-Vertreter sachkundiger und fairer verhandelt hatten, als es der Politik und der Bahn offenbar möglich war!

Jetzt hatten Bahn und UNION einmal mehr den Versuch gestartet, die über Stuttgart hinaus ausstrahlende Bürgerbewegung mit üblen Tricks (Stichwort: geschönte bzw. unvollständige Parameter für den sog. Stress-Test) politisch zu bekämpfen, damit nicht auch noch mehr Bürger in Deutschland so langsam wach werden, auch angesichts der rechtswidrigen Handlungen der Bundesregierung bzw. der Kanzlerin bezogen auf die EUro-Rettungspakete.

Dagegen wandte sich Heiner Geißler vehement, auch mit seiner deutlichen Sprache.

Wollte man alle Wörter aus dem deutschen Sprachschatz streichen, die die Nazi-Verbrecher je in den Mund genommen hatten, dann müsste man an und für sich beinahe schweigen!

Wie absurd die Vorwürfe sind, die sich jetzt gegen Heiner Geißler richten, zeigt folgendes Beispiel.

Es war nach meiner Erinnerung im Dezember 1935, als die Nazi-Verbrecher jüdischen Anwälten nach dem Rauswurf aus den Anwaltskammern selbst die “Rechtsberatung” untersagt hatten, um sie zu diskriminieren bzw. aus Deutschland zu treiben. Niemand scheut sich, schon gar nicht die UNION und insbesondere die FDP, die auf dieser Grundlage noch heute anzuwendende “Rechtslage” weiterhin anzuwenden, um einige  Berufsgruppen zu schützen bzw. deren Wohlstand zu sichern. Andere Länder kennen solch ein “Ausgrenzungsgesetz” nicht, das heute besondere (häufig neoliberale) “Wählergruppen” bevorzugen soll. Da interessiert auch nicht weiter, dass dieses Gesetz jüdische Bürger auf schlimme Weise diskriminiert und stigmatisiert hatte. Wie selbstverständlich hatte man an das “Nazi-Recht” angeknüpft.  Und das ist nur ein Beispiel für viele, die sich UNION und FDP nach 1945 geleistet hatten.

Wenn sich Heiner Geißler gegen die infame Gleichsetzung des Wortgebrauchs mit den Nazi-Verbrechern wehrt, dann verdient er dabei Unterstützung. Weder die Nazi-Verbrecher noch die SPON-JOURNAILLE konnten/können für sich in Anspruch nehmen, die “Deutungshoheit” über die deutsche Sprache erhalten zu haben.

Der Versuch, mit psychologischer Raffinesse einmal mehr die oben skizzierten völlig unangemessenen “Schuldgefühle” bei der Bevölkerung zu “erhalten”, muss mit Nachdruck zurückgewiesen werden. Denn jeder Bürger, der die Diskussion um Stuttgart 21 verfolgt hatte, konnte die lauteren Absichten Heiner Geißlers wahrnehmen. Der Versuch, die indoktrinierte und völlig überzogene Schuldzuweisung erneut als politisches Kampfmittel einzusetzen, scheitert bereits an dem starken Charakter des Christdemokraten. Und das ist auch gut so.

Weitersagen könnte helfen.

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Eine Antwort to “SPON: Die Schmieren-Journalisten und die deutsche Sprache”

  1. Tasha Says:

    wooow, i equal your things hither and thither SPON: Die Schmieren-Journalisten und die deutsche Sprache « one und für sich

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