FDP: FAZ bejammert den Wählerschwund

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Es ist an und für sich nicht ungewöhnlich, dass vor den Landtagswahlen auch FAZ.NET den Bürgern Sand in die Augen streuen will, wenn es um den Rückgang der Zustimmung bei den Umfragen geht.

Bereits in den ersten Zeilen wird eine Bandbreite von 3 % bis 6 % angegeben, obwohl die FDP allenfalls bei knapp 3 % liegt. Aber so transportiert man “indirekt” bereits Besserung. Eine besondere „Psychologie“.

Sogleich setzt man mit der “katholisch” wirkenden “Schuldfrage” nach und kommt zu dem Ergebnis, dass nicht nur der Taugenichts Westerwelle Schuld an dem Niedergang hat, sondern die “gesamte Partei”.

Es klingt beinahe so, als wolle die JOUNAILLE den untauglichen Außenminister und Vizekanzler mit seiner “spätrömischen Dekadenz”, die ihn und seine Partei anscheinend selbst ergriffen hat, unbedingt retten will. Vielleicht sollte man da schon einmal bei der FAZ einen weiteren Posten als “Frühstücksdirektor” in das Organigramm einfügen.

Geradezu peinlich wirken bei FAZ.NET die Versuche, von den wirklichen Ursachen des Niedergangs abzulenken.

Und da werden sogar noch vermeintliche “Fachleute” zitiert die von sich geben, dass es zu wenig sei, nur als “Steuersenkungspartei” zu gelten.

Ist das jetzt die versammelte Dekadenz in den Zeitschriften und Umfrageinstituten? Hat noch keiner von denen gemerkt, dass es die völlig verfehlte Steuerpolitik der Steigbügelhalter für den neoliberalen Wahnwitz war, die zu den Verwerfungen in der Einkommensverteilung bzw. der Umverteilung von unten nach oben maßgeblich beigetragen hatte? Ist den Schein-Experten nicht klar, dass das unethische neoliberale Konzept die Gier und Abzockermentalität erst gesellschaftsfähig gemacht hat und die “Freiheit” einer kleinen Elite von leistungslosen Abzockern und Schmarotzern, die den vielen Menschen den gerechten Lohn für ihre Arbeit vorenthalten, erst in die Krisen geführt hat???

Der Artikel ist jedenfalls eine blanke Verhöhnung für diejenigen, die mit dieser eiskalten neoliberalen Politik in Deutschland und Europa in die Armut getrieben wurden, darunter ein Sechstel Kinder, die eigentlich auch für uns im Alter die Zukunft gewinnen sollen.

Den Schreiberlingen ist offenbar immer noch nicht aufgegangen, dass das unethische neoliberale Konzept, das vielen Bürgern jahrzehntelang Honig und Milch versprochen hatte, kläglich gescheitert ist. Die Gier und die Abzockermentalität konnte nur auf dem Boden der sich ausweitenden Armut und Ausgrenzung vieler Menschen gedeihen; dieses absurde Konzept hat sogar das Gemeinwesen an den Rand der Existenzfähigkeit getrieben.

Aber offenbar soll der Wahlbürger davon abgelenkt werden, dass die Taugenichtse der FDP noch im Januar die Hotels jährlich in Milliardenhöhe begünstigt hatten, während man wenige Monate später den alleinerziehenden Müttern, die SGB-Leistungen erhalten, das Elterngeld entzog. Und das mit einem eiskalten Grinsen auf dem Gesicht, als die Opposition im Bundestag diese absurde Politik zu Recht kritisierte. Denn das Elterngeld sollte die intensive Betreuung der Kinder in den ersten Monaten und Jahren ermöglichen. Mit dieser Politik wurde deutlich, dass die euphemistische Anwendung des Begriffes KINDER bei den Parteien weit verbreitet ist, aber nur um die Wähler zu beeindrucken. In Wirklichkeit wurde von den Taugenichtsen der FDP und der UNION den KINDERN letztlich das Elterngeld entzogen.

Den FAZ.NET – Schreiberlingen ist offenbar auch noch nicht aufgegangen, dass die FINANKRISE und die damit verbundenen Verwerfungen in der Wirtschaft sowie die Spekulation gegen den EURO die Ergebnisse der neoliberalen Wirtschaftsauffassung sind, deren ideologische Steigbügelhalter in Deutschland vornehmlich aus den Reihen der FDP und der UNION kommen. Die UNION, die noch nie über ausgesprochenen volkswirtschaftlichen Sachverstand verfügte, hat sich teilweise davon beeindrucken lassen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch genügend Taugenichtse in der UNION, die jahrelang in Wirklichkeit als Lobbyisten für große Konzerne im Bundestag saßen und ihre Verbundenheit verheimlichten. Die Liste derjenigen, die in Wirklichkeit nicht die Interessen des Volkes im Bundestag vertreten, ist lang, besonders bei der FDP.

Jetzt steht Europa vor dem Scherbenhaufen der neoliberalen Ideologie. Es ist doch geradezu ein Witz, dass Deutschland mit der Schweiz und anderen Ländern verhandeln muss, um die Steuerbetrüger zu ermitteln. Die Gier und die Abzockermentalität, die der neoliberale Zeitgeist jahrelang in viele Köpfe gepflanzt hat, zerstört das Zusammenleben der Menschen. Es ist geradezu lachhaft, dass angesichts der krassen Missverhältnisse bei der Verteilung des Volkseinkommens sogar aus den FDP-Reihen zum Widerstand gegen den “Steuerstaat” aufgerufen wurde. Mit Unterstützung der Medien hatte man es in breiten Kreisen der Gesellschaft geschafft die Realität so zu verdrehen, dass man sogar bei vielen Intellektuellen den Eindruck hatte, dass deren “Geist” umnebelt ist.

Aber mit der FINANZKRISE und deren Verwerfungen wurde den Täuschern die Maske vom Gesicht gezogen. Jetzt stehen die neoliberalen Ideologen und Steigbügelhalter nackt und bloß dar, wie der “Kaiser mit seinen neuen Kleidern”.

Nur die JOURNAILLE will die unbequeme Realität vergessen machen. Der Bürger soll gefälligst wieder den neoliberalen Schwachsinn wählen, in dem man sich so komfortabel eingerichtet hat. Es wird schon noch ein paar Jahre so weitergehen, will man sich einreden. Und bloß keine “Bürgerbeteiligung” wie in Stuttgart oder Gorleben. Das wäre ja noch schöner wenn die Bürger nicht mehr das wählen wollen, was die neoliberale JOURNAILLE vorgibt. Die Furcht vor dem mündigen Bürger ist jedenfalls groß.

Deshalb findet auch die aktuelle Politik des Taugenichtses Rösler (FDP) keine Erwähnung, der gerade dabei ist, die bewährte Krankenversicherung der neoliberalen Gier vollends zum Fraß vorzuwerfen. Es war und ist die Politik der FDP, das Gemeinwesen durch gierige Privatinteressen systematisch ausbeuten zu lassen. Dazu gehören auch die einst kommunalen Versorgungsbetriebe, die jetzt die Bürger beinahe nach Belieben mit Preiserhöhungen abzocken können.

Dabei gibt es keinen “betriebswirtschaftlichen Grund”, dass die Kommune nicht genauso leistungsfähig sein kann, wie ein privates Unternehmen. Ein Kommunalunternehmen müsste auch immer aus Sicht der Bürger günstiger sein, weil diese Betriebe keine “Gewinne” erzielen dürfen.  Aber das hat man den Bürgern jahrelang verschwiegen, auch weil die Parteispenden so reichlich flossen.

Das hat dazu geführt, dass die betrügerische neoliberale Ideologie auch in den Kommunen weit verbreitet ist. Noch heute werden Kommunalbetriebe “geistlos” privatisiert oder weil man über die PPP-Geschäfte die Finanzen der Kommunen in den Ruin getrieben hat und keinen anderen Ausweg mehr sieht. Und welche Stadtväter wollen schon zugeben, dass sie mit ihrem Latein am Ende sind, weil sie dem neoliberalen Schwachsinn einst vielfältig zugestimmt hatten.

Eigentlich sollte doch jeder Bürger und auch die FAZ froh sein, dass die gescheiterte neoliberale Politik der FDP zu Konsequenzen führt.

Das nennt man Demokratie!!!

Aber die FAZ müht sich ab, den Bürgern weiter Sand in die Augen zu streuen. Auch die FAZ gehört zu den neoliberalen Steigbügelhaltern einer gescheiterten Ideologie.

Der Bürger sollte bei den nächsten Wahlen dem gescheiterten neoliberalen Zeitgeist, der Gier und Abzockermentalität der FDP und der UNION, eine klare Absage erteilen.

Nur der Bürger hat es in der Wahlhand, den Parteien wieder Demokratie beizubringen.

Die FDP ist und bleibt regierungsunfähig. Sie braucht eine außerparlamentarische Erneuerung!

Jede andere Regierungskoalition wäre ein Segen für Deutschland und Europa und die Zukunft der Kinder.

Weitersagen könnte helfen.

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2 Antworten to “FDP: FAZ bejammert den Wählerschwund”

  1. Bergfreunde Says:

    Die Gamsburg – Sass dai Ciamorces – Sella…

    Ich lese häufig Ihr Blog und finde es immer sehr interessant. Dachte, es sei an der Zeit, ich lasse Sie das mal wissen, machen sie weiter mit ihrer großartigen Arbeit…

  2. fun math games Says:

    pass it on

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