Die Bananenrepublik: Muss der Bundespräsident in den Knast?

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… fragt an und für sich DUCKHOME in einem bemerkenswerten Artikel.

Beschrieben und kommentiert wird der neue Parteispendenskandal mit und um den neuen Bundespräsidenten Wulff.

Es ist ein Skandal, dass die bestehenden Gesetze die Rechtsbrecher nicht mit aller Härte treffen. Während Gerichte den Rauswurf von Arbeitnehmern bestätigen, die eine “Bulette” vom Buffet nahmen, bevor diese im Müll landet, werden die Rechtsbrecher der POLITIK in den Kommunalunternehmen, den Behörden und den Ministerien und darüber hinaus geschützt!

Da erscheint der Begriff “Bananenrepublik” so langsam angebracht.

Während Arbeitnehmer drakonisch abgestraft werden, nicht selten auf der Grundlage krimineller Machenschaften der Unternehmen, um “teure” Gehälter einzusparen oder jüngere billige Kräfte (Zeitarbeit, Leiharbeit) einstellen zu können, werden die kriminellen Handlungen der “Partei-Abgesandten” verniedlicht und äußerst milde geahndet.

Aufgrund der fortgesetzen “Parteispenden-Affären” im CDU-Umfeld sollte der Bundespräsident endlich zurücktreten!

Aber das ist eine wirkungslose Forderung. Es treten nur Politiker oder Amtsträger zurück, die noch so etwas wie Charakter aufweisen können.

Horst Köhler hat insofern Anstand bewiesen, selbst als Mitglied der CDU! Eine seltene Ausnahme.

DUCKHOME charakterisiert den amtierenden Bundespräsidenten wie folgt:

Die Halbwertzeit der Bundespräsidenten sinkt seit Horst Köhler schon dramatisch und Wulff hat alle Chancen es noch in diesem Jahr zu einem Rücktritt zu schaffen. Erst verbringt er seinen Urlaub bei Carsten Maschmeyer, der zunächst über die AWD und dann mit Hilfe von Herrn Rürup die solidarische Altersversorgung vollständig zerstören will, damit solche Abzocker wie er, noch reicher werden und sich neben einem Bundespräsidenten, so ziemlich alles kaufen können.

Ob sich Christian Wulff damit “argumentativ” trösten wird, dass auch der einstige Spitzenpolitiker Chirac sich von der zu erwartenden Gefängnisstrafe die ihm drohte, freikaufen konnte und ihm selbst in Deutschland nichts passieren kann? Pech für Chirac, dass die amtierenden Amtsträger in Paris gegen ihn etwas härter vorgegangen sind und er zumindest 500.000 Euro als Ablass “persönlich” zahlen soll. In Deutschland hätte er mit einer “Beförderung” oder mit einem “Orden” oder einer anderen “Auszeichnung” oder mit einer noch höheren Pension (Beispiel: HRE-Pensionen) rechnen können!

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