Irans Präsident und die vermeintliche Provokation bezogen auf 9/11

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Um einmal ein wenig Sachlichkeit in die Debatte zu bringen, hier ein Auszug aus der Rede des iranischen Präsidenten, die, was an und für sich auch nicht anders zu erwarten war, allenfalls in Blogs als Übersetzung veröffentlicht wird. Die Medien “begnügen” sich damit, Propaganda-Parolen zu verbreiten.

Hier also eine (Teil-)Übersetzung aus dem Blog – mein-parteibuch.com –:

… das Ereignis des 11. September 2001, von dem die ganze Welt seit fast einem Jahrzehnt betroffen ist.

Ganz plötzlich wurde die Nachricht von dem Angriff auf die Twin Towers mit zahlreichen Bildern von dem Vorfall gesendet.

Fast alle Regierungen und bekannte Persönlichkeiten verurteilten diesen Vorfall aufs Schärfste.

Aber dann wurde eine Propagandamaschine in volle Kraft gesetzt; es wurde impliziert, dass die ganze Welt einer großen Gefahr ausgesetzt wäre, nämlich Terrorismus, und dass der einzige Weg um die Welt zu retten der wäre, Truppen in Afghanistan einzusetzen.

Schließlich wurden Afghanistan, und kurz danach der Irak, besetzt.

Bitte beachten Sie:

Es wurde gesagt, dass etwa drei Tausend Menschen beim 11. September getötet wurden, und wir alle trauern um sie zutiefst. Doch bis jetzt wurden in Afghanistan und im Irak Hunderttausende von Menschen getötet, Millionen Verwundeten und Vertriebenen geschaffen und der Konflikt ist noch im Gange und expandiert.

Bei der Ermittlung der Verantwortlichen für den Angriff gibt es im Wesentlichen drei Sichtweisen.

1 – Es war eine sehr leistungsfähige und komplexe terroristische Vereinigung, die in der Lage war, erfolgreich quer durch alle Schichten der amerikanischen Geheim- und Sicherheitsdienste hindurch den Angriff durchzuführen. Dies ist die grundsätzliche Sichtweise, die von amerikanischen Staatsmännern vertreten wird.

2 – Es waren einige Segmente innerhalb der US-Regierung, die den Angriff inszenierten, um die rückläufige amerikanischen Wirtschaft und ihren Griff auf den Nahen Osten umzukehren sowie um das zionistische Regime zu retten. Die Mehrheit des amerikanischen Volkes sowie anderer Nationen und Politiker stimmen dieser Ansicht zu.

3 – Es wurde von einer terroristischen Vereinigung durchgeführt, aber die amerikanische Regierung unterstützte dies und nutzte die Situation aus. Offensichtlich hat diese Sicht weniger Befürworter.

Die wichtigsten Beweisstücke, die den Vorfall verbinden, waren ein paar in der riesigen Menge von Schutt gefundene Pässe und ein Video von einer Person, deren Wohnsitz unbekannt war, von der aber bekannt war, dass sie an Ölgeschäften mit einigen amerikanischen Beamte beteiligt war. Es wurde auch vertuscht und gesagt, dass aufgrund der Explosion und des Feuers von keinem der Selbstmordattentäter eine Spur gefunden wurde.

Es bleiben jedoch Fragen zu beantworten:

1 – Wäre es nicht sinnvoll gewesen, dass zunächst eine gründliche Untersuchung durch unabhängige Gruppen durchgeführt worden wäre, um abschließend die Elemente festzustellen, die an dem Angriff beteiligt waren und anschließend einen rationalen Plan an Maßnahmen gegen sie zu ergreifen?

2 – Ausgegangen von der Sichtweise der amerikanischen Regierung, ist es rational, zur Bekämpfung einer terroristischen Vereinigung einen klassischen Krieg mit weitausgedehntem Einsatz von Truppen, der zum Tod von Hunderttausenden geführt hat, zu starten?

3 – War es nicht möglich, den Weg zu gehen, wie Iran die terroristischen Gruppe Riggi, die 400 unschuldige Menschen im Iran getötet und verwundet hat, konterte? In der iranischen Operation wurde keine unschuldige Person verletzt.

Es wird vorgeschlagen, dass die Vereinten Nationen eine unabhängige Faktenfindungsmission für das Ereignis des 11. September einrichten, so dass es in der Zukunft nicht mehr verboten ist, Ansichten darüber zum Ausdruck zu bringen.

Ich möchte hier verkünden, dass die Islamische Republik Iran im nächsten Jahr eine Konferenz ausrichten wird, um den Terrorismus zu studieren und die Mittel, ihn zu konfrontieren. Ich lade Beamte, Wissenschaftler, Denker, Forscher und Forschungseinrichtungen aus allen Ländern ein, an dieser Konferenz teilzunehmen.

Ich gehe einmal davon aus, dass der Redeauszug des iranischen Präsidenten annähernd richtig übersetzt wurde.

Wer den Text durchliest der kann jetzt besser und selbst beurteilen, ob die Reaktionen der deutschen JOURNAILLE mit der Rede in Einklang zu bringen ist.

Es fällt auf, dass die deutschen Medien den Text der Rede des iranischen Präsidenten einmal mehr der Bevölkerung vorenthalten. Eine seriöse Berichterstattung sieht anders aus.

3 Antworten to “Irans Präsident und die vermeintliche Provokation bezogen auf 9/11”

  1. asdf Says:

    i am addicted to farmville

  2. Rürup Rente Says:

    Es ist doch vollkommener Unsinn anzunehmen man koenne rechtlich nichts machen gegen Stuttgart-21, nur weil der Paul Kirchhoff das im Fernseher gesagt hat. Wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Unter der ueberschrift „Gutachten gegen Gutachten“ stand gestern in der Stuttgarter Zeitung ein sehr interessanter Artikel. Der Rechtsprofessor Georg Hermes sieht die Rechtslage demnach ganz anders als Herr Paul Kirchhoff. Zitat Georg Hermes: „Es sei klar, dass das Eisenbahnrecht beim Bund liege, das Land trage aber erhebliche Kosten, damit sei es mit zustaendig.“ Professor Georg Hermes laesst auch nicht gelten, dass Vertraege ewig unkuendbar sein sollen. „Das verstoeßt gegen das Demokratieprinzip.“ Neue Parlamente haetten dann keine Moeglichkeiten, aus langfristigen Vertraegen herauszukommen, argumentierte Hermes. Auch den Einwand, gegen den Haushalt sei keine Volksabstimmung moeglich, laesst Hermes nicht gelten. „Dann waere eine Abstimmung ueber jedes Gesetz, das Geld kostet, ausgeschlossen.

    • Eckhard Schulze Says:

      Der Kommentar gehört wohl zu einem anderen Artikel, aber ich will hier dennoch antworten.
      Aus meiner Sicht hat „Kirchoff“ ein Gefälligkeitsgutachten abgeliefert, so wie es auch heute im Bundestag angedeutet wurde. Aber die Erkenntnis hilft wenig, erst einmal müsste der Gerichtshof, der für die Landesverfassung zuständig ist, angerufen werden, weil es um den „Volksentscheid“ und die Frage geht, ob einmal geschlossene Verträge quasi durch „Volksentscheid“ ex post wieder aufgehoben werden können. Dazu gibt es nach meinem Kenntnisstand noch keine „Rechtsfortschreibung“. Hier steht die Frage zur Debatte, ob „parlamentarisches Handeln“ durch die BÜRGER grundsätzlich aufgehoben werden kann. Ich will nicht ausschließen, dass am Ende das BVerfG sich hierzu positiv äußern könnte, aber es ist auf jeden Fall aus juristischer Sicht NEULAND!

      Hier könnte auch die Frage im Raum stehen, ob die Bürger eingreifen können wenn offensichtlich ist, wie heute im Bundestag zu erfahren war, dass die an und für sich zuständigen „Parlamentarier“ quasi im Vorfeld der Entscheidung entrechtet wurden, weil noch nicht einmal die Gutachten und andere wesentliche Projektunterlagen vorlagen!

      Insofern könnte m.E. durchaus das Gericht zu einer Klarstellung kommen, dass in solchen Fällen, sozusagen im Wege der Nothilfe, die BÜRGER berechtigt bzw. zumindest dann berechtigt sind einzugreifen, wenn im Vorfeld der Entscheidung der Opposition wesentliche Unterlagen vorenthalten wurden und sich dann herausstellt, dass das BUDGET weit überzogen werden würde oder das Parlament erkennbar getäuscht wurde.

      Das wäre sogar eine zu begrüßende Fortentwicklung der Demokratie weil ansonsten zu befürchten wäre, dass die „Regierungsmehrheit“ im Parlament auch die „Täuschung“ der Oppostion erfahrungsgemäß dulden würde!

      Insoweit würde der SOUVERÄN die Demokratie sogar schützen können, indem er die „Regierungsmehrheit“ in die Schranken weisen könnte.

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