Politik will die Wortwahl der Medien festlegen

by

Was sich da einige Politiker einfallen lassen, um die Meinungsbildung und das Denken der Bürger zu beeinflussen, nimmt an und für sich groteske Züge an.

TELEPOLIS berichtet über die Absicht der neuen niedersächsischen Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit und Integration, Aygül Özkan (CDU), die die Medien auf eine “Mediencharta” verpflichten will, eine KULTURSENSIBLE SPRACHE bezogen auf die Integration anzuwenden.

Da wird es dann nicht lange dauern, dass die Nichtanwendung einer kultursensiblen Sprache unter § 130 StGB subsumiert wird.

Da der Verfassungsschutz ja beauftragt ist, eine Sammlung öffentlicher Äußerungen von unangenehmen Parteien zu sammeln, könnte das Aufgabenfeld auf die Aushorchung der Bürger über Mikrofone in den Restaurants, Einkaufläden usw. ausgedehnt werden.

Es könnte ja vielleicht zur Überwachung der kultursensiblen Sprache Sinn machen, wieder so eine Art BLOCKWART einzuführen, der dreimal am Tag und nach der Tagesschau an den Türen lauscht und Gespräche aufzeichnet.

Natürlich muss erwähnt werden, dass die Ministerin die Presse in eine Art Selbstverpflichtung lenken will, eine besondere Art der Vorgehensweise, die bereits die Lauterkeit der Absicht unter Beweis stellt.

Da sind wir von einem neuen Propagandaministerium nicht weit entfernt, das liegt nahe, dafür wird die EU schon sorgen. Denn auf EU-Ebene soll man sich bereits darauf geeinigt haben, dass das Wort MUTTER aus den Schulbüchern und anderen Schriften so nach und nach entfernt werden soll. Das neue “kultursensible Wort” FRAU IM HAUSHALT soll entsprechend der beabsichtigten Durchsetzung des GENDER MAINSTREAM das Wort MUTTER ersetzen. Da wird es nicht lange dauern, dass man auch nicht mehr von Familie sprechen soll/darf.

Die Zweifler, die an diese EU-Absichten nicht glauben wollen, verweise ich auf einen eigentümlich frei-Artikel. Daraus nur einen kurzen Auszug:

Das Komitee hat den Entwurf einer Resolution einstimmig angenommen, der folgendermaßen beginnt: „Die Parlamentarische Versammlung vermerkt und bedauert die Tatsache, dass Frauen die Opfer sexistischer Stereotypien in den Medien sind.“ Dann folgt wieder – leicht abgewandelt – der oben zitierte, erstaunliche Satz, in dem der Begriff der „Mutter“ als sexistisches Stereotyp bezeichnet wird, das wie die anderen die Gendergleichheit verhindere. Ziel soll es sein, europäische und nationale Gesetze zu schaffen, die jedwede von diesem Komitee als sexistische Stereotypien definierte Aussage, Darstellung oder Handlung unter Strafe stellen und bis hinunter in die Schulerziehung diese Vorstellungen in der Gesellschaft verankern. Während das Wort „Gender“ 82 mal im Text vorkommt, um wissenschaftliche Objektivität zu suggerieren, findet sich das Wort „Feminismus“ kein einziges mal, hat es doch auch für Feministinnen den unerwünschten Geruch von Ideologie. Dennoch wird man nicht fehlgehen, wenn man wähnt, ein feministisches Dokument vor sich liegen zu haben.

Dies nur als Hinweis, dass die SPRACHE als Instrument der Meinungs- und Verhaltensbeeinflussung bereits seit vielen Jahren in der POLITIK massiv unter Kontrolle steht, nicht nur im Sinne von § 130 StGB, sondern auch im Sinne der Kontrolle darüber, was in den Schulbüchern vermittelt werden soll.

Die Meinungs- und Gesinnungsmanipulation  bzw. die politisch gewünschte Sprache ist augenscheinlich Gegenstand auf allen Ebenen der Politik. Vielleicht wäre es sogar sinnvoll, dass die EU und Guido Westerwelle für Deutschland, der sich bei der Wortwahl der spätrömischen Dekadenz bereits sehr kompetent  und kultursensibel gezeigt hatte, eine Art Handbuch der erlaubten und nicht erlaubten Begriffe herausgibt, vielleicht sogar auch bezogen auf die erwünschte / erlaubte Stigmatisierung von Bürgern, die sich nicht mit der Sklavenhaltung und dem Zwang, prekäre Arbeitsverhältnisse anzunehmen, arrangieren können.

Da gibt es dann vielleicht sogar neue Chancen für Berufsfelder, die noch gar nicht ins Auge gefasst wurden? Wie wäre es mit einer Art Bürger-Gesinnungs- und Sprachpolizei? Das könnte eine interessante Einnahmequelle für den Staat werden, wenn KULTURHOSTESSEN die Stammtische überwachen und Sprach-Knöllchen in den Wirtshäusern verteilen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: