Chinese Dagong rating agency: USA verliert AAA-Status

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Schon interessant, was sich da auf dem internationalen Finanzsektor abspielt, der bisher an und für sich von den USA dominiert wurde.

Jetzt hat sich China aufgemacht, die Kreditrisiken selbst zu bewerten, wie die MMnews berichtet. Da wurde eine eigene Rating-Agentur – Dagong Rating Agency – gegründet, die zu den US-Agenturen in Konkurrenz steht.

Auch Deutschland wurde auf AA+ zurückgestuft, nicht zuletzt auch deswegen, weil der Bankier de Rothschild für Europa “harte” Zeiten ankündigt und für Europa ein “Crash-Szenario” vorhersagt.

Dass de Rothschild mit seinen Ideen davon ablenken will, dass der Finanzsektor grundlegend reformiert werden müsste, sollte eigentlich klar sein.

Wie lassen sich Zinsen von 5 % bis 7 % für z.B. Hypotheken rechtfertigen, wenn das volkswirtschaftliche Wachstum zwischen 1 % und 2 % liegt. Das gilt umso mehr für Zinssätze, die sogar, z.B. für normale Kredite, oberhalb von 10 % liegen.

Den Politikern sollte langsam klar werden, dass auch einmal das Zinsniveau unter die Lupe genommen werden muss. Für solch signifikant hohe Zinsen gab es noch nie eine Rechtfertigung. Die seit Jahren viel zu hohen Zinsen spiegeln die Gier und die Abzockermentalität wider.

Dass de Rothschild jetzt sogar von den REICHEN höhere Steuern abverlangen will, zeigt die Panik im Bankgewerbe. In den zurückliegenden Monaten wurden viele Artikel und Videos in das Internet eingestellt, die die Absurdität und die Gefahren zu hoher Zinsen volkswirtschaftlich belegt hatten. Dabei spielte auch die besondere Bedeutung des Zinseszinses eine Rolle. Es wurde herausgearbeitet und öffentlich gemacht, dass der Zinseszins zwangsläufig zu volkswirtschaftlichen Crash-Zuständen führen muss.

Es gibt auch keine Rechtfertigung dafür, dass der Staat Zinsen bezahlen muss! Bei näherer Analyse erscheint es geradezu absurd, dass die Notenbank den Privatbanken zunächst Billigst-Geld zur Verfügung stellt und danach die Privatbanken dem Staat hochverzinsliche Darlehen geben. Das führt z.B. dazu, dass die Forschungsgelder für die Privatwirtschaft am Ende auch noch mit Zinsen belastet werden; absurder geht es eigentlich gar nicht.

Die wenigen Bemerkungen zu diesem wichtigen Thema sollen nur die Dringlichkeit der Reform der Banken und des Finanzmarktes aufzeigen. Es muss in aller Deutlichkeit festgestellt werden, dass der Neoliberalismus zu den krisenhaften Verwerfungen führen muss. Die ungezügelte Globalisierung hat zu absurden Fehlentwicklungen in den Volkswirtschaften geführt.  Sämtliche Steueroasen müssen geschlossen werden! Die Steueroasen sind die Geld-Stützpunkte des organisierten Verbrechens und der Steuerhinterziehung; sie „institutionalisieren“ geradezu die Verwerfungen auf den Finanzmärkten. Geld, das nicht produktiv eingesetzt wird (Schaffung von Realgütern, Leistungen), dürfte nur sehr niedrig verzinst werden (nahe Null).

Angesichts dieser Feststellungen wird es deutlich, wie lächerlich der Hinweis von de Rothschild bezogen auf die “höheren Steuern” für Reiche wirkt; blanke Ablenkung von den eigentlichen Themen.

Nicht zuletzt steht auch die EU-Politik zur Debatte! Der “Lissabon-Vertrag” ist ein Garant für die Finanzverbrechen und den “freien Kapitalverkehr”. Die kleine Schicht der Finanzmächtigen haben sich die EU zur Beute gemacht; sie hoffen darauf, dass jetzt die EU-Abgesandten zu schwach sind, die gebotenen Änderungen im Vertragswerk und in der Politik herbeizuführen.

Die großen europäischen Länder sollten sich darüber klar werden, dass das WEITER SO WIE BISHER das Scheitern der EU geradezu provoziert. Das WEITER SO WIE BISHER zementiert die Dominanz der Finanzmärkte über die Realwirtschaft. Dabei kommt den Banken im Wesentlichen allenfalls die Aufgabe zu, die Real-Unternehmen mit Krediten zu versorgen und den Finanzverkehr abzuwickeln.

Es ist die Perversion der Finanzmärkte, die zu den Krisen geführt hat. Diese kranke und bürgerfeindliche Politik muss beendet werden, sonst wird die EU mit dem EURO auseinanderbrechen.

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