Widerrechtliche Gaza-Blockade: Israel ruft UNO zur Hilfe

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Nachdem ISRAEL bei den ersten GAZA-Hilfslieferungen 9 Menschen getötet hatte und deshalb viele Demokratien mit Nachdruck protestierten, wollen an und für sich jetzt die in ISRAEL auf Gewalt setzenden politischen Kräfte aus Regierung und Militär die UNO als “Feigenblatt” für zu erwartende neue Gewaltakte einschalten.

Denn die UNO wird gar nicht so schnell in der Lage noch durch Blockade der USA und anderer Staaten fähig sein, die Kontrolle der Hilfslieferungen selbst zu übernehmen.

Dabei wäre es hilfreich, wenn die UNO die Kontrolle über die Hilfslieferungen übernehmen würde, damit das üble Spiel der Täuschungsmanöver aufhört.

Es ist daran zu erinnern, dass bereits bei der kriminellen IRAK-Blockade hunderttausende Zivilisten ums Leben gekommen sind. Saddam Hussein sollte damals in die Knie gezwungen werden, damit über diesen “Bösewicht” dann Stützpunkte in Saudi Ararbien dauerhaft errichtet werden konnten. Dies nur als Hinweis dafür, dass es im Nahen Osten vornehmlich um die Frage der Beherrschung der Energielieferungen und der Energiereserven in Wirklichkeit geht.

Deshalb ist es die Strategie, jede Art von EIGENSTÄNDIGKEIT zu unterbinden bzw. in Palästina allenfalls eine “Schein-Selbständigkeit” zuzulassen, die von Israel in allen lebenswichtigen Fragen abhängig ist (Transportwege, Wasser, Strom, ….) und jederzeit nach Belieben beendet bzw. eingeschränkt werden kann.

Jede Hilfslieferung und Unterstützung, die eine Unabhängigkeit fördert, soll unterbunden werden, politisch oder mit Gewalt.

Jetzt soll sogar über die UNO so getan werden, als wolle man lediglich Waffenlieferungen verhindern. Wenn es tatsächlich nur darum gehen sollte, dann könnte ISRAEL ja eine UNO-Kontroll-Einheit einladen, die die Lieferungen überwacht!

Aber das wollen die israelische Regierung und das Militär verhindern, denn jede Art der UNABHÄNGIGKEIT soll unterbunden werden, damit der Druck auf die Errichtung eines Palästinenser-Staates nicht so hoch wird.

Die internationale Öffentlichkeit wendet sich zunehmend gegen Handlungen, die sich in Wirklichkeit gegen die Zivilbevölkerung richten. Der Abwurf von Phosphor-Bomben auf Zivilisten, vor allem Kinder, ist noch nicht in Vergessenheit geraten. Das Bild, das Israel ausgerechnet durch den Einsatz von Phosphor-Bomben vermittelt hat, zeigt die Menschen verachtende Grundhaltung einer kleinen Schicht extremistischer Politiker und Militärs.

Die Verantwortlichen für diesen Einsatz sollen sogar “gelobt” und “befördert” worden sein.

Da wundert es nicht, dass der objektive Goldstone-Report mit allen Mitteln bekämpft wurde, weil die WAHRHEIT offenkundig wurde.

Jetzt geht es ISRAEL darum, die “Lizenz zum Töten” und zur unkontrollierten Gewaltausübung unangetastet zu lassen. Auch deshalb will ISRAEL vermeiden, dass die UNO die Kontrolle der Hilfslieferungen übernimmt.

Deshalb die Aufforderung seitens ISRAEL an die UNO, die Hilfslieferungen zu verhindern, wie es der Tages Anzeiger berichtet.

Mit anderen Worten: Israel will die Kontrolle darüber behalten, welche Hilfsgüter die geschundenen Zivilisten in Palästina erreichen; dabei soll auch der Umfang begrenzt werden, damit sich die Menschen dort nicht erholen können. Ähnliches gilt für Wasser und Strom.

Nur nebenbei sei angemerkt, dass ausgerechnet an der Küste des Gaza-Streifens nicht unwesentliche Energiequellen entdeckt wurden, auf das sich das Interesse richtet.

Berechtigt ist das Interesse Israels, Waffenlieferungen zu unterbinden. Hier könnte die UNO durch die Übernahme der Kontrollen für die Hilfslieferungen helfen. Aber an dieser Hilfe der UNO scheint Israel nicht interessiert zu sein!

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