Zukunft des EURO nach Greenspan gefährdet

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Die MMNews berichten über ein Interview mit Alan Greenspan, dem ehemaligen Fed-Chef, der an und für sich als Experte eingeschätzt werden kann. Daraus nur ein kurzer Auszug seiner Einschätzung:

Doch derzeit sei die Lage sehr verworren. Wenn sich die Situation zuspitzt, und die Politiker keine Lösung finden, dann werde „das Problem auf der Straße entschieden, auf den Plätzen von Athen, Lissabon, Madrid“ – so Greenspan wörtlich.

Greenspan vermied den Begriff „Währungsreform“. Die Ausführungen des ehemaligen Fed-Chefs können jedoch klar dahingehend interpretiert werden, dass er den Euro in großer Gefahr sieht und der Währungsunion praktisch keine Zukunft gibt, weil die Unterschiede in den einzelnen Ländern zu groß seien und sich auch in Zukunft nicht angleichen können.

Damit wird das RISIKO deutlich, das die Bundesregierung eingegangen ist, um den EURO bzw. die Einbindung Deutschlands in die EU zu retten, auch zu Lasten der Mehrheit der Bürger.

Das Problem bei Politikern ist offensichtlich die mangelnde Fähigkeit, unabweisbare Fehlentwicklungen einzugestehen. Wie bei den absurden Steuergeschenken für die MÖVENPICKS will man an den krassen Fehlern festhalten, koste es was es wolle. Nur nicht FEHLER eingestehen, scheint das Credo der Politikerkaste zu sein, auch wenn das gesamte Land ins Chaos gestürzt wird.

Genau das ist der Grund, warum man diesem absurden EURO-Rettungspaket unwidersprochen gefolgt ist. Da reichte ein Anruf von OBAMA, um die Kanzlerin auf Linie zu bringen, obwohl diese von den volkswirtschaftlichen Zusammenhängen so gut wie NICHTS versteht.

Die derzeitige Bundesregierung ist in ihrer Inkompetenz für Deutschland und Europa gefährlich. Auf Basis völlig unzulänglicher volkswirtschaftlicher Kenntnisse lässt sich schlecht VERHANDELN!

Es wäre ein Segen, wenn die derzeitige Bundesregierung so schnell wie möglich abgelöst wird. Es fehlen Fachleute wie Steinbrück (SPD) in Regierungsverantwortung.

Es ist anzunehmen, dass auch das die Abweichler der UNION und der FDP bei der Wahl des Bundespräsidenten deutlich machen wollten!

Aber die JOURNAILLE spielt solche “Abweichler” inhaltlich herunter; da wird so getan, als wäre der Protest bzw. die Weigerung politisch substanzlos und nur eine Art Verärgerung.

Aber genau das Gegenteil ist richtig. Die Abweichler rekrutierten sich wahrscheinlich aus der ersten und zweiten Reihe der UNION/FDP. Da herrscht echte, aber noch weitgehend unausgesprochene Sorge um die Zukunft Deutschlands.

Jetzt versucht die Kanzlerin ihr Image in Südafrika aufzupolieren. Als ob sie nichts Besseres zu tun hätte. In der Krise und bei der Massierung der nationalen und internationalen Probleme sollte eigentlich auf die mediale Imagepflege verzichtet werden. Ein an und für sich peinlicher Auftritt.

Ob die Führungsgremien der UNION so langsam begriffen haben, dass es nicht so weitergehen kann?

Eine Antwort to “Zukunft des EURO nach Greenspan gefährdet”

  1. nachrichten Says:

    Wirklch sehr informativ! Werde aufjedenfall wieder kommen. Danke fuer den Beitrag.

    Gruss
    Andres

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