Finanzkrieg der USA gegen Europa?

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Eine tiefschürfende ökonomische und finanzpolitische Analyse kann man heutzutage an und für sich nur von Quellen außerhalb der Medie (Journaille) erhalten.

Die Vermögensverwaltung MACK & WEISE veröffentlichte im Juni 2010 einen Artikel, der bemerkenswert ist. Hieraus nur wenige Auszüge:

„Erst die Krise deckte auf, was das innovativste und lukrativste Bankgeschäft der letzten 20 bis 25 Jahre in Wahrheit gewesen war:  der am besten organisierte Finanzschwindel aller Zeiten!“ (Prof. Dr. Wilhelm Hankel, 12.04.2010) – Könnte es sein, dass es sich nicht um die von Herrn Juncker beschriebene anonyme „weltweit organisierte Attacke gegen den Euro“ handelt, sondern um einen – nicht erklärten – Finanzkrieg der USA gegen Europa?

Unter Aufbietung einer über sieben Jahrzehnte nicht mehr gesehenen Propagandamaschinerie „verkaufte“ die Politik der – bis heute in großen Teilen noch immer ahnungslosen – Bevölkerung die Überreichung ihrer noch zu erarbeitenden Steuergelder in Billionenhöhe an bankrotte aber „systemrelevante“ Zockerbanker als … „alternativlos,“ nur, um den „am besten organisierten Finanzschwindel aller Zeiten“ nicht auffliegen zu lassen.

Ein zum „Schutz der Spareinlagen“ gesetzlich legalisierter Bilanzbetrug (!) und nahezu kostenloses Notenbank-Spielgeld versetzten den Finanzsektor in die Lage, am eigenen Bailout Milliarden zu verdienen und – wie zum Hohn – erneut Rekordboni auszuschütten! Vereinnahmte der US-Finanzsektor im Jahr 2006 bei einem BIP-Beitrag von 3-4% gut ein Drittel (!) der Unternehmensgewinne, so sind es nach einem „Zwischentief“ im vierten Quartal 2008 (15,41%) nur ein Jahr später wieder leistungsgerechte 35,69%! Die virtuelle „Wertschöpfung“ ersetzt, wie schon vor der Krise, wieder die reale – Willkommen in der modernsten Welt der Finanzdienstleistungen: der Privatisierung von Steuergeldern!

„Es handelt sich um eine der gravierendsten Fehlentscheidungen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. […] Jetzt bekommen wir eine Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbehalt.“ (Prof. Hans-Werner Sinn, 20.05.2010)

Den verlorenen Griechenland-Rettungs-Bluff („Wir haben die Folterwerkzeuge im Keller.“ Jean-Claude Trichet) noch vor Augen, entschieden die europäischen Pokerspieler sich dieses Mal dafür, den Banken ein 750 Mrd. Euro schweres „all-in“- Rettungspaket als „Ultima Ratio“ (Angela Merkel) anzubieten. Routiniert, weil erneut „alternativlos“, nickten Deutschlands Parlamentarier binnen zweier Wochen ein weiteres Ermächtigungsgesetz … unter freiwilliger (!) Aufgabe ihres Haushaltskontrollrechtes … im Eilverfahren ab. Wohl unbewusst bewertete SPD-Generalsekretär Hubertus Heil in einem ›Focus‹-Interview (20.05.2010) die Konsequenzen: „Wenn die Parlamentarier dauerhaft das Gefühl haben, sie verstehen gar nicht mehr, was sie beschließen, wird es gefährlich.“

Insbesondere der letzte Abschnitt lässt BÖSES erahnen!

Aus alledem kann man nur schlussfolgern, dass die neoliberalen Kräfte in CDU/CSU und FDP Deutschland und Europa den Finanzmächtigen in den USA “verkauft” haben, um an der Macht zu bleiben!

Räumen wir mit diesem Wahnsinn bei den nächsten Wahlen auf!

Weitersagen könnte helfen.

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