Euro-Krise: Leerverkäufe und SPON-Journaille

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Es hat nur wenige Tage gedauert, dass die an und für sich neoliberale Journaille wieder das Wort für die Gierigen und Abzocker ergreift.

SPON ist sich jedenfalls nicht zu schade, reichlich Unsinn unter der Überschrift

Warum das deutsche Zock-Verbot nichts bringt

zu verbreiten.

Da wird die Wirkungslosigkeit dieser BAFIN – Maßnahme behauptet, weil da ja keine Daten vorliegen, um die Wirkung zu ermitteln. Daraus wird dann flugs gefolgert, dass “Leeverkäufe einen geringen Einfluss haben”. Natürlich wird auch der Bock (Börsensprecher) sogleich gefragt, um den Nachweis der Wirkungslosigkeit der Maßnahme zu behaupten.

Dass diese Maßnahme nur ein erstes Signal sein konnte, auf diese Idee kommt die SPON-Journaille erst gar nicht. Da wird dann schnell lieber noch auf “NRW-Wahl” und ähnliches abgehoben!

Der Artikel ist ein Beweis dafür, dass die kriminellen Banker noch viele Unterstützer und Steigbügelhalter in den Medien haben.

Der Autor kam jedenfalls nicht auf die Idee zu überlegen, wie man solch eine Maßnahme auch über Deutschland hinaus wirksam machen kann.

Dazu gehören zum Beispiel folgende Punkte der Regulierungs-Notwendigkeiten für Banken, Versicherungen und Hedge-Fonds:

  1. Konsequente Auflösung der sog. “Steueroasen”; den Unternehmen in Demokratien der westlichen Welt muss es verboten werden, Tochtergesellschaften, Filialen oder Beteiligungen in Steueroasen zu halten oder mit Unternehmen in Steueroasen Geschäfte abzuschließen.
  2. Verbot der “Leergeschäfte” in der EU und den USA.
  3. Aufforderung an alle anderen Staaten, diesen Maßnahmen zu folgen.
  4. Zuwiderhandeln der Banken, Versicherungen usw. sollte mit empfindlichen Gefängnisstrafen und mit der Einziehung des Vermögens der Verantwortlichen inklusive der Pensionsansprüche und ähnliches bedroht sein.
  5. Der Handel mit Ländern die sich weigern, die kriminellen Steueroasen (siehe 1. und 2.) zu unterbinden, sollte eingeschränkt bzw. mit Einfuhrzöllen belegt werden, damit der Schaden durch die fortgesetzten kriminellen Spekulationen gegenfinanziert werden kann.
  6. Der Handel mit Rohstoffen ist auf die Größenordnung der  tatsächliche Produktion zu beschränken. Die Unternehmen sind streng zu kontrollieren; sämtliche Geschäfte sind einer unabhängigen Aufsichtsbehörde zeitnah transparent zu machen.

Wie leicht nachzuweisen ist wäre die EU durchaus in der Lage, strenge Regeln einzuführen, um die Bürger in Europa zu schützen. Nur wer die Bürger nicht schützen will, schreibt solche Artikel oder erfindet allerlei Ausreden und schreibt solch einen tendenziösen Unsinn, wie im zitierten SPON-Artikel! Der Katalog ist keineswegs vollständig, er kann noch mit vielen Maßnahmen ergänzt werden, um gegen die Kriminellen vorzugehen!

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