NRW-Wahl: Die Journaille schlägt zurück

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Nach wenigen Stunden der unerwünschten Abwahl von CDU und FDP macht sich die Journaille auf, den an und für sich bereits vorbereiteten Akt der Festlegung der Großen Koalition medial zu verbreiten.

Dass da sogleich der Name Ypsilanti bemüht wird, war zu erwarten. Schließlich hatte man ja soviel Mühe zur Hessen-Wahl investiert, um den Bürgern den Unsinn der mangelnden Regierungsfähigkeit einzureden.

Wer heute Angela Merkel und den Taugenichts Guido Westerwelle vor den Mikrofonen beobachtet hatte, als die beiden mit belegter Zunge und rücksichtsvollen Gesten darum baten, dass die SPD nunmehr das am Wochenende verhandelte EU-Rettungspaket mit trägt, der weiß wie sich Regierungsunfähigkeit darstellt! Denn weder die Kanzlerin noch der Tunichtgut Westerwelle verfügen über hinreichende ökonomische Kenntnisse, um die Konsequenzen der Beschlüsse für Deutschland und Europa überhaupt zu überblicken.

Da hätte man ja einmal fragen können, warum z.B. Japan mit einer Verschuldung von etwa 200 % bezogen auf das BIP nicht so gravierende “Zinsprobleme” bei den “Darlehensgebern” hat?!

Und je nach “griffiger und flotter Auskunft” hätte man ja nachfragen können, ob die ökonomische Souveränität Japans ein Grund für die zögerliche Angriffs- und Spekulationslust der Gierigen und Abzocker sein könnte?!

Aus der Antwort hätte man dann schließen können ob es endlich die Bereitschaft gibt, die spätestens seit der Klage der vier Professoren (Hankel, Nölling, Starbatty, Schachtschneider) Ende der 90er Jahre bekannten und zu erwartenden “Verwerfungen” in der Euro-Zone zur Kenntnis zu nehmen?! Aber da sollte man eher skeptisch sein, denn die Verweigerung, ein Moratorium für Griechenland gleichzeitig einzuleiten, beweist die Orientierungslosigkeit und den Dilettantismus!

Pikant ist, dass Prof. Max Otte heute bei Phoenix zur Überraschung des Moderators unverblümt diagnostizierte, dass die Politik seit mehr als 10 Jahren geschlafen habe und sich nur auf die “politische Durchsetzung” des weder vertraglich noch durch den Souverän (=Bürger der EU-Länder) legitimierten “Quasi-EU-Einheitsstaates” konzentriert hatte. Der Wunsch, den nicht demokratisch legitimierten EU-Einheitsstaat Schritt für Schritt durchzusetzen, hat direkt in die Spekulationsanfälligkeit und Erpressbarkeit durch internationale Casino-Zocker geführt.

Jetzt baut die Journaille die “Schulden” als Krisenursache medial aus, um den Bürger auf die Notwendigkeit schmerzlicher Eingriffe vorzubereiten. Schulden scheinen danach ganz allgemein die ökonomische Pest zu sein, wird der unbedarfte Bürger mutmaßen.

Aber genau das Gegenteil ist richtig. Das GELD setzt, allgemein gesprochen, SCHULDEN geradezu voraus! Wie immer kommt es darauf an, ob man die SCHULDEN nicht “irreal” ausufern lässt, wie es die Politik vor wenigen Jahren in der FINANZWELT zugelassen, ja sogar im Sinne der Möglichkeit der Ausdehnung “irrealer” Spekulationen (Geldblasen) gefördert hatte. Die “wundersame, spekulative Geldmengenerzeugung ohne jeden realen Hintergrund (Güter, Leistungen) ist die Ursache der Finanzkrise. Die Politik hätte nie zulassen dürfen, dass die FINANZWELT sich auch noch die Staaten zur Beute machen können!

Der für Ökonomen (nur der Finanzwelt) einfache Zusammenhang, dass sich GELDMENGE und SCHULDEN gegenseitig bedingen, ist für die Journaille (=die seltenen Eingeweihten) ein Tabu-Thema, damit auch dem Bürger solche an und für sich einfachen Zusammenhänge der GELDSCHÖPFUNG bzw. der GELDMACHT nicht geläufig werden.

Die “volkswirtschaftliche Doppik” heißt: GELD=SCHULD (=Geld-Anspruch auf Real-Güter/Leistungen).

Es ist einleuchtend, dass die spekulative Erzeugung von  GELDMENGEN (=GELDSCHÖPFUNG ohne reale Investitionen, Güter, Leistungen) in ein Finanzchaos zwangsläufig führen muss wenn es nicht gelingt, die “Luft aus den (Geld)Blasen” wieder herauszulassen!

Natürlich sind die anteiligen “Eigentümer” der Geldblasen (Spekulanten, Anleger, …) nicht daran interessiert, das noch “innewohnende Anrecht” auf GÜTER und LEISTUNGEN aufzugeben, auch wenn der Anspruch aus dem NICHTS geschaffen wurde (=Spekulation, Zinswucher, …).

Wenn es dem “Normalbürger” gestattet wäre, per “Fotokopie” ebenfalls GELD zu schöpfen, dann würde er sich damit auch gerne die herrlichen GÜTER und LEISTUNGEN des Planeten kaufen!

Alleine diejenigen, die diese GÜTER und LEISTUNGEN erzeugen / erwirtschaften hätten damit ihre Probleme, weil sich dann immer mehr Bürger einen Fotokopierer kaufen würden!

Mit diesem Bild bekommt das Buch von Ulrich Wickert – Der Ehrliche ist der Dumme – eine neue Bedeutung. Denn die Journaille hat sich bis heute geweigert, die oben skizzierten Zusammenhänge dem Bürger verständlich zu erläutern.

Damit wird aber deutlich, welches “Bubenstück” da ablief, als die Politik in Deutschland und der EU und darüber hinaus selbstredend in den USA einer kleinen Zahl von “Eingeweihten” die FOTOKOPIERER aushändigte.

Die “Fotokopierer” sind teilweise als Synonym für “CDS”, Währungsspekulationen und toxische Derivate sowie Wucherzinsen zu verstehen!

Die “Fotokopierer” werden von der Politik, vornehmlich der UNION und dem Taugenichts Guido Westerwelle und seinen Partei-Kumpanen (Wissing, Lindner, …) geschützt und gefördert. Die Ackermänner durften sich sogar die GESETZE selber schreiben! Ein Tollhaus, das sich Demokratie nennt.

Das ist der Grund, warum man sich vor der Regierungsbeteiligung der LINKEN in NRW fürchtet. Die gierigen Nutznießer des “Geldsystems” wären etwas schutzloser. Das gilt es zu verhindern, mit aller medialer Macht.

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