Griechenland: SPIEGEL ONLINE übt Kritik an Angela Merkel

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Seit der letzten Spiegel-Ausgabe wurde an und für sich bereits am Montag die Kritik an Angela Merkel eröffnet. Über mehrere Seiten wurde ein Interview mit Friedrich Merz und Wolfgang Clement abgedruckt, die der Bundesregierung eine schlechte Politik bescheinigten. SPIEGEL ONLINE erhöht weisungsgemäß den Druck.

Nunmehr wird es noch ärger, weil die Kanzlerin (noch) nicht die Bankenwelt in Deutschland schont, um die zu erwartenden Verluste schnell auf die Bevölkerung zu verlagern. Aber es gibt auch ganz andere Stimmen, die sogar von Hochverrat sprechen, wenn diese Politik verfolgt werden würde. Auf die MMnews hatte ich bereits in einem Artikel zuvor (Griechenland-Panik und Desorientierung) hingewiesen.

Die Absicht der Spiegel-Redakteure ist, die Banken und Spekulanten vor Verlusten zu bewahren! Denn angesichts der kriminellen Finanzwelt sollte ja wohl die Frage im Vordergrund stehen, wie man eine neue Bankenpolitik politisch durchsetzen kann, bei der die kriminellen Spekulationen zukünftig unterbunden werden.

Die Journaille will aber offensichtlich am WEITER SO WIE BISHER festhalten; das ist die derzeitige Auseinandersetzung hinter den Kulissen!

In der Krise können die Banken und Spekulanten ruhig ein wenig warten. Sie sollten sicher sein, dass sie endlich zur Kasse gebeten werden und dieses üble Treiben auf kurze Sicht beendet wird.

Daher darf die Bundesregierung auch nicht die Deutsche Bank oder andere Banken schonen, auch wenn sie im Augenblick (teilweise) dem Staat gehören (Commerzbank, HRE). Deutsche Banken dürften mit ca. 40 Milliarden an den „Griechenland-Geschäften“ beteiligt sein. Die Deutsche Bank soll als „Versicherer“ dieser und ähnlicher Kredite fungieren. Das sollte aber nicht daran hindern, das notwendige Moratorium für Griechenland einzuleiten, damit der Euro insgesamt stabilisiert wird und die Zocker und Gierigen das Signal erhalten, dass sie an Moratorien kräftig beteiligt werden!

Denn die Gierigen und Abzocker verstehen nur die Sprache des Geldes!

Ein kurzes Zitat aus den NachDenkSeiten (vgl. unter 2.) soll einmal illustrieren, wie die Banker bei „Goldman Sachs“ an ihren Kunden verdient haben:

Gemäss den Kritikern soll die Bank gegen eigene Produkte gewettet und damit von den Verlusten eigener Kunden profitiert haben.
Als Beleg hat der Ausschuss am Wochenende mehrere E-Mails aus dem Konzern veröffentlicht. Sie werden von der «Financial Times» zitiert.

Wenn die Politik nicht endlich dazu übergeht, den Kriminellen das Handwerk zu legen, dann sollte endlich der Wähler in NRW aufwachen und die FDP aus dem Landtag jagen und die CDU in die Opposition schicken, damit das Signal in Berlin verstanden wird.

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